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Ernährung > bio - regional - fair - saisonal...
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Palmölplantagen auf Kosten des Regenwalds |
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Der tropische Regenwald ist akut gefährdet, nicht nur durch die Papierindustrie sondern auch durch die Palmölindustrie. Die Nachfrage nach Palmöl ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. Dies liegt vor allem an der Erhöhung der Hektar - Erträge der Ölpalmen sowie der weltweit steigenden Nachfrage nach billigsten Ölen. Palmöl wird zu 70 % für die Herstellung von Lebensmitteln (Margarine, Küchenfett, Back- und Süßwaren) verwendet, die restlichen 30 % finden bei der Herstellung von Waschmitteln, Kosmetika und Biosprit Anwendung. Hauptexporteur für Palmöl sind Indonesien und Malaysia, aber auch in Kolumbien werden inzwischen große Flächen Regenwald gerodet, um Palmölplantagen anzulegen. Dadurch werden die dortigen Kleinbauern vertrieben und große Mengen an CO2 emittiert. Verantwortlich dafür sind große Palmölkonzerne wie Sinar Mas, Wilmar International und Daabon. Doch auch auf der Abnehmerseite dieses Biopalmöls finden sich u.a. bekannte Unternehmen wie "Henkel", "Unilever" und namhafte Biolebensmittelhersteller, darunter Alnatura, Allos und Rapunzel. Darauf weist der Verein "Rettet den Regenwald e.V." hin, welcher bei den Naturkost Herstellern nachgefragt hat. Auch "Report Mainz" hat in seiner Sendung vom 22. März über die Vertreibung der Kleinbauern durch die Palmölindustrie berichtet.
Besonders in Indonesien und Malaysia ist durch die Rodung des Regenwalds auch der dortige Orang-Utan Bestand akut gefährdet. Wichtiger Abnehmer des dort produzierten Palmöls ist der Süßigkeitenhersteller "Nestlé" für die Produktion seiner Schokoriegel wie KitKat oder Lion.
Auch der Möbelhersteller Ikea ist Abnehmer von Palmöl. Dieses wird für die Produktion von Kerzen verwendet, da Palmöl günstiger ist als Paraffin. Dadurch werden die niedrigen Preise der Ikea Kerzen ermöglicht. Allerdings auf Kosten des Regenwalds.
Weitere Informationen zum Thema Palmöl auf den Webseiten von "Pro-REGENWALD", "Rettet den Regenwald e.V." und Greenpeace.
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Ernährung > bestimmte Lebensmittelgruppen
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Neue Studie zu den "den dunklen Seiten der Schokolade" |
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In der neuen Studie des Südwind-Instituts "Die dunklen Seiten der Schokolade: Große Preisschwankungen - schlechte Arbeitsbedingungen der Kleinbauern" wird das Thema Schokoladenproduktion von vielen Seiten betrachtet. So werden nach einem geschichtlichen Einstieg auf den Kakaomarkt, die Situation der Kleinbauern und die schlechten Arbeitsbedingungen beim Kakaoanbau eingegangen. Die Abnehmer der Kakaobohnen werden vorgestellt, als auch konkrete Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation der Kleinbauern.
Die Studie ist als Kurz- und Langfassung kostenlos als Download auf der Webseite des Südwind-Instituts verfügbar.
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Kleidung & Schmuck > Wenn Kleider alt werden
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Helfen Sie Bedürftigen mit Kleidung |
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Wenn Sie das eine oder andere "gute Stück" ausmustern und einem guten Zweck zuführen wollen, freuen sich die Kleiderkammern gemeinnütziger Einrichtungen. Sie versorgen damit in Not geratene Menschen. Anschriften finden Sie im Adressenteil.
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Freizeit & Erholung > Urlaub & Reisen
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Fairer Tourismus in Entwicklungsländer |
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Urlaubsreisen in Entwicklungsländer sollen in Zukunft ein Fair Trade-Siegel tragen können, wenn sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Zielländern verbessern.
Kriterien werden sein: - faire Löhne und Arbeitsbedingungen
- gerechte Einkäufe und Verteilung der Einnahmen
- Respekt gegenüber Menschenrechten, Umwelt und Kultur.
Noch allerdings ist das Siegel nicht fertiggestellt. Bisher bleibt vom wirtschaftlichen Nutzen die Hälfte bei den Reiseveranstaltern.
Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) wird im Tourismus häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen gearbeitet - unsoziale Arbeitszeiten, Unterbezahlung, Kinderarbeit, sexuelle Ausbeutung...
Bis es ein Siegel gibt, sollten Urlauber bei der Buchung nachfragen - beispielsweise:
- Sind die Hotelangestellten am Urlaubsort sozialversichert?
- Kommen die Lebensmittel im Restaurant aus der Region?
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Verwerten & Entsorgen > Abfall vermeiden
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Der Rest vom Fest |
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Wussten Sie, dass zahlreiche wohltätige Organisationen, wie z.B. der SKM in der Wärmestube oder auch die 'Augsburger Tafel' Ihre Lebensmittel gerne annehmen und diese an Bedürftige weitergeben. (siehe im Addressenteil in der Rubrik Ernährung "Lebensmittel abgeben").
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Engagement & Beteiligung > Bürgerschaftliches Engagement
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Engagieren, aber wo? |
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Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind vielfältig. In Augsburg gibt es zum Beispiel verschiedene Fachforen, die sich mit unterschiedlichen, für die Stadt Augsburg und ihre Bürgerinnen und Bürger relevanten Themen, auseinander setzen. Eine Liste mit zugehörigen Ansprechpartnern, finden Sie in der Rubrik "Wir über uns".
Selbstverständlich sind Sie auch jederzeit, im Rahmen der Öffnungszeiten, bei der Bürgerstiftung Augsburg, Philippine-Welser-Str.5a, willkommen.
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Freiwilligenarbeit - gewusst wo! |
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In Augsburg gibt es das Freiwilligen-Zentrum Augsburg. Es hilft u.a. bei der Suche nach einem passenden Arbeitsbereich. Zugleich ist es Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe brauchen und ehrenamtliche Freiwillige suchen.
Mehr und gezieltere Informationen erhalten Sie
hier:
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Integration findet überall statt... |
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...so auch in der neuen Augsburger Stadtbücherei. Auch hier findet sich Bürgerengagement sowohl im inhaltlichen als auch im räumlichen Konzept wieder. Das heißt konkret, dass sich im selben Gebäude auch verschiedenste soziale Einrichtungen befinden, wie zum Beispiel eine Info-Stelle des Stadtjugendrings, ein Behindertenbeirat, die Geschäftsstelle des Bündnis für Augsburg sowie die Kompetenzzentren Familie und Integration. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, die Bücherei steht jedem Bürger offen. Es wurde übrigens auf den Einbau einer Klimaanlage verzichtet und auch das Lichtkonzept überzeugt in der Umweltstadt Augsburg: Einfallendes Tageslicht wird über ein Spiegelsystem im ganzen Gebäude verteilt. Ach ja, Bücher können Sie sich hier übrigens auch ausleihen...
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Kinder & Familie > Spielen und Natur erleben
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Spielmobil |
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Viele Spiel- und Bastelangebote für Kinder von sechs bis zwölf Jahren, die Kreativität, Fantasie und Selbstständigkeit fördern, bietet das Spielmobil von April bis September Mo bis Do ab 14 Uhr. Das Spielmobil fährt verschiedene Spielflächen in Augsburg an und bleibt in der Regel vier Tage an einem Ort. Wann das Spielmobil in euerer Nähe ist, erfahrt ihr beim Deutschen Kinderschutzbund KV Augsburg e.V., Volkhartstr. 2, 86152 Augsburg, Telefon 0821- 513303. Übrigens kann das Spielmobil auch ausgeliehen werden, z.B. von Eigentümergemeinschaften, Wohnungsbaugesellschaften, etc..
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Garten & Balkon > Nutz-, Kraut- und Kleingarten
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Frisches teilen |
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Der Erntesegen ist mal wieder zu üppig ausgefallen und Sie können Ihre Ernte weder verbrauchen noch anderweitig verarbeiten? Dann freuen sich karitative Organisationen über Ihre Gabe, die sie an Bedürftige weiter geben. Wo Sie Ihre Ernte abgeben können finden Sie im Kapitel 'Ernährung' in der Adressenleiste unter 'Lebensmittel abgeben'.
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Energie > Regenerative Energien
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Eine Faire Welt > Fair kaufen
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Öko-faire Textilien |
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Wußten Sie schon, dass Sie mit Ihrer "Schnäppchen-Klamotte" häufig darin enthaltene Giftstoffe mitkaufen, aber auch Umweltbelastungen sowie unsoziale Arbeitsbedingungen mit Billiglöhnen in den Herstellerländer unterstützen? Etwas dagegen setzt die "Kampagne für Saubere Kleidung": Sie engagiert sich bei namhaften Textilherstellern für gerechte Stundenlöhne, gegen Kinderarbeit und andere Missstände in der Textilbranche. Ein Qualitätsiegel für öko-faire Kleidung gibt es bisher nicht, deshalb können Sie nur mehr erfahren, wenn Sie den Händler danach fragen.
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Blumen, die Freude machen |
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"Es ist das Herz, das schenkt. Die Hände geben nur her". (Afrikanisches Sprichwort)
Rosen aus Kolumbien, Nelken aus Ecuador... Die meisten unserer Schnittblumen kommen aus fernen Ländern, wo Blumenarbeiterinnen für Hungerlöhne auf den Blumenfeldern arbeiten und giftigen Chemikalien ausgesetzt sind - ganz nach dem traurigen Motto "Für uns die Dornen - für Euch die Rosen" Deshalb unser Tipp: Blumen je nach Jahreszeit und regional einkaufen. Bei Importen sollten Sie Blumen mit dem "Flower-Label-Program" (FLP)-Siegel bevorzugen.
Dieses garantiert: Verbot des Einsatzes der giftigsten Pestizide, bessere Löhne für die Arbeiterinnen, bessere Arbeitsbedingungen.
In Augsburg gibt es in neun Blumenläden "FLP-Blumen" . Neuerdings gibt es auch in manchen Supermärkten Blumen mit dem Fairfleurs-Siegel (Transfair).
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Eine Faire Welt > Global denken - lokal handeln
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Aktionsbündnis Augsburg-Asien |
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Nach der Tsunami-Katastrophe suchten viele Menschen und Gruppen in Augsburg eine sinnvolle Unterstützungsmöglichkeit. Auch die Stadt stellte 50.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen des Bündnisses für Augsburg taten sich Stadtverwaltung und Freiwillige zusammen. Derzeit läuft eine Projektunterstützung vor allem in der Region Banda Aceh in Indonesien, aber auch mit Sri Lanka.
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Eine Welt-Arbeit in Augsburg |
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Machen Sie mit!
Die meisten Informationen finden Sie in der Werkstatt Solidarische Welt e.V..
Neben einer pädagogischen Materialstelle und der Ausleihe von Büchern und Aktionskisten gibt es hier Informationen über die Nord-Süd-Arbeit in Augsburg. Auch das Fachforum Eine Welt der Lokalen Agenda 21 ist hier aktiv (Informationen zum Fachforum unter www.agenda21.augsburg.de). Und schließlich findet sich der Sitz des Eine Welt Netzwerks Bayern in Augsburg.
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Rund ums Geld > Ethisch-ökologische Geldanlagen
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Mehr Umweltschutz und sozialere Arbeitsbedingungen |
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Mit ethisch-ökologischen Geldanlagen unterstützen Sie - je nach Anlageform - die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und Produkte, die Verringerung von Schadstoffemissionen und Ressourcenverbrauch sowie die Durchsetzung gerechterer Arbeitsbedingungen gerade auch in Ländern mit niedrigen Sozialstandards.
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