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Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung Augsburgs

Unsere Heimat Erde ist begrenzt. Doch unser heutiger Lebensstil in Deutschland lässt sich weder auf alle Menschen weltweit übertragen noch auf lange Zeit hin aufrechterhalten.

1992 wurden mit der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung alle Städte der Welt aufgefordert, ein Handlungsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung aufzustellen. Augsburg arbeitet seit 1996 im Rahmen des Augsburger Agenda 21-Prozesses daran. Vom Augsburger Stadtrat wurden folgende 22 Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung Augsburgs 2004 beschlossen. Ziel ist eine sozial- und umweltgerechte sowie wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung - lokal wie auch in ihren weltweiten Auswirkungen.

Stimmen Sie diesen Leitlinien zu?

A Ökologische Zukunftsfähigkeit

Leitlinie A1: Erdatmosphäre und Klima schützen

Augsburg nimmt seine lokale Verantwortung für das Weltklima wahr und leistet seinen Anteil am globalen Schutz der Erdatmosphäre (Kap. 9). Dazu ist Augsburg dem Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, Alianza del Clima e.V. beigetreten und hat sich verpflichtet, die klimaschädlichen Emissionen - CO2, Methan, FCKW, Ozon, - zu reduzieren. Dazu hat Augsburg die notwendigen Schritte wie CO2-Bilanzierung, CO2-Reduktionskonzept u.ä. eingeleitet.

Als einer der größten kommunalen Waldbesitzer Süddeutschlands fördert Augsburg durch naturgemässe Waldbewirtschaftung und Umstellung auf heimischen Mischwald das Ökosystem Wald und leistet so einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.

Leitlinie A.2: Ressourcen schonen

Boden als Ressource für die Stadtentwicklung steht auch in Augsburg nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Um zukünftigen Generationen Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten, minimiert Augsburg seinen jährlichen Flächenverbrauch, wertet Flächen auf und schützt Bodenqualität durch Massnahmen wie z.B. Entsiegelung, Ausweisung von Ausgleichsflächen, Nachverdichten von Bebauungsplänen bei gleichzeitigem Erhalt der Lebensqualität, Nutzen von Konversionsflächen, Sanieren von Altlastenflächen, Schutz von Naturräumen und Erhalt von Oberboden.

Augsburg verfügt mit Lech, Wertach, zahlreichen Stadtbächen und mit dem Grundwassereinzugsgebiet im Süden der Stadt über ein hervorragendes Gewässerpotential. Trinkwasserqualität und -versorgung werden durch Planung und konsequenten Schutz gesichert, z.B. durch Umstellung auf ökologischen Landbau. Grundwasser wird nur im Umfang der Neubildung auf städtischem Gebiet genutzt, Grundwasser aus grosser Tiefe geniesst besonderen Schutz. Renaturierung von Oberflächengewässern ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte.

Augsburg hat ein vorbildliches Abfallmodell (Vermeiden - Verwerten - Entsorgen) und setz durch Förderung von Abfalltrennung, von Wieder- und Weiterverarbeitung ebenso wie von umweltschonenden Produktionsweisen ein Zeichen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Stoffstrommanagement.

Leitlinie A.3: Gesundes Stadtklima fördern

Das Augsburger Stadtklima erreicht eine Qualität, die dem Wohlbefinden und der Gesundheit sowie dem Schutz von Menschen, Pflanzen und Tieren, des Bodens und von Kultur- und Wirtschaftsgütern förderlich ist. Dazu werden Siedlungsstrukturen stadtklimatisch sinnvoll geplant, durch Massnahmen vor allem in den Bereichen Energie und Verkehr die Emissionen minimiert und so eine dem Vorsorgeanspruch genügende Luftqualität erreicht.

Leitlinie A.4: Biologische Vielfalt erhalten

Augsburg ist eine Stadt mit reichlich natürlichem Grün und grosser biologischer Vielfalt, insbesondere einheimischer Pflanzen- und Tierarten. Der Erhalt und die Verbesserung des Stadtgrüns, einerseits als Lebensraum für Flora und Fauna, andererseits als Erholungs-, Identifikations- und Kommunikationsraum für alle Augsburgerinnen und Augsburger, werden für eine nachhaltige Entwicklung konsequent betrieben. Sie haben nebeneinander Platz, das Erholungsbedürfnis und die wirtschaftliche Nutzung haben gegenüber dem ungestörten Erhalt besonders schützenswerter natürlicher Lebensräume jedoch Nachrang. Wege, dies zu verwirklichen, sind z.B. Vernetzung von Grünflächen, Biotopverbund, Artenschutz und Biodiversität, Erhalt und Ausweisung von Schutzflächen.

Leitlinie A.5: Lärmbelastungen vermindern

Augsburg ist eine Stadt mit Oasen der Stille und Ruhe. Die Grundlage, Lärmbelastungen zu verringern, ist eine flächendeckende Lärmminderungsplanung, die alle Lärmquellen - Verkehr, Gewerbe, Industrie, Bau sowie Nachbarschafts- und Freizeitlärm - umfasst. In Augsburg ist Lärmschutz als kommunale Umwelt- und Gesundheitsvorsorge festgeschrieben und in Bauleit- und Verkehrsplanung, sowie in Baugenehmigungs- und weitere betroffene Genehmigungsverfahren integriert.

Leitlinie A 6: Sinnvoll Energie nutzen

Augsburg geht sinnvoll und zukunftsweisend mit Energie um. Dies äussert sich vor allem in Einsparungen und in Effizienz, wie z.B. durch energiebewusstes Nutzerverhalten, energietechnische Sanierung, Wärmedämmung und die Unterstützung abgeschlossener Energiekonzepte für kleinräumige Strukturen. Hierin liegen die grössten Potentiale, schädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Mit der Förderung regenerativer Energien - z.B. Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse - leisten die Stadt Augsburg und ihre Bürgerschaft Beiträge zum Klimaschutz und zur Wirtschaftsbelebung. Augsburg fördert durch kommunales Handeln den "ökologischen Strukturwandel", d.h. u.a. die weitere Entkopplung von Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum.

Leitlinie A.7: Ökologisch mobil bleiben

Mobilität hat in und für Augsburg als regionales Oberzentrum grosse Bedeutung. Bestandteil einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Stadtentwicklung ist eine Planung, die die verschiedenen Lebensbereiche wieder räumlich zusammenführt. Augsburgs Verkehrsentwicklungsplanung schafft weniger verkehrserzeugende Siedlungsstrukturen, verringert Mobilitätszwänge und berücksichtigt verstärkt die Belange von Familien. Dazu gehören auch Vermeidung, Verlangsamung und Verstetigung des motorisierten Individualverkehrs, Erhöhung der Verkehrssicherheit - insbesondere für Kinder, Senioren oder Behinderte -, Stärkung der Umweltverbundverkehrsarten Fahrrad, Fuss, ÖPNV in Abstimmung mit der Entwicklung eines umweltverträglichen Strassennetzes und die Förderung moderner Fahrzeugtechnologien und umweltverträglicher Antriebsarten.

B Ökonomische Zukunftsfähigkeit

Leitlinie B.1: Region stärken

Mit seinem Umland verfügt Augsburg über ein ausgewogenes Agrar-, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Industrieangebot sowie eine intakte Natur- und Kulturlandschaft. Die Privatwirtschaft wird auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise unterstützt. Wichtiges Ziel in Richtung auf eine nachhaltige Entwicklung ist die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Hierzu wird gezielt das vorhandene Potential von Produkten aus der Region für die Region genutzt, insbesondere Produkte aus der ökologischen Landwirtschaft.

Leitlinie B.2: Sozialverantwortliche Wirtschaftsweise fördern

Augsburg setzt auf neue Arbeits- und Beteiligungskonzepte mit dem Ziel dauerhafter Wirtschafts- und Arbeitsplatzentwicklung. Flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine familiengerechte Lebensgestaltung sind miteinander vereinbar. Wichtiger Teil dieses Prozesses, der ein 'Weg' von kurzlebiger Massenware und ein 'Hin' zu langlebigen Produkten bedeutet, ist die effiziente Nutzung von Ressourcen sowie eine Kreislaufwirtschaft mit hohem Anteil an 'Reparieren', 'Rezyklieren' und 'Sanieren'.

Sowohl Unternehmensgründungen als auch Produktionsstätten mit einer ökonomisch-sozial und ökologisch-sozial orientierten Entwicklung werden gefördert.

Leitlinie B.3: Wirtschaft durch umwelttechnologischen Wandel fördern

Als Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben (KUMAS) stellt sich Augsburg seiner Verantwortung und fördert gezielt Umwelttechnologien sowie Vernetzung von Akteuren am Standort Augsburg (z.B. Citylogistik, GVZ, BIfA, UTG, LfU, FH, Universität). Augsburger Unternehmer pflegen den konstruktiven Dialog u.a. mit den Bürgerinnen und Bürgern und praktizieren Umweltmanagement und Öko-Audit.

Durch Förderung einer nachhaltigen Produktpolitik wird der gesamte Lebenszyklus der Produkte von der Herstellung bis zur Entsorgung unter ökologischen Gesichtspunkten konzipiert (Rohstoffe, Energieverbrauch, Schadstoffe, Wiederverwertbarkeit usw.).

Leitlinie B.4: Bewusst konsumieren

Augsburg sucht auf die Fragen nach Lebensqualität, Lebensstil und Lebensinhalt neue Antworten. Bedürfnisse und Werte sind im Wandel begriffen und führen zu einem Umdenken auch beim Konsumieren. Politik und Wirtschaft erleichtern allen durch geeignete Rahmenbedingungen ein nachhaltiges Konsumverhalten.

Gleichzeitig nehmen die Augsburgerinnen und Augsburger ihre Verantwortung für einen sozial- und umweltverträglichen Konsum an.

Leitlinie B.5: Sozial und ökologisch planen und bauen

Augsburg fördert den Ausbau zur Stadt der kurzen Wege durch Zusammenführen von Arbeit, Wohnen und Freizeit. Die urbane Attraktivität wird erhöht z.B. durch weiteres Verringern des Flächenverbrauchs und durch Mehren des Stadtgrüns . Die sozial-ökologische Stadtentwicklung umfasst eine Prüfung auf Umweltverträglichkeit für alle Bebauungspläne, berücksichtigt Sozialstrukturen und ist auf eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs ausgerichtet. Augsburger Bauherren verwenden ökologische Baustoffe, gehen schonend mit Wasser um und bevorzugen Niedrigenergie- und Ressourcen schonende Bauweisen. Durch flexible Wohnraumgestaltung wird neuen sozialen Formen des Zusammenlebens Rechnung getragen.

Leitlinie B.6: Stadtteile stärken

Nicht nur in kultureller Hinsicht ist Augsburg in starkem Masse durch seine Stadtteile geprägt. Durch Errichtung von Bürgerämtern und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in frühe Planungsstadien der Stadtteilentwicklung (Planning for Real), durch Verbindung des Einzelhandels mit stadtteilbezogenen Sozial-, Kultur-, Freizeit, Verwaltungs- und Dienstleistungseinrichtungen werden die Stadtteile gestärkt. Dazu gehört die Sicherstellung einer wohnungs- und arbeitsplatznahen Versorgung ebenso wie der Aufbau sozialer Strukturen zur Integration aller Bewohner. Die Entwicklung von Bewusstsein für die Geschichte der Stadtteile wird gefördert. Hierdurch wird eine starke Identifikation der Bewohner mit "ihrem" Stadtteil erreicht.

Leitlinie B.7: Mit allen Weltregionen zusammenarbeiten

Augsburg fühlt sich über seine regionalen Grenzen hinaus global verantwortlich. Als Teil der seit Jahrhunderten industrialisierten Welt hat auch Augsburg vom weltwirtschaftlichen Ungleichgewicht und von der Übernutzung seines Ressourcenanteils profitiert. Die Zusammenhänge zwischen den globalen Umwelt- und Armutsproblemen auf der einen Seite und der eigenen Entwicklung auf der anderen Seite werden anerkannt und als Herausforderung - auch für die kommunale Ebene - angenommen. Augsburgerinnen und Augsburger interessieren sich über die Grenzen der Stadt hinaus und übernehmen globale Verantwortung mit dem Ziel einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, unterstützt durch einen kontinuierlichen Dialog. Erste Schritte sind z.B. fairer Handel, direkte Hilfe zur Selbsthilfe, Bildungsprogramme, Know-How-Transfer und Städtepartnerschaft auch mit einer Stadt in einem der ärmeren Länder.

C Soziale Zukunftsfähigkeit

Leitlinie C.1: Beteiligung, Dialog und Konsens pflegen

Augsburg bevorzugt eine politische Kultur, die alle gesellschaftlichen Akteure einbezieht und an den Entscheidungen beteiligt. Dabei werden besonders bisher unterrepräsentierte Gruppen beachtet. Durch vielfältige Formen des Dialogs und erweiterte Mitwirkungsrechte kann dies am besten erreicht werden. Ziel ist ein gesellschaftlicher Konsens.

Leitlinie C.2: In Bildung investieren

Augsburg setzt auf kontinuierliche und vielfältige Bildungsangebote. Wichtig sind Lernen zu lernen, lebenslanges Lernen und ganzheitliches Sehen und Wahrnehmen. Berufliche Weiterbildung, Angebote zur Persönlichkeitsbildung oder politischen Bildung, zur Information sowie zur spirituellen Orientierung dienen der sozialen Vorsorge. Sie werden als gleich wichtig anerkannt und finanziell ebenbürtig gefördert.

Leitlinie C.3: Sozialen Ausgleich schaffen

Soziale Gerechtigkeit ist ein unabdingbares Ziel nachhaltiger Entwicklung, Arbeit für alle ist ein wichtiger Schlüssel dazu. In Augsburg werden Programme zur Überwindung der Armut und zur Sicherung der Arbeit entwickelt. Ein ausreichendes Einkommen wird als eine wichtige Bedingung für den sozialen Frieden gesehen. Die Abschaffung sozialer Missstände stellt sowohl lokal als auch global ein grundlegendes Handlungsziel dar. Dadurch stellt sich Augsburg seiner sozialen Tradition und Verantwortung.

Leitlinie C.4: Einfluss für Kinder und Jugendliche verwirklichen

Augsburg ist eine Stadt, die Kinder und Jugendliche mit ihren Erfahrungen, Bedürfnissen - z.B. wohnortnahe Erlebnisräume und Betreuung - und Zukunftsvorstellungen ebenso ernst nimmt wie Erwachsene.

Kinder und Jugendliche werden aktiv an den sie betreffenden Entscheidungen beteiligt, wobei die Verfahren kind- und jugendgerecht ausgestaltet sind. Ihre Ideen, ihre Kreativität und ihre einzigartigen Ansichten sind eine Bereicherung. Sie einzubeziehen ist für den langfristigen Erfolg von besonderer Bedeutung, weil die Beschlüsse von heute ihre Zukunft bestimmen.

Leitlinie C.5: Gesundheit für alle ermöglichen

Augsburg ist ein Stadt, in der alle Generationen sich gesund entwickeln und leben können. Mit dem Beitritt zum "Gesunde-Städte-Netzwerk" hat sich Augsburg zur Umsetzung der Ottawa-Charta verpflichtet. In diesem Rahmen achtet Augsburg auf den Erhalt und Ausbau der nötigen Infrastruktur, gleicht alle städteplanerischen Massnahmen mit diesem Ziel ab und setzt Programme zur gesunden Lebensführung um - z.B. durch Schaffung gesundheitsfördernder Lebensräume und durch Vorsorgedienste.

Leitlinie C.6: Zusammen leben

Von Römern gegründet ist Augsburg durch seine Geschichte eine Stadt des Zusammenlebens verschiedener Nationalitäten, Kulturen, Religionen und Konfessionen. Vor dem Hintergrund einer christlich-abendländisch geprägten Wertegemeinschaft ist dieses "Zusammenleben" geprägt von gegenseitigem Respekt, anhaltender Dialogbereitschaft und Gleichberechtigung. Die unterschiedlichen Lebensformen, in denen Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder zusammenleben, werden als Bereicherung der städtischen Wohn- und Lebenskultur betrachtet.

Leitlinie C.7: Initiativen fördern

Augsburg ist eine Stadt der Bürger- und privaten Initiativen und Selbsthilfegruppen. Auf zahlreichen Gebieten leisten Bürgerinnen und Bürger wichtige gesellschaftliche Arbeit, z.B. kulturell, ökologisch, sozial, frauen- und entwicklungspolitisch, und vieles mehr. Unbezahlte Arbeit - z.B. Ehrenamt, Familie, Verein - geniesst die gleiche Wertschätzung wie Erwerbsarbeit. Dieses Engagement wird durch die Stadt, die Wirtschaft und private Sponsoren gefördert.

Leitlinie C.8: Generationengerechtigkeit sichern

Augsburg ist eine Stadt, in der vorausschauend der demographische Wandel berücksichtigt wird und Menschen in Würde altern und sterben können. Ältere Menschen bringen ihre Ressourcen und Potentiale freiwillig in sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten, Institutionen und in die Kommunalpolitik ein und entlasten damit die jüngere erwerbstätige Generation. Die notwendigen Strukturen und Rahmenbedingungen, wie z.B. neue Wohnformen, werden gefördert, damit Menschen auch im Alter weitgehend eigenständig und selbstbestimmt leben können. In Augsburg werden alle pflegebedürftigen Personen individuell und ausreichend versorgt und gepflegt und im Sterben nicht allein gelassen.

Um die einzelnen Leitlinien auch mit Leben zu füllen, hat der Stadtrat 2004 zahlreiche konkrete Ziele und Massnahmen beschlossen (nachzulesen als pdf Datei unter www.augsburg.de -> Umwelt u. Gesundheit -> Augsburger Agenda -> Handlungsprogramm).

Wichtigste Akteure bei der Umsetzung der Gedanken von Rio sind aber weder der Stadtrat noch die Verwaltung, sondern Sie, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Nur wir alle zusammen können durch unser tägliches Verhalten dazu beitragen, dass die Stadt Augsburg und letztlich die ganze Erde auch für zukünftige Generationen noch eine Heimat sein kann.

Ja, auch ich will dazu beitragen, dass zukünftige Generationen noch eine lebenswerte Welt vorfinden und werde mein Verhalten an den Leitlinien ausrichten.

   
 
 
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