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„Jeder Mensch sollte neugierig und offen bleiben“

„Jeder Mensch sollte neugierig und offen bleiben“
Interview mit Frank Schubert von der Bäckerei Schubert. Der Biobäcker setzt konsequent auf Zeit, Handwerk und ökologische Zutaten. Aus Übezeugung und Leidenschaft. Seine Backwaren sind dadurch gesünder für Mensch und Umwelt.
Frank Schubert_2016_Foto: Torsten Mertz

Seit 1954 produziert die Bio & Vollwert Bäckerei und Konditorei Schubert ihre Backwaren in Augsburg. Die Bäckerei Schubert hat bereits 1973 auf Bio-Getreide umgestellt und gehört zu den Bayerischen Bio-Pioniere. Das Korn für alle Vollkornmehle wird in der Bäckerei Schubert direkt vor Ort frisch gemahlen. Am Produktionsstandort auf dem ehemaligen Schlachthofgelände, im Café himmelgrün und in sechs weiteren Verkaufsstellen in Augsburg und München arbeiten über 100 Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende. Frank Schubert ist seit 2009 alleiniger Geschäftsführer der Firma Schubert.

 

Name: Frank Schubert

Beruf: Geschäftsführer der Bio Bäckerei Schubert

Geboren in: Augsburg

Lebt in: Augsburg

Lieblingsort:  Siebentischwald

 

Wir wollen die Artenvielfalt erhalten, dass das Trinkwasser sauber bleibt und dass wir von einer Landschaft umgeben sind, in der wir uns wohlfühlen.

 

Wann müssen Sie aufstehen?

Meist stehe um sechs mit meinen Kindern auf und komme dann in die Bäckerei.

 

Was treibt Sie an?

Schubert: Ich möchte die handwerkliche und ökologische Herstellung von Backwaren für den heutigen Kunden so spannend machen, dass er nicht nur sagt, dahinter steht eine interessante Philosophie, sondern auch: die macht mir Lust, die macht mir Spaß. Ich habe gemerkt, dass ich diese beiden Dinge verbinden muss, nur dann kann ich viele Verbraucher für Bio begeistern. Das Café himmelgrün war ein erster Baustein und hier wollen wir noch mehr machen.

 

Was macht ein gutes Brot aus?

Schubert: Erstens: Es muss handwerklich gut gemacht sein, einem gut schmecken, Lust machen und den Menschen gut ernähren. Zweitens: Für uns ist es grundlegend wichtig, dass alle Zutaten immer aus biologischer Landwirtschaft kommen. Und das Dritte ist der Verzicht auf Zusatzstoffe, wie beispielsweise Spezialmehle oder technische Enzyme, die ursprünglich nicht ins Brot gehören. Das darf alles nicht drin sein.

 

Warum ist die biologische Landwirtschaft Ihnen so wichtig?

Schubert: Mein Vater ist schon sehr früh auf die Bio Bewegung gestoßen. Er wollte gesundes und natürliches Brot backen. Das ist so geblieben. Ich habe immer ein starkes Bild vor Augen: Wenn wir alle uns die Frage stellen, wie eine Landschaft aussieht, in der wir leben und unsere Kinder darin aufwachsen sehen möchten. Was müssen wir dann tun? Wie sähe dies aus? Gibt es darin kleine Landwirtschaften oder nur Großbetriebe? Radle ich gerne an einem Feld vorbei, das gerade chemisch gespritzt wird? Möchte ich das einatmen? Möchte ich, dass andere das einatmen müssen? Müsste ich Angst davor haben, dass meine Kinder eine Stalltür öffnen, weil sich dahinter Tierquälerei verbirgt? Gibt es in meiner Landschaft Vögel, wilde Blumen und Schmetterlinge, oder möchte ich, dass deren Lebensräume nebenbei vernichtet werden? Ich finde  die Antworten eindeutig und deswegen handeln wir 100 % ökologisch.

 

Was ist wichtiger: regional oder bio?

Schubert: Für mich muss regional auch immer bio sein. Denn regional ist ja erst einmal aus, dass ich kürzere Lieferwege habe und die regionale Wertschöpfungskette erhalte. Die Bezeichnung „regional“ allein ist oft zu schwammig. Ob ich mit meiner direkten Umwelt nachhaltig umgehe, wird nicht geregelt. Dass lässt sich deshalb nicht auseinander dividieren. Ich kann auch regional richtigen Mist machen.

 

Konkret: woher beziehen Sie Ihre Rohstoffe

Schubert: Wir haben sei einigen Jahren Mehrjahreskontrakte mit Bauern aus der Umgebung, im Umkreis von ungefähr 60 Kilometern. Durch diese räumliche Nähe haben wir einen direkten Bezug den Bauern: Wir treffen uns mindestens einmal im Jahr und tauschen uns aus. Der Vorteil ist: Wir und die Bauern haben Planbarkeit was das Einkommen, die Mengen und die Qualität betrifft.

 

Noch einmal zurück zu den Backhilfsmittel und Enzymen. Warum werden die von den meisten Bäckern benutzt?

Schubert: Wir gehen momentan davon aus, dass der Großteil der Backwaren in Deutschland mit technischen Enzymen versetzt ist, beim Kleingebäck wahrscheinlich über 90 Prozent. Diese Enzyme haben bisher den Vorteil, dass sie nicht deklariert werden müssen, aber in der Wirkung wesentlich besser sind als alle Zusatzstoffe, die es bisher gab, die sogenannten E-Nummern. Momentan werden gezielt Enzyme gezüchtet, die die Kruste und Bräunung verbessern, die Haltbarkeit verlängern und das Volumen vergrößern. Um das auszugleichen, betreiben wir als Handwerksbäcker einen sehr, sehr großen Aufwand, müssen sehr traditionelle Backprozesse aktivieren und pflegen. Ein konventioneller Bäcker kann durch die neuesten Entwicklungen der technischen Enzyme Handwerklichkeit vortäuschen oder sogar besser sein.

 

Was macht denn einen Handwerksbäcker aus?

Schubert: Handwerklich ist erst einmal ein Bäcker, der nicht industriell arbeitet. Viele Backwaren werden noch per Hand aufgearbeitet, es gibt relativ viele Menschen in der Produktion. Das heißt aber nicht, dass dort die traditionellen Backprozesse gepflegt werden. Handwerksbäcker verwenden i. d. Regel auch technische Enzyme, Spezialmehle oder sogar Fertigbackmischungen, die man einfach nur mit Wasser mischt. Das gibt schöne Brote, die immer gleich schmecken und aussehen. Das individuelle jedes einzelnen Bäckers geht jedoch verloren. Dann ist es aber wichtig, den Kunden zu erklären, dass der Verzicht auf diese Hilfsmittel dazu führt, dass es auch mal Backwaren gibt, die etwas anders aussehen oder schmecken als an einem anderen Tag, weil wir mit natürlichen Rohstoffen arbeiten. Handwerksbäcker sollten sich auf traditionelle Teigführungen besinnen und dadurch ihre Eigenständigkeit erhalten.

 

Was macht die Bäckerei Schubert anders?

Wir setzen Vorteige, Sauerteige, lange Teigführungen ein. In die Semmel, die wir herstellen, ist beispielsweise ein Vorteig drin, der 24 Stunden ruht und dann erst verarbeitet wird. Dann stehen die Semmeln noch einmal 24 Stunden, bis sie gebacken werden. In der Zeit bilden sich deutlich mehr Aromen aus, man bekommt eine schöne Kruste und gleichzeitig werden Stoffe im Getreide so aufgeschlossen, dass sie für den Menschen besser bekömmlich sind.

Es gab vor kurzem eine Untersuchung darüber, warum in letzter Zeit so viele Menschen den Weizen nicht vertragen, und da kam heraus, dass ein Grund sein könnte, dass die meisten Bäcker keine lange Teigführung mehr machen. Es kann also sein, dass nicht der Weizen Schuld ist, sondern die immer kürzeren Herstellungsprozesse. Ein Industriebäcker kann beispielsweise einen Teig in ein, zwei Minuten kneten, bevor er direkt weiterverarbeitet wird. Wir kneten bis zu zwanzig Minuten und lassen den Teig dann aber noch einige Stunden stehen, bevor wir ihn weiterverarbeiten.

 

Bio, regional, viele Mitarbeiter, viel Platz und viel Zeit. Das kostet. Um wie viel sind Ihre Backwaren teurer als die anderer Bäckereien?

Schubert: Die grundlegenden Backwaren dürfen bei uns nicht viel teurer sein als beim guten konventionellen Bäcker. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen Bio und gute Qualität essen können. Darüber hinaus haben wir natürlich Produkte, die sehr aufwändig in der Herstellung sind oder teure Rohstoffe benötigen. Gerade der teurere Dinkel ist bei uns ein wichtiger Rohstoff, wir haben 30 Prozent Dinkelanteil im Gesamtsortiment. Und ganz unumgänglich ist es, in der Biobranche auf übermäßige Gewinnmargen zu verzichten. Die Produkte sollen ja für den Kunden auch noch erschwinglich bleiben.

 

Die meisten Bäckereien sind dazu übergegangen, ihren Kunden den ganzen Tag bis in den Abend eine große Auswahl bieten zu können. Wie viel Brot und andere Backwaren bleiben bei Ihnen übrig - und was machen Sie damit?

Schubert: Wir haben Versuche gestartet, das Sortiment am Abend klein zu halten, um die Retouren zu verringern. Langfrist gesehen gehen dann leider viele Kunden zu einem anderen Bäcker. Da müsste sich jeder Kunde umgewöhnen und offen werden für Betriebe, die sagen, wir wollen nicht mehr so viel wegwerfen. Hier kann ein einzelner Bäcker nicht viel tun.

Die Retouren bringen wir dreifach unter: Ein Teil geht an die Tafeln, ein Teil geht als Tierfutter an Biobauern und ein Teil wird in Biogasanlagen verarbeitet. Es gäbe zwar theoretisch Möglichkeiten, einen Teil der übrig gebliebene Backwaren im Betrieb nochmals zu verwenden, aus Gründen der Hygiene und der Sicherheit ist es aber praktisch unmöglich

 

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Schubert: Wir wollen in nächster Zeit noch weitere Produkte entwickelten, die Genuss mit Ökologie und ganzheitlichem Handeln verbinden. Es gibt aber auch noch einige Baustellen im Bereich Ökologie bei unseren Fertigungsanlagen. Und auf Seiten der Rohstoffe wollen wir klären, wie wir noch regionaler einkaufen können. Beispielsweise gibt es für Molkereiprodukte nur wenige Lieferanten in der Region. Und das Thema Verpackungen haben wir auch auf dem Schirm, das gilt vor allem für Coffee-to-go-Becher. Bei uns können die Kunden schon jetzt ihre eigenen Becher mitbringen. Hier würden wir aber gerne mehr machen: In anderen Städten haben sich mehrere Gastroeinrichtungen vernetzt; in Augsburg ist das noch nicht so. Vielleicht gibt es ja unter den Lifeguide-Lesern jemand, der sagt, hier würde er oder sie gerne einige Unternehmen zusammenbringen. Ein weiteres wichtiges Thema ist auch immer wieder die Mitarbeiterzufriedenheit, hier haben wir einige Projekte angestoßen.

 

Was ist Ihre geheime Superkraft?

Schubert: Ich nehme mir Zeit für den Ausgleich. Dazu gehört meine Familie, ich spiele Gitarre, ich treibe Sport - und was mir wichtig ist: immer wieder in der Welt herumzukommen. Wir haben ein Netzwerk befreundeter Bäckereien, mit denen wir uns mehrmals im Jahr treffen und austauschen, um Kraft und neue Ideen zu bekommen.

 

Angenommen, Sie treffen heute den 18-jährigen Frank Schubert, war raten Sie ihm?

Schubert: Das einzige wäre, bei einigen Sachen einmal genauer hinzusehen - und die Dinge einzugrenzen. Also nicht alles auf einmal machen zu wollen.

 

Eine Begegnung, die Sie nie vergessen?

Schubert: Das erste Treffen mit meiner Frau vor über 25 Jahren.

 

Was sollte jeder Mensch in seinem Leben mal gemacht haben?

Schubert: Wichtig für unsere Gesellschaft finde ich, dass jeder Mensch neugierig und offen bleibt. Und auch bereit ist, auf andere zuzugehen. Das ist in diesen Zeit, in denen sich die Gruppen politisch immer mehr voneinander abgrenzen, sehr wichtig. Wenn die einen Bevölkerungsgruppen gegenüber den anderen nicht offen sind und die Neugierde aufeinander verlieren, werden wir sehr, sehr schwierige Zeiten haben. Das Miteinander ist auch etwas, was wir hier im Betrieb aktiv leben: Wir beschäftigen Menschen aus sehr unterschiedlichen sozialen Hintergründen, mit unterschiedlicher Bildung, offene und weniger offene, Bio-Begeisterte und solche, denen Bio egal ist, wir haben Flüchtlinge, die gerade Deutsch lernen. Es gibt hier einige Herausforderungen, aber es funktioniert.

 

Sie laden Freunde zum Essen ein: Was kochen Sie?

Schubert: Europäisch, bunt, frisch mit vielen verschiedenen Komponenten und dazu passenden Getränken/Drinks.

 

Was gefällt Ihnen an Augsburg

Schubert: Ich liebe Augsburg, ich freue mich, dass es mittlerweile großstädtischer geworden ist, dass es viele interessante Projekte gibt, interessant Einzelhändler - und die Nähe zur Natur. Ich nutze beides gerne, gehe in den Siebentischwald, an den Kuhsee und natürlich in die Innenstadt mit ihren Plätzen und den vielen Cafés. Man kann sich hier wie im Urlaub fühlen.

 

Brot und Backwaren von Schubert erhält man in den fünf Augsburger Filialen am Hauptbahnhof, Apostel-Platz, Stadtmarkt, Königsplatz und Schlachthof. Außerdem werden alle Naturkostläden, Bio-Supermärkte und Reformhäuser in Augsburg beliefert.

 

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Der Artikel erschien zuerst am 20. Dezember 2016

Brot - traditionell gebacken von der Biobäckerei Frank Schubert in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Brot - traditionell gebacken von der Biobäckerei Frank Schubert in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Eines der wichtigsten Lebensmittel in unserem Kulturkreis: Brot. Foto: Cynthia Matuszewski
Eines der wichtigsten Lebensmittel in unserem Kulturkreis: Brot. Foto: Cynthia Matuszewski
Frank Schubert von der Biobäckerei Schubert in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
Frank Schubert von der Biobäckerei Schubert in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
In der Backstube der Bio-Bäckerei Schubert in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
In der Backstube der Bio-Bäckerei Schubert in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Das Lifeguide-Team bei einer Backstubenführung bei Bio-Bäcker Frank Schubert in Augsburg. vl: Frank Schubert, Norbert Stamm, Torsten Mertz und Annabell Hummel. Foto: Cynthia Matuszewski
Das Lifeguide-Team bei einer Backstubenführung bei Bio-Bäcker Frank Schubert in Augsburg. vl: Frank Schubert, Norbert Stamm, Torsten Mertz und Annabell Hummel. Foto: Cynthia Matuszewski
Im neuen Unverpackt-Wagen Grünfux-deluxe bietet die Biobäckerei Schubert preisewerte Biobackwaren vom Vortag an. Foto: Frank Schubert
Im neuen Unverpackt-Wagen Grünfux-deluxe bietet die Biobäckerei Schubert preisewerte Biobackwaren vom Vortag an. Foto: Frank Schubert
Biobäckerei Schubert, Filiale am Königsplatz. Foto: Frank Schubert
Biobäckerei Schubert, Filiale am Königsplatz. Foto: Frank Schubert
Von links: Josef Wetzstein (Landesvorsitzender Bioland Bayern), Janina und Frank Schubert (BioBäckerei Schubert, Augsburg), Thomas Hammerl und Partnerin ( Bioland-Landwirt), Foto: Cynthia Matuszewski
Von links: Josef Wetzstein (Landesvorsitzender Bioland Bayern), Janina und Frank Schubert (BioBäckerei Schubert, Augsburg), Thomas Hammerl und Partnerin ( Bioland-Landwirt), Foto: Cynthia Matuszewski
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Bio-Getreide aus der Region für die Region

Bio-Getreide aus der Region für die Region
Die RegioKorn-Partnerschaft der Augsburger BioBäckerei Schubert ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski

Die Kooperation setzt auf regionale Lieferketten mit kurzen Lieferwegen, hoher Bioqualität, gesicherter Ernteabnahme für die Landwirte, sowie festen Preisen bei gleichbleibend hoher Qualität für das Bäcker-Handwerk.

 

2022 feiert die RegioKorn-Partnerschaft der Augsburger BioBäckerei Schubert mit 14 Landwirt*innen aus der Region und der Meyermühle ihr zehnjähriges Jubiläum. Damit ist sie Vorbild für die stabile, gut funktionierende Zusammenarbeit in einer kompletten regionalen Lieferkette. Sowohl die Landwirte, als auch die Bäckerei Schubert setzen bei ihrer Kooperation auf kurze Lieferwege, hohe Bioqualität, gesicherte Ernteabnahme für die Landwirte, sowie feste Preise bei gleichbleibend hoher Qualität für das Bäcker-Handwerk.

 

Von der Aussaat des Biogetreides über die Weiterverarbeitung in der Mühle bis zum vollwertigen Bio-Brötchen dauert es ein Jahr. Was 2021 gesäht wird, kommt also pünktlich im Jubiläumsjahr als Brot oder Brötchen auf den Teller. Deshalb lud die BioBäckerei Schubert im November 2021 zu einer Aussaat-Aktion auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes ein. Bei Nebel und feuchtkaltem Herbstwetter wanderten einige Familien und ihre Kinder auf den Acker am Katharinenberg und brachten das Saatgut aus. Als Belohnung für ihre Mühe dürfen sie den gesamten Jahreszyklus eines Brotes begleiten und werden 2022 im Juli bei der Ernte, im September in der Mühle und im Oktober beim Brotbacken dabei sein. "Mein Vater ist noch mit dem Auto über die Felder gefahren und hat geschaut, wo hier in der Region Bio-Getreide angebaut wird," berichtet Frank Schubert

Heinz Schubert gehörte mit seiner Biobäckerei 1973 zu den Umweltpionieren in Bayern. Heute führt Frank Schubert das Unternehmen in dritter Generation und kann auf langjährige Verträge mit den Biobäuer*innen zurückblicken.

 

Regelmäßige Absprachen fördern Vertrauen

Ein paar Mal im Jahr treffen sich alle 14 Schubert-Kornbauern mit Frank Schubert vor Ort - am Hof oder auf dem Feld - und tauschen sich aus. Durch dieses direkte Gespräch lernen sie voneinander, sehen den Aufwand für alle Beteiligten und können gemeinsam Verbesserungen voranbringen. "Wir sind froh über diesen Austausch und darüber, dass genau hingeschaut wird, wo das Getreide herkommt", sagt Thomas Hammerl.

Der Bio-Landwirt Thomas Hammerl aus Kühnhausen-Pöttmes gehört zur Regiokorn-Partnerschaft. Er verteilt am Aktions-Vormittag geduldig Saatgut aus einem großen Sack an Kinder und Erwachsene, stapft mit ihnen über die fetten Schollen seines Feldes und tritt das Saatgut fest. „Dieses Feststampfen, die sogenannte Rückverfestigung, ist wichtig“, erklärt er. "Wir fühlen uns der Region verpflichtet, in der wir arbeiten und wohnen.“

Für Frank Schubert ist es wichtig, zu wissen, wo das Getreide herkommt, das er verarbeitet.Leider gefährdet die industrielle Landwirtschaft mit dem Einsatz von Pestiziden, Überdüngung und Flurbereinigung den Artenreichtum und schädigt Grundwasser und Böden. Kontrollierter Bio-Anbau dagegen ist im Einklang mit der Natur und sichert den Erhalt der natürlichen Vielfalt. In einem Bio-Feld wird man immer auch Kamillen- oder Mohnblüten finden. Das ist wiederum Nahrung für Nützlinge, wie Bienen und Schmetterlinge.

 

Langfristige Planung ist für Bio-Bäuer*innen wichtig

„Bio-Landwirtschaft ist sehr aufwendig. Hier sind intelligente Saattechniken und wechselnde Fruchtfolgen notwendig. Ein Bio-Landwirt kann nur alle drei Jahre auf der gleichen Fläche Getreide anbauen – deshalb ist langfristige Planung wichtig“, berichtet Frank Schubert.  

Wetterbedingte Schwankungen in der Erntemenge und dadurch stark schwankende Preise machen es den Bio-Bauern zusätzlich schwer. „Deshalb machen wir mit den Schubert-Kornbauern mehrjährige Lieferverträge. Mit einem Verbund aus inzwischen 14 Bioland-Bauern, die alle nicht weiter als 80 km entfernt sind. Wir garantieren unseren Bauern einen festen Preis und eine Abnahmemenge“, so Frank Schubert. Auch Josef Wetzstein, Landesvorsitzender des Bioland-Verbandes Bayern begrüßt die Zusammenarbeit.

 

"Die RegioKorn-Partnerschaft ist eine gelungene Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, die zeigt, wie wir ökologische Landwirtschaft stärken und etablieren können.“ Josef Wetzstein, Landesvorsitzender des Bioland-Verbandes Bayern

 

Josef Wetzstein lobt die Aussaat-Aktion auf dem Hammerl-Hof auch in Hinblick auf die jüngere Generation: „Das System Leben früh zu begreifen, zu fühlen, zu sehen und mitzuerleben – das ist wunderbar.“

Für Ulrich Deuter, von der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg ist die Idee der Regio-Partnerschaften auch für andere Produktionszweige interessant. "Grundsätzlich wären für uns solche Liefergruppen bei vielen Bio-Produkten denkbar und sinnvoll. Beim Getreide haben wir in Augsburg das Glück, dass wir engagierte Bio-Bäckereien haben, die solche Kooperationen eingegangen sind. Leider sieht es in anderen Bereichen, zum Beispiel bei Bio-Fleisch, noch nicht ganz so gut aus. Auch da würden wir uns noch mehr regionale Zusammenarbeit entlang der Lieferkette wünschen.“

Nächster wichtiger Partner im Jahreszyklus des Brotes ist die Meyermühle. Sie holt das Getreide ab und liefert der Bäckerei Schubert im Gegenzug Mehle in den gewünschten Mahlgraden und gereinigtes, von einem Labor geprüftes Korn für die eigene Vollkorn-Mühle. „Wir brauchen jeden Tag gute Rohstoffe. Darauf müssen wir uns verlassen können, denn ohne Mehl kann auch der beste Bäcker nicht backen", sagt Frank Schubert, und schaut zufrieden über den nebligen Acker am Katharinenberg, wo gerade die Zutaten für sein Jubiläumsbrot heranreifen – regional und bio.

 

INFO: Die Biobäckerei und Konditorei Schubert ist einer der Vollwert- und Umweltpioniere unter Bayerns Bäckern. Gegründet wurde der Betrieb 1935 in Bielitz in Oberschlesien. Seit 1954 ist er in Augsburg. Schon seit 1973 produziert die Biobäckerei Schubert Backwaren aus Bio-Getreide und trug damit dazu bei, dass biologische Landwirtschaft überhaupt möglich wurde. Auf Anfrage eines Kunden begann Heinz Schubert damals vollwertige Brote zu backen. Heute beschäftigt die Biobäckerei Schubert am Produktionsstandort in Augsburg an der Berliner Allee 40 und in neun weiteren Verkaufsstellen mehr als 150 Mitarbeiter/innen. Frank Schubert führt das Unternehmen in dritter Generation. Mit Tradition und Liebe zum Handwerk konnte man bis heute ein vollumfassendes Biosortiment kreieren. Alle in der Bäckerei Schubert gebackenen Produkte entsprechen der EG Öko-Verordnung. Zudem wurde Schubert vom Bioland und Demeter-Verband zertifiziert.

 

Das sind die Schubert-KornBäuer*innen:

  • Michael Bauer, Rehling
  • Johann Ellenrieder, Ustersbach
  • Ernst Friedl, Alling
  • Franziskus Freiherr von Gumppenberg, Pöttmes
  • Klaus und Sybille Hafner, Feldheim-Niederschönenfeld
  • Hans Hammerl, Kühnhausen-Pöttmes
  • Biohof Herr GbR, Niederschönenfeld
  • Xaver Huttner, Marbach-Neuburg an der Kammel
  • Gerhard Kölbl, Rederzhausen-Friedberg
  • Biohof Marquart GbR, Friedberg
  • Markus Jakob, Allmering-Rehling
  • Richard Gastl, Thierhaupten
  • Christoph Reiner, Petersdorf (ab Ernte 2022)
  • Christina und Ludwig Koller, Burgstall-Ried (ab Ernte 2022)
Dinkel, sähen, BioBäckerei Schubert, Biohof Hammerl, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski
Dinkel. Foto: Cynthia Matuszewski
Dinkel. Foto: Cynthia Matuszewski
Dinkel, sähen, BioBäckerei Schubert, Biohof Hammerl, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski
Von links: Josef Wetzstein (Landesvorsitzender Bioland Bayern), Janina und Frank Schubert (BioBäckerei Schubert, Augsburg), Thomas Hammerl und Partnerin ( Bioland-Landwirt), Foto: Cynthia Matuszewski
Von links: Josef Wetzstein (Landesvorsitzender Bioland Bayern), Janina und Frank Schubert (BioBäckerei Schubert, Augsburg), Thomas Hammerl und Partnerin ( Bioland-Landwirt), Foto: Cynthia Matuszewski
Dinkel, Keimling, Foto: Cynthia Matuszewski
Gekeimter Dinkel. Foto Cynthia Matuszewski
Dinkel, sähen, BioBäckerei Schubert, Biohof Hammerl, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski
Frank Schubert, BioBäckerei Schubert, Augsburg, Foto Cynthia Matuszewski
Frank Schubert von der BioBäckerei Schubert in Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski
Dinkel, sähen, BioBäckerei Schubert, Biohof Hammerl, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski
Dinkel, sähen, BioBäckerei Schubert, Biohof Hammerl, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
Aussaat-Aktion der BioBäckerei Schubert: Auf dem Biohof Hammerl in Kühnhausen-Pöttmes bei Augsburg wird Dinkel ausgesäht. Foto: Cynthia Matuszewski
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German
Im April 2021 hat die Biobäckerei Cumpanum von André Heuck eine Filiale in Mering eröffnet. Hier findest du nicht nur frische Bio-Backwaren, sondern auch einen kleinen Heimatladen, das Herzstück, mit einem umfangreichen Sortiment bioregionaler Produkte.
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SHOW
Ort

Münchener Straße 9
86415 Mering
Deutschland

Biobäcker André Heuck integriert in seiner neuen Cumpanum-Filiale in Mering einen Heimatladen, das "Herzstück", in sein Ladenkonzept. Die Filiale bietet Kund*innen neben einem umfangreichen Sortiment an Bio-Backwaren von Cumpanum auch haltbare, bioregionale Produkte des "Herzstücks". Dazu gehören Nudeln, Molkereiprodukte, Körperpflegeartikel, und schöne Kleinigkeiten. Vorbeischauen lohnt sich!

 

Das Erfolgsrezept der Biobäckerei Cumpanum

André Heuck ist Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es in der Biobäckerei von André Heuck nicht. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei.

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

Die Idee hinter dem Herzstück

Auf den ersten Blick ist das Herzstück ein Dorfladen mit einem umfangreichen Sortiment an bioregionalen Produkten und angeschlossener Kaffeewirtschaft. Aber hinter dem Konzept des Herzstücks verbirgt sich weit mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Das Herzstück ist eine genossenschaftliche Gemeinschaft, die auf ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und regionale Strukturen setzt. Landwirt*innen, Produzent*innen und Vermarkter*innen kommen hier an einem Tisch zusammen. Durch die von der Genossenschaft betriebenen Dorfläden gelangen die Produkte regionaler Erzeuger*innen zu den Kund*innen. Neben dem integrierten Dorfladen in der Cumpanum-Filiale Mering betreibt die Genossenschaft einen Herzstück-Laden in Diedorf und einen in Horgau.

 

 

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag Ruhetag
Dienstag bis Freitag 7:00 bis 18:00
Samstag 7:00 bis 13:00
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German
Die Biobäckerei von André Heuck bietet ein umfangreiches Sortiment an Backwaren, die direkt vor Ort in der Backstube hergestellt werden. Durch eine Glassscheibe kannst du den Bäcker*innen bei der Arbeit zusehen!
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SHOW
Ort

Mittlerer Lech 49
86150 Augsburg
Deutschland

Gebacken wird in 100 Prozent Bioqualität direkt vor Ort, jeden Tag frisch und für alle offen einsichtig, nur durch Glasscheiben von den Kund*innen getrennt. Von morgens bis mittags sind die Bäcker*innen in der Backstube am Werk. Komm vorbei und schau zu!

André und Alexander Heuck sind Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

 

Biozertifizierte Zutaten aus der Region

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es bei den Heucks nicht. „Wir wissen um die unzähligen Unverträglichkeiten der Menschen und denken, dass eine Ursache in den stark verarbeiteten Rohstoffen liegt, die heutzutage oftmals verwendet werden. So glauben wir, dass der heute verwendete Hochleistungsweizen nicht gut für die menschliche Ernährung ist“, erklärt Alexander Heuck.

Getreu dem Motto „Global gedacht, regional gemacht!” gibt es für die Biobäcker aber noch einen weiteren Grund, auf Weizen zu verzichten.

Subventionierter Weizen aus Europa wird billig nach Afrika verkauft, so billig, dass es sich für die Menschen dort nicht lohnt, eigene Landwirtschaft zu betreiben. Wir sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist umzudenken und umzulenken!“ André Heuck, Augsburger Bio-Bäcker.

Wo immer es geht, werden Zutaten aus der näheren Umgebung bevorzugt, beispielsweise kommen die Kürbiskerne aus der Steiermark und nicht aus dem weit entfernten China.

 

Tierwohl als Herzensangelegenheit

In den süßen Stückchen sind auch tierische Produkte enthalten. Das Tierwohl spielt bei der Wahl der Zutaten aber eine große Rolle. Die Eier stammen aus einem regionalen Biobetrieb, dem Hasenberghof in Adelsried. Dort werden sogenannte Zweinutzungsrassen gehalten und aufgezogen. Die Bruderhahn-Initiative für Zweinutzungsrassen garantiert, dass die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht geschreddert werden.

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

Abwechslungsreiches Sortiment

Manchmal ist weniger eben mehr – aber bei der Auswahl wird nicht geknausert. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei. Neben den Klassikern „Steinofenkruste“, „Dinkel Gold“ und „Reines Roggen“ verzaubern zum Beispiel „Honigsammler” mit Cashewnüssen, „Popeyes Liebling” mit Spinat-Zwiebel-Füllung oder ein reichlich gefülltes „Rosinen-Butter- Brioche” den Gaumen.

 

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über das Cumpanum ist im Frühjahr 2019 im Magazin Purpur erschienen. Das Magazin Purpur ist Teil des liesLotte Medien Verlags.

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Montag bis Samstag 8:00 bis 18:00
Sonntag geschlossen
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Die Biobäckerei von André Heuck bietet ein umfangreiches Sortiment an Backwaren, die direkt vor Ort in der Backstube hergestellt werden. Durch eine Glassscheibe kannst du den Bäcker*innen bei der Arbeit zusehen!
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SHOW
Ort

Augsburger Straße 2
86368 Gersthofen
Deutschland

Gebacken wird in 100 Prozent Bioqualität direkt vor Ort, jeden Tag frisch und für alle offen einsichtig, nur durch Glasscheiben von den Kund*innen getrennt. Von morgens bis mittags sind die Bäcker*innen in der Backstube am Werk. Komm vorbei und schau zu!

André und Alexander Heuck sind Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

 

Biozertifizierte Zutaten aus der Region

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es bei den Heucks nicht. „Wir wissen um die unzähligen Unverträglichkeiten der Menschen und denken, dass eine Ursache in den stark verarbeiteten Rohstoffen liegt, die heutzutage oftmals verwendet werden. So glauben wir, dass der heute verwendete Hochleistungsweizen nicht gut für die menschliche Ernährung ist“, erklärt Alexander Heuck.

Getreu dem Motto „Global gedacht, regional gemacht!” gibt es für die Biobäcker aber noch einen weiteren Grund, auf Weizen zu verzichten.

Subventionierter Weizen aus Europa wird billig nach Afrika verkauft, so billig, dass es sich für die Menschen dort nicht lohnt, eigene Landwirtschaft zu betreiben. Wir sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist umzudenken und umzulenken!“ André Heuck., Augsburger Biobäcker

Wo immer es geht, werden Zutaten aus der näheren Umgebung bevorzugt, beispielsweise kommen die Kürbiskerne aus der Steiermark und nicht aus dem weit entfernten China.

 

Tierwohl als Herzensangelegenheit

In den süßen Stückchen sind auch tierische Produkte enthalten. Das Tierwohl spielt bei der Wahl der Zutaten aber eine große Rolle. Die Eier stammen aus einem regionalen Biobetrieb, dem Hasenberghof in Adelsried. Dort werden sogenannte Zweinutzungsrassen gehalten und aufgezogen. Die Bruderhahn-Initiative für Zweinutzungsrassen garantiert, dass die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht geschreddert werden.

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

Abwechslungsreiches Sortiment

Manchmal ist weniger eben mehr – aber bei der Auswahl wird nicht geknausert. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei. Neben den Klassikern „Steinofenkruste“, „Dinkel Gold“ und „Reines Roggen“ verzaubern zum Beispiel „Honigsammler” mit Cashewnüssen, „Popeyes Liebling” mit Spinat-Zwiebel-Füllung oder ein reichlich gefülltes „Rosinen-Butter- Brioche” den Gaumen.

 

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über das Cumpanum ist im Frühjahr 2019 im Magazin Purpur erschienen. Das Magazin Purpur ist Teil des liesLotte Medien Verlags.

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Montag bis Freitag 7:00 bis 18:00
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Die Biobäckerei von André Heuck bietet ein umfangreiches Sortiment an Backwaren, die direkt vor Ort in der Backstube hergestellt werden. Durch eine Glassscheibe kannst du den Bäcker*innen bei der Arbeit zusehen!
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Ferdinand-Wagner-Straße 17
86830 Schwabmünchen
Deutschland

Gebacken wird in 100 Prozent Bioqualität direkt vor Ort, jeden Tag frisch und für alle offen einsichtig, nur durch Glasscheiben von den Kund*innen getrennt. Von morgens bis mittags sind die Bäcker*innen in der Backstube am Werk. Komm vorbei und schau zu!

André und Alexander Heuck sind Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

 

Biozertifizierte Zutaten aus der Region

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es bei den Heucks nicht. „Wir wissen um die unzähligen Unverträglichkeiten der Menschen und denken, dass eine Ursache in den stark verarbeiteten Rohstoffen liegt, die heutzutage oftmals verwendet werden. So glauben wir, dass der heute verwendete Hochleistungsweizen nicht gut für die menschliche Ernährung ist“, erklärt Alexander Heuck.

Getreu dem Motto „Global gedacht, regional gemacht!” gibt es für die Biobäcker aber noch einen weiteren Grund, auf Weizen zu verzichten.

Subventionierter Weizen aus Europa wird billig nach Afrika verkauft, so billig, dass es sich für die Menschen dort nicht lohnt, eigene Landwirtschaft zu betreiben. Wir sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist umzudenken und umzulenken!“ André Heuck, Augsburger Bio-Bäcker.

Wo immer es geht, werden Zutaten aus der näheren Umgebung bevorzugt, beispielsweise kommen die Kürbiskerne aus der Steiermark und nicht aus dem weit entfernten China.

 

Tierwohl als Herzensangelegenheit

In den süßen Stückchen sind auch tierische Produkte enthalten. Das Tierwohl spielt bei der Wahl der Zutaten aber eine große Rolle. Die Eier stammen aus einem regionalen Biobetrieb, dem Hasenberghof in Adelsried. Dort werden sogenannte Zweinutzungsrassen gehalten und aufgezogen. Die Bruderhahn-Initiative für Zweinutzungsrassen garantiert, dass die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht geschreddert werden.

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

Abwechslungsreiches Sortiment

Manchmal ist weniger eben mehr – aber bei der Auswahl wird nicht geknausert. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei. Neben den Klassikern „Steinofenkruste“, „Dinkel Gold“ und „Reines Roggen“ verzaubern zum Beispiel „Honigsammler” mit Cashewnüssen, „Popeyes Liebling” mit Spinat-Zwiebel-Füllung oder ein reichlich gefülltes „Rosinen-Butter- Brioche” den Gaumen.

 

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über das Cumpanum ist im Frühjahr 2019 im Magazin Purpur erschienen. Das Magazin Purpur ist Teil des liesLotte Medien Verlags.

Tipp
Öffnungszeiten
Wochentag
Montag Ruhetag
Dienstag bis Freitag 7:00 bis 18:00
Samstag 7:00 bis 13:00
Sonntag geschlossen
Karte Kategorie
German
Die Biobäckerei von André Heuck bietet ein umfangreiches Sortiment an Backwaren, die direkt vor Ort in der Backstube hergestellt werden. Durch eine Glassscheibe kannst du den Bäcker*innen bei der Arbeit zusehen!
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Hochstraße 3
86399 Bobingen
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Gebacken wird in 100 Prozent Bioqualität direkt vor Ort, jeden Tag frisch und für alle offen einsichtig, nur durch Glasscheiben von den Kund*innen getrennt. Von morgens bis mittags sind die Bäcker*innen in der Backstube am Werk. Komm vorbei und schau zu!

 

André und Alexander Heuck sind Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

 

 

Biozertifizierte Zutaten aus der Region

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es bei den Heucks nicht. „Wir wissen um die unzähligen Unverträglichkeiten der Menschen und denken, dass eine Ursache in den stark verarbeiteten Rohstoffen liegt, die heutzutage oftmals verwendet werden. So glauben wir, dass der heute verwendete Hochleistungsweizen nicht gut für die menschliche Ernährung ist“, erklärt Alexander Heuck.

 

Getreu dem Motto „Global gedacht, regional gemacht!” gibt es für die Biobäcker aber noch einen weiteren Grund, auf Weizen zu verzichten.

Subventionierter Weizen aus Europa wird billig nach Afrika verkauft, so billig, dass es sich für die Menschen dort nicht lohnt, eigene Landwirtschaft zu betreiben. Wir sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist umzudenken und umzulenken!“ André Heuck, Augsburger Bio-Bäcker.

Wo immer es geht, werden Zutaten aus der näheren Umgebung bevorzugt, beispielsweise kommen die Kürbiskerne aus der Steiermark und nicht aus dem weit entfernten China.

 

 

Tierwohl als Herzensangelegenheit

In den süßen Stückchen sind auch tierische Produkte enthalten. Das Tierwohl spielt bei der Wahl der Zutaten aber eine große Rolle. Die Eier stammen aus einem regionalen Biobetrieb, dem Hasenberghof in Adelsried. Dort werden sogenannte Zweinutzungsrassen gehalten und aufgezogen. Die Bruderhahn-Initiative für Zweinutzungsrassen garantiert, dass die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht geschreddert werden.

 

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

 

Abwechslungsreiches Sortiment

Manchmal ist weniger eben mehr – aber bei der Auswahl wird nicht geknausert. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei. Neben den Klassikern „Steinofenkruste“, „Dinkel Gold“ und „Reines Roggen“ verzaubern zum Beispiel „Honigsammler” mit Cashewnüssen, „Popeyes Liebling” mit Spinat-Zwiebel-Füllung oder ein reichlich gefülltes „Rosinen-Butter-Brioche” den Gaumen.

 

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über das Cumpanum ist im Frühjahr 2019 im Magazin Purpur erschienen. Das Magazin Purpur ist Teil des liesLotte Medien Verlags.

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Montag Ruhetag
Dienstag bis Freitag 7:00 bis 18:00
Samstag 7:00 bis 13:00
Sonntag 7:00 bis 12:00
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Die Biobäckerei von André Heuck bietet ein umfangreiches Sortiment an Backwaren, die direkt vor Ort in der Backstube hergestellt werden. Durch eine Glassscheibe kannst du den Bäcker*innen bei der Arbeit zusehen!
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Annastraße / Ecke Steingasse
86150 Augsburg
Deutschland

Gebacken wird in 100 Prozent Bioqualität direkt vor Ort, jeden Tag frisch und für alle offen einsichtig, nur durch Glasscheiben von den Kund*innen getrennt. Von morgens bis mittags sind die Bäcker*innen in der Backstube am Werk. Komm vorbei und schau zu!

 

André und Alexander Heuck sind Biobäcker aus Leidenschaft. Das Geheimnis des guten Geschmacks unterliegt dem Credo: „Ohne alles, was es nicht braucht.” Denn von Backmischungen, industriell gefertigten Teiglingen, Emulgatoren und technischen Enzymen findet sich hier keine Spur.

 

 

Biozertifizierte Zutaten aus der Region

Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn kommen aus der Region und werden in Landshut gemahlen. Weizenmehl gibt es bei den Heucks nicht. „Wir wissen um die unzähligen Unverträglichkeiten der Menschen und denken, dass eine Ursache in den stark verarbeiteten Rohstoffen liegt, die heutzutage oftmals verwendet werden. So glauben wir, dass der heute verwendete Hochleistungsweizen nicht gut für die menschliche Ernährung ist“, erklärt Alexander Heuck.

 

Getreu dem Motto „Global gedacht, regional gemacht!” gibt es für die Biobäcker aber noch einen weiteren Grund, auf Weizen zu verzichten.

Subventionierter Weizen aus Europa wird billig nach Afrika verkauft, so billig, dass es sich für die Menschen dort nicht lohnt, eigene Landwirtschaft zu betreiben. Wir sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist umzudenken und umzulenken!“ André Heuck, Augsburger Bio-Bäcker.

Wo immer es geht, werden Zutaten aus der näheren Umgebung bevorzugt, beispielsweise kommen die Kürbiskerne aus der Steiermark und nicht aus dem weit entfernten China.

 

 

Tierwohl als Herzensangelegenheit

In den süßen Stückchen sind auch tierische Produkte enthalten. Das Tierwohl spielt bei der Wahl der Zutaten aber eine große Rolle. Die Eier stammen aus einem regionalen Biobetrieb, dem Hasenberghof in Adelsried. Dort werden sogenannte Zweinutzungsrassen gehalten und aufgezogen. Die Bruderhahn-Initiative für Zweinutzungsrassen garantiert, dass die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht geschreddert werden.

 

 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wichtig ist André Heuck ebenfalls, die Produktionsmenge so zu kalkulieren, dass bei Ladenschluss möglichst nicht 25 Prozent der Waren oder mehr übrigbleiben. Damit am Ende nichts in der Tonne landet, unterstützt das Cumpanum den Verein Foodsharing, die Königsbrunner Tafel und den Bobinger Tisch.

 

 

Abwechslungsreiches Sortiment

Manchmal ist weniger eben mehr – aber bei der Auswahl wird nicht geknausert. Gleich drei verschiedene, selbst hergestellte Sauerteige liefern unterschiedlichste Geschmacksnuancen und sorgen für eine lange Saftigkeit. Das Sortiment besticht mit kreativer Vielfalt: Von ausgefallen gewürzten und verfeinerten Dinkelteigen bis zu zahlreichen Vollkornbroten ist für jede*n etwas dabei. Neben den Klassikern „Steinofenkruste“, „Dinkel Gold“ und „Reines Roggen“ verzaubern zum Beispiel „Honigsammler” mit Cashewnüssen, „Popeyes Liebling” mit Spinat-Zwiebel-Füllung oder ein reichlich gefülltes „Rosinen-Butter-Brioche” den Gaumen.

 

Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag über das Cumpanum ist im Frühjahr 2019 im Magazin Purpur erschienen. Das Magazin Purpur ist Teil des liesLotte Medien Verlags.

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag bis Freitag 8:00 bis 19:00
Samstag 8:00 bis 18:00
Sonntag geschlossen
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Das "Oberschönenfelder Holzofenbrot" der Zisterzienserinnen ist zu Recht weit über die Grenzen von Augsburg hinaus bekannt.
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Ort

Oberschönenfeld 1
86459 Gessertshausen
Deutschland

E-Mail
abtei [at] abtei-oberschoenefeld.de

Das "Oberschönenfelder Holzofenbrot" aus reinem Natursauerteig ist zu Recht weit über die Grenzen von Augsburg hinaus bekannt. Allein der köstliche Duft von frisch gebackenem Sechskorn- oder Holzofenbrot ist den Weg in das prächtige Kloster in den Naturpark Augsburg westliche Wälder wert.

 

Urkundlich erwähnt wurde der Backofen der Abtei der Zisterzienserinnen bereits 1691, seit 1932 bieten die Schwestern das Brot auch zum Verkauf an. 1981 wurde der ehemalige Kuhstall in eine modere Backstube umgebaut.

 

Hier befinden sich nun der Brotladen und eine geräumige, zeitgemäß ausgestattete Backstube mit zwei Holzöfen, in denen das Brot nach alter Klostertradition gebacken wird. Der reine Natursauerteig stammt aus eigener Herstellung.

 

Täglich gibt es Holzofenbrot, dienstags und donnerstags zusätzlich schmackhaftes Sechskornbrot und mittwochs feines Weissbrot. Ausserdem findest du hier weitere Klosterprodukte und Spezialitäten aus den Stauden, sowie ausgewählte Fairtrade-Produkte.

 

Auf der Website findest du die Angebote, sowie eine Liste von weiteren Verkaufsstellen.

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Wochentag
Dienstag bis Freitag 9:30 bis 17:00
Samstag 9:30 bis 13:00
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Herbert Gellner und sein Sohn Matthias arbeiten in der fünften Generation im Familienbetrieb. Sie backen ausschließlich nach eigenen Rezepten und mit Natursauerteig, der in Handarbeit selbst hergestellt wird.
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Ort

Holzbachstraße 16
86356 Neusäß - Ottmarshausen
Deutschland

E-Mail
mail [at] baeckerei-gellner.de

Der Bäcker Herbert Gellner und sein Sohn Matthias sind noch Handwerker vom alten Schlag: Sie rühren, kneten und backen bereits in der fünften Generation im eigenen Familienbetrieb. Die beiden Bäcker arbeiten ausschließlich nach eigenen Rezepten und mit Natursauerteig, der in Handarbeit selbst hergestellt wird.

Fertige Brotbackmischungen finden keinen Platz in ihren Öfen. Als Partner des UNSER LAND-Netzwerkes backen sie einen Teil ihrer Brote mit regionalem Mehl von UNSER LAND. Eine ihrer vielen Spezialitäten ist das Herbstbrot, das von Oktober bis Ende November verkauft wird. Außerdem bietet der Bäcker Partygebäck sowie Torten und Kuchen auf Bestellung an.

Die Bäckerei Gellner hat das Naturland–Zertifikat. Es steht für ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften. Der Schutz von Boden, Luft, Wasser und natürlich der Schutz der Verbraucher*innen stehen an erster Stelle. Die Familie Gellner ist fest im Augsburger Land verwurzelt und sieht sich als engagierten Teil der Region. Der Betrieb beschäftigt Mitarbeiter*innen und bildet junge Menschen aus.

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag bis Donnerstag 6:30 - 13:00
Freitag 6:30 - 13:00 14:30 - 16:30
Samstag 6:30 - 12:00
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