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Drachenfest im Schmuttertal

Drachenfest im Schmuttertal

Umweltzentrum Schmuttertal
Augsburger Straße 24
86420
Diedorf
Drachenfest, Umweltzentrum Schmuttertal
Kommt zur Drachenparty ins Umweltzentrum Schmuttertal! Hier könnt ihr Drachen basteln und steigen lassen, euch am Drachenfeuer wärmen und die Feuershow von Fabio Esposito erleben.

Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit, um bunte Drachen in den blauen Herbsthimmel steigen zu lassen. Das Umweltzentrum Schmuttertal lädt zur Drachenparty ein, bei der ihr eure eigenen Flugdrachen basteln könnt und ein kreatives Mitmachgebot für Kinder und Erwachsene bereitsteht.

 

Der Höhepunkt des Festes findet auf der Drachenwiese statt: Hier steigen alle bunten Drachen in die Lüfte - vom mitgebrachten Profi- bis zum selbstgebastelten Kinderdrachen.

 

Ein Drachenfeuer wärmt große und kleine Besucher*innen auf und zur Stärkung verwöhnt die Kochschule Neusäß mit Kaffee und Kuchen. Getränke und feurig Herzhaftes bekommt ihr am Kiosk oder ihr backt euch selbst einen Kräuterfladen im Lehmbackofen. Dazu gibt's Didgeridoo und Sphärentöne von Akusdix mit Martin Dix und eine Feuershow von Fabio Esposito lässt den Nachmittag ausklingen.

 

Programm:

  • Bastel- und Mitmachangebote und die Drachenwiese ist geöffnet von 14:00 - 17.30 Uhr
  • Didgeridoo und Sphärentöne mit Martin Dix: um 14:30, 15:30, 16:30 Uhr
  • Ein Drache zeigt sich auf der Drachenwiese: um 15:00 und 16:00 Uhr
  • Geschichten erzählt im Weidetipi:  15:00 Uhr Lesung für Kinder ab 4 Jahre
  • 16:00 Uhr Lesung für Kinder ab 10 Jahre
  • Feuershow mit Fabio Exposito: 17:30 Uhr

 

Eintritt:

  • 7,00 € Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, 8,00 € Erwachsene, 18,00 € pro Familie (2 Kinder + 1 Erwachsene ). Die Kosten beinhalten ein vielfältiges Rahmen- und Mitmachprogramm.
  • Extra: 12,00 € für Material Flugdrachen (nur so lange der Vorrat reicht, Voranmeldung möglich), man kann natürlich auch einen Flugdrachen von zuhause mitbringen. Einfache Kinderdrachen können aber auch vor Ort erworben werden.
  • Bei Dauerregen entfällt die Veranstaltung. Nähere Infos dann auf der Homepage www.umweltzentrum-Schmuttertal.de
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln im Zusammenhang mit COVID-19.

 

Event-Termin
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redaktion@lifeguide-augsburg.de
Waldbaden ist gut für Körper und Seele Cynthia Matuszewski Mi., 07.09.2022 - 14:06

Waldbaden ist gut für Körper und Seele

Wald, Foto: Cynthia Matuszewski
Für das aus Japan stammende Waldgesundheitstraining Shinrin yoku werden in Augsburgs Wäldern jetzt ganzjährig Termine angeboten.

Beim Waldbaden alle Sinne schärfen

Bis in den November hinein könnt ihr zum Waldbaden gehen. Dabei halten sich die Teilnehmer*innen für drei bis vier Stunden im Wald auf – ohne Ziel, mit offenen Sinnen, still, neugierig und staunend, der Atem gibt den Takt vor. Das schult die Wahrnehmung und entspannt die Sinne. Mithilfe kleiner Übungen wird das Erleben noch vertieft.

 

Langsamkeit ist gut

Wichtigstes Instrument beim Waldbaden ist die Langsamkeit. Alles Handeln geschieht bewusst langsam. „So brechen wir aus unserem Alltagstrott aus, der uns so oft stresst. Wie auch beim Wandern und Bergsteigen ist der Weg das Ziel, den wir aber ohne Hektik und Wetteifer gehen“, so Anne-Marie Heinze, Leiterin des Forstmuseums Waldpavillon.

Ein „Geführtes Bad im Wald“ in der Gruppe ist mehr als ein Abendspaziergang. „Das gemeinsame Erleben mit Anderen erleichtert das Abschalten aus dem gewohnten Alltag und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Wenn wir erkennen, was uns fehlt oder wovon wir zu viel haben, können wir alltägliche Entscheidungen entsprechend ausrichten und so zu einer ausgeglichenen Lebensweise kommen“, so die Forstmuseumsleiterin Heinze.

 

Waldbaden reduziert Stress

Da sich immer mehr Forschungseinrichtungen weltweit mit der gesundheitsfördernden Wirkung des Waldes befassen, wird die Studienlage zu diesem Thema stetig größer. So ist bewiesen, dass Waldbaden unter anderem den Schlaf verbessert, das Stresshormonlevel senkt und die Herzfrequenz verringert. Zudem werden die Atemwege durch die höhere Luftfeuchtigkeit und die Reduktion von Luftschadstoffen entlastet.

 

Info:

Unter dem Link augsburg.de/waldbaden sind für das laufende Jahr alle Termine und Treffpunkte für Waldbaden im Stadtwald aufgeführt. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 40€ pro Person. Bitte bringt warme Kleidung, ein Sitzkissen und ein Getränk mit.

Eine Anmeldung jeweils eine Woche vor Veranstaltung ist erforderlich, entweder per E-Mail an waldpavillon@augsburg.de oder telefonisch unter 0821 324- 6118.

 

Kontakt für Rückfragen:

 

Waldbaden 2022 - Termine: 

Treffpunkt: Waldeingang Krankenhaus Süd (Krankenhausstraße Ecke Siebenbrunner Straße)

Waldbaden mit Julian Engel, Ingenieur, systemischer Berater und Pfadfinder

  • Fr 16.09.2022, 15 bis 19 Uhr

 

Treffpunkt: Kiosk Schwarze Kiste am Hochablass

Waldbaden mit Dr. Irmela Bischoff, Grundschullehrerin, Umweltpädagogin, Qi-Gong-Trainerin und systemische Beraterin

  • Jeweils um 16-20 Uhr
  • Sa 01.10.2022

 

Treffpunkt: Waldpavillon

Waldbaden mit Annette Born, Dipl. Ing. Gartenbau und Naturtherapeutin

  • Sa 12.11.2022, 10 bis 13:30 Uhr

 

     

    Termin Kategorie(n)
    Event-Termin
    -
    Mehrere Termine im Stadtwald Augsburg.
    Waldbaden ist gut für Körper und Seele Cynthia Matuszewski Mi., 07.09.2022 - 14:05

    Waldbaden ist gut für Körper und Seele

    Wald, Foto: Cynthia Matuszewski
    Für das aus Japan stammende Waldgesundheitstraining Shinrin yoku werden in Augsburgs Wäldern jetzt ganzjährig Termine angeboten.

    Beim Waldbaden alle Sinne schärfen

    Bis in den November hinein könnt ihr zum Waldbaden gehen. Dabei halten sich die Teilnehmer*innen für drei bis vier Stunden im Wald auf – ohne Ziel, mit offenen Sinnen, still, neugierig und staunend, der Atem gibt den Takt vor. Das schult die Wahrnehmung und entspannt die Sinne. Mithilfe kleiner Übungen wird das Erleben noch vertieft.

     

    Langsamkeit ist gut

    Wichtigstes Instrument beim Waldbaden ist die Langsamkeit. Alles Handeln geschieht bewusst langsam. „So brechen wir aus unserem Alltagstrott aus, der uns so oft stresst. Wie auch beim Wandern und Bergsteigen ist der Weg das Ziel, den wir aber ohne Hektik und Wetteifer gehen“, so Anne-Marie Heinze, Leiterin des Forstmuseums Waldpavillon.

    Ein „Geführtes Bad im Wald“ in der Gruppe ist mehr als ein Abendspaziergang. „Das gemeinsame Erleben mit Anderen erleichtert das Abschalten aus dem gewohnten Alltag und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Wenn wir erkennen, was uns fehlt oder wovon wir zu viel haben, können wir alltägliche Entscheidungen entsprechend ausrichten und so zu einer ausgeglichenen Lebensweise kommen“, so die Forstmuseumsleiterin Heinze.

     

    Waldbaden reduziert Stress

    Da sich immer mehr Forschungseinrichtungen weltweit mit der gesundheitsfördernden Wirkung des Waldes befassen, wird die Studienlage zu diesem Thema stetig größer. So ist bewiesen, dass Waldbaden unter anderem den Schlaf verbessert, das Stresshormonlevel senkt und die Herzfrequenz verringert. Zudem werden die Atemwege durch die höhere Luftfeuchtigkeit und die Reduktion von Luftschadstoffen entlastet.

     

    Info:

    Unter dem Link augsburg.de/waldbaden sind für das laufende Jahr alle Termine und Treffpunkte für Waldbaden im Stadtwald aufgeführt. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren. Die Kosten betragen 40€ pro Person. Bitte bringt warme Kleidung, ein Sitzkissen und ein Getränk mit.

    Eine Anmeldung jeweils eine Woche vor Veranstaltung ist erforderlich, entweder per E-Mail an waldpavillon@augsburg.de oder telefonisch unter 0821 324- 6118.

     

    Kontakt für Rückfragen:

     

    Waldbaden 2022 - Termine: 

    Treffpunkt: Waldeingang Krankenhaus Süd (Krankenhausstraße Ecke Siebenbrunner Straße)

    Waldbaden mit Julian Engel, Ingenieur, systemischer Berater und Pfadfinder

    • Fr 16.09.2022, 15 bis 19 Uhr

     

    Treffpunkt: Kiosk Schwarze Kiste am Hochablass

    Waldbaden mit Dr. Irmela Bischoff, Grundschullehrerin, Umweltpädagogin, Qi-Gong-Trainerin und systemische Beraterin

    • Jeweils um 16-20 Uhr
    • Sa 01.10.2022

     

    Treffpunkt: Waldpavillon

    Waldbaden mit Annette Born, Dipl. Ing. Gartenbau und Naturtherapeutin

    • Sa 12.11.2022, 10 bis 13:30 Uhr

     

       

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      Event-Termin
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      Mehrere Termine im Stadtwald Augsburg.

      Tag der offenen Tür in historischen Gebäuden

      Tag der offenen Tür in historischen Gebäuden

      an verschiedenen Orten in ganz Augsburg
      Hollstadel, Foto: Stadt Augsburg
      Freier Eintritt und spannende Führungen: Am Tag des offenen Denkmals laden die Kunstsammlungen und Museen zum Besuch in ihre historischen Häuser ein.

      Geschichte live erleben

      Habt ihr Lust, eure Stadt einmal von einer ganz ungewohnten Seite kennenzulernen? Und den Hollstadel, das Lapidarium oder die Dominikanerkirche einmal von innen zu sehen und mehr über die Geschichte dieser historischen Gebäude zu erfahren? Dann kommt am Sonntag, den 11. September 2022 zu einer der 12 kostenlosen Führungen, die die Stadt Augsburg im Rahmen des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ veranstaltet. Unter dem Motto von „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ gibt es viel zu sehen und zu entdecken.

       

      Begebt euch auf Spurensuche und erlebt Geschichte live am Ort des Geschehens! Auch einem entspannten Kultur-Bummel vom Maximilianmuseum über das Römerlager im Zeughaus bis hin zum Schaezlerpalais steht nichts im Weg. In den Glaspalast im Textilviertel locken sogar „europäische Pfade“, die Fotokunstausstellung „European Trails“. Auch die Ausstellungen in den historischen, denkmalgeschützten Häusern der Museen sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet – bei freiem Eintritt. Hier geht es zum vollständigen Programm in 43 Denkmälern. 

       

      12 Touren - 43 Denkmäler

      Insgesamt zwölf verschiedene Touren hat die Kunstvermittlung der Kunstsammlungen zusammengestellt:

      • Die Dominikanerkirche 9 Uhr, Führung mit Ernst Weidl, OStD a.D., Treffpunkt: vor der Dominikanerkirche, Dominikanergasse 15

      • Der Hollstadel am Proviantbach 11 Uhr, Führung mit Franz-Christian Grünwied M.A., Treffpunkt: Hof des Gebäudes, Johannes-Haag-Straße 27

      • Museum im Denkmal – Herausforderung und Chance für eine Präsentation 11 Uhr, mit Dr. Christina von Berlin, Treffpunkt: Kasse im Maximilianmuseum

      • Die Dauerausstellung des Römerlagers im Zeughaus 13 Uhr, Führung mit Ernst Weidl, OStD a.D., Treffpunkt: Kasse

      • Denkmale aus Silber – Augustus, Herkules und andere Helden als Tafelzier 13 Uhr, mit Dr. Christina von Berlin, Treffpunkt: Kasse Maximilianmuseum

      • Schaezlerpalais 14 Uhr, Führung mit Dennis Gossner M.A., Treffpunkt: Kasse Schaezlerpalais

      • Lapidarium des Maximilianmuseums 14 Uhr, Führung mit Christine Andrä M.A., Treffpunkt: Kasse Maximilianmuseum

      • European Trails – Europäische Fotokünstlerinnen der Gegenwart 14 Uhr, Führung mit Dr. Karin Perz, Treffpunkt: Kasse H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast

      • Vom Bürgerhaus zum Museum – Eine Spurensuche im Maximilianmuseum 15 Uhr, Führung mit Christine Andrä M.A., Treffpunkt: Kasse Maximilianmuseum

      • Der Augsburger Glaspalast 15 Uhr, Führung mit Dr. Karin Perz, Treffpunkt: Kasse H2 im Glaspalast

      • Lost Places – Verlorene Baudenkmäler und ihre Deckengemälde 16 Uhr, Vortrag zur Ausstellung „Pax & Pecunia“, mit Dennis Gossner M.A., Treffpunkt: Kaminzimmer im 2. OG des Schaezlerpalais

      • Die modernen Frauen des Atelier Elvira 16 Uhr, Führung mit Heidemarie Hurnaus M.A., Treffpunkt: Grafisches Kabinett

       

      Bitte beachten: Die Gästezahl bei den Führungen ist begrenzt. Daher wird empfohlen, möglichst frühzeitig zum jeweiligen Treffpunkt zu kommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

       

       

      Event-Termin
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      Unterwegs mit dem kleinen Wasserdrachen

      Erkundungstour mit dem kleinen Wasserdrachen
      Für alle ab 6 Jahre: Erkundet mit dem kleinen Wasserdrachen Augsburgs spannende Wasserwege! Zwei Audiowalks des Jungen Theaters Augsburg laden ein auf eine Spurensuche durch Augsburgs UNESCO-Welterbe.
      Audiowalk, Wasserdrache, Wald, Junges Theater Augsburg, Unesco Welterbe, Bild: Frauke Wichmann
      >


<p>Augsburgs Wassermangement-System ist hochaktuell und wurde 2019 zum UNESCO-Welterbe ernannt. Wasserversorgung, Wasserverschmutzung sowie Trinkwasserknappheit stellen große Herausforderungen für kommende Generationen dar. Deshalb erachtet es Susanne Reng, Leiterin des <a href=Jungen Theaters Augsburg (JTA), als sehr wichtig, Kinder bereits im jungen Alter für das Thema Wasser zu sensibilisieren.

       

      Das JTA lädt zu einer spannenden Spurensuche durch Augsburgs UNESCO-Welterbe ein. Bei den zwei neuen Audiowalks "Der kleine Wasserdrache in der Stadt" und "Der kleine Wasserdrache im Stadtwald" begleiten die Teilnehmenden den kleinen Wasserdrachen, die Drachendame und den Zauberer auf ihren Abenteuern durch Augsburgs Wasserwelt. Bekannt ist die fiktive Figur bereits aus den Büchern von Nicolas Liebig und Billa Spiegelhauer. Kreiert wurden die Hörspaziergänge für Kinder ab 6 Jahren und deren Familien. 

      "Unser Ziel ist es, Kinder spielerisch und humorvoll mit den Augsburger Wasserwegen vertraut zu machen und unsere Stadt und den Stadtwald neu zu entdecken."

      Susanne Reng, Leiterin des JTA

      Audiowalk 1: Der kleine Wasserdrache in der Stadt

      Der Audiowalk "Der kleine Wasserdrache in der Stadt" startet vor dem Welterbe Info-Zentrum am Rathausplatz. Von dort begeben sich die großen und kleinen Hörspaziergänger:innen auf Spurensuche durch die Augsburger Altstadt, entdecken fantastische Brunnen mit geheimnisvollen Figuren, wilde Kanäle, die unter Häusern verschwinden, und Bäche, die Augsburg früher mit Trinkwasser versorgt haben. Der Spaziergang erstreckt sich über zwei Kilometer und dauert circa eine Stunde.

       

      Audiowalk 2: Der kleine Wasserdrache im Stadtwald

      Der Audiowalk "Der kleine Wasserdrache im Stadtwald" startet am Kassenhäuschen des Botanischen Gartens. Der Weg führt entlang der Wasserwege im Wald über ein Schleusenhäuschen, Brücken und einen Trinkwasserbrunnen bis hinein in einen Zauberwald und sogar zu einem 'Fischwohnzimmer'. Der Spaziergang erstreckt sich über zwei Kilometer und dauert etwas länger als eine Stunde.

       

       

      Info:

      Die Touren stehen ab sofort hier kostenfrei zur Verfügung. Die Begleitflyer mit dem jeweiligen Streckenverlauf und Wasserdrache-Motiv zum Ausmalen sind im Welterbe Info-Zentrum sowie an der Kasse des Botanischen Gartens erhältlich. So können die Audiowalks mit Smartphone und Kopfhärern jederzeit auf eigene Faust erkundet werden - ein ideales Freizeitangebot an der frischen Luft für Familien und Tourist*innen.

       

      Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Augsburg e.V. sowie dem Welterbebüro Augsburg. Gefördert wurde es von der Umweltbildung Bayern.

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      redaktion@lifeguide-augsburg.de
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      Premiere des Audiowalks 'Der kleine Wasserdrache in der Stadt'

      Premiere: Audiowalk 'Der kleine Wasserdrache...'

      Vor dem Welterbe Info-Zentrum am Rathausplatz
      Karolinenstraße 17
      86150
      Augsburg
      Audiowalk Wasserdrache. Foto: Frauke Wichmann
      Ein Teil des Rahmenprogramms der Kanu-WM bietet Besuchenden am 30.07.2022 die einmalige Gelegenheit, den Audiowalk 'Der kleine Wasserdrache in der Stadt' gemeinsam mit den Herausgebenden zu laufen.

      'Der Kleine Wasserdrache in der Stadt'

      Das Junge Theater Augsburg (JTA) hat zwei neue Audiowalks durch Augsburgs UNESCO-Welterbe herausgegeben. Darin begleiten die Hörspaziergänger*innen (ab 6 Jahren) die beliebte Figur des kleinen Wasserdrachen, bekannt aus den Büchern von Nicolas Liebig und Billa Spiegelhauer, auf seinen Abenteuern durch Augsburgs Wasserwelt. Im Rahmenprogramm der Kanuslalom-WM haben Besucher:innen am 30.07.2022 die einmalige Gelegenheit, den Audiowalk „Der kleine Wasserdrache in der Stadt“ gemeinsam mit dem künstlerischen Team des JTA zu laufen, begrüßt durch die drei beliebten Protagonist*innen der Drachengeschichten – den kleinen Wasserdrachen, die Drachendame und den Zauberer – persönlich.

       

      Der Audiowalk führt an folgenden Stationen vorbei:

       

      1. Startpunkt: Vor dem Welterbe Info-Zentrum auf dem Rathausplatz

      2. Augustusbrunnen

      3. Georgsbrunnen

      4. Unteres Brunnenwerk

      5. Wasserkraftanlage hinter der Mühle

      6. Holbeinplatz

      7. Endpunkt: Elias-Holl-Platz

      Event-Termin
      -

      Stadtführung: Die Friedensstadt Augsburg

      Stadtführung: Die Friedensstadt Augsburg

      Regio Augsburg Tourismus GmbH
      Rathausplatz
      86150
      Augsburg
      Friedensfest Augsburg, Friedenstafel, Rathaus, Rathaus Augsburg, Rathausplatz Augsburg, Augsburg, Frieden, Freiheit, 8. August,  Foto: Christian Menkel, Augsburger Hohes Friedensfest
      Nur in Augsburg gibt es das 'Augsburger Hohe Friedensfest' als Feiertag am 8. August. In dieser Führung erfahrt ihr mehr über den Ursprung des Festes, den Augsburger Religionsfrieden und das Ende des Dreißigjährigen Krieges.

      Augsburg ist eine Stadt der Reformation. Hier wurde 1555 der „Augsburger Religionsfrieden“ vereinbart. Heute lädt Augsburg zu Führungen auf den Spuren eines weltweit nur hier begangenen Feiertags ein: Das Augsburger Hohe Friedensfest erinnert seit 1650 an jedem 8. August ans Ende des Dreißigjährigen Krieges und an die durch den Friedensvertrag garantierte Gleichberechtigung der Konfessionen. Seit 1950 ist das Friedensfest ein gesetzlicher Feiertag. Seit 2018 gehört es zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.

       

      INFO:

      • Sa, 06. August, 14.30 Uhr, Führung zum Thema „Friedensstadt Augsburg“
      • MO, 08. August, 14.30 Uhr, Führung zum Thema „Friedensstadt Augsburg“

       

      • Tickets unter www.augsburg-tourismus.de/Tickets oder direkt in der Tourist – Information am Rathausplatz 1.
      • Treffpunkt: Tourist-Information am Rathausplatz
      • Kosten: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 € (Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung)
      • Beginn: 14.30 Uhr
      • Dauer: 2 Stunden
      • Anmeldung: Tel. 0821-50207-21 oder im Internet www.augsburg-tourismus.de/Tickets

       

       

      Event-Termin
      -

      Stadtführung: Die Friedensstadt Augsburg

      Stadtführung: Die Friedensstadt Augsburg

      Regio Augsburg Tourismus GmbH
      Rathausplatz
      86150
      Augsburg
      Friedensfest Augsburg, Friedenstafel, Rathaus, Rathaus Augsburg, Rathausplatz Augsburg, Augsburg, Frieden, Freiheit, 8. August,  Foto: Christian Menkel, Augsburger Hohes Friedensfest
      Nur in Augsburg gibt es das 'Augsburger Hohe Friedensfest' als Feiertag am 8. August. In dieser Führung erfahrt ihr mehr über den Ursprung des Festes, den Augsburger Religionsfrieden und das Ende des Dreißigjährigen Krieges.

      Augsburg ist eine Stadt der Reformation. Hier wurde 1555 der „Augsburger Religionsfrieden“ vereinbart. Heute lädt Augsburg zu Führungen auf den Spuren eines weltweit nur hier begangenen Feiertags ein: Das Augsburger Hohe Friedensfest erinnert seit 1650 an jedem 8. August ans Ende des Dreißigjährigen Krieges und an die durch den Friedensvertrag garantierte Gleichberechtigung der Konfessionen. Seit 1950 ist das Friedensfest ein gesetzlicher Feiertag. Seit 2018 gehört es zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.

       

      INFO:

      • Sa, 06. August, 14.30 Uhr, Führung zum Thema „Friedensstadt Augsburg“
      • MO, 08. August, 14.30 Uhr, Führung zum Thema „Friedensstadt Augsburg“

       

      • Tickets unter www.augsburg-tourismus.de/Tickets oder direkt in der Tourist – Information am Rathausplatz 1.
      • Treffpunkt: Tourist-Information am Rathausplatz
      • Kosten: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 € (Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung)
      • Beginn: 14.30 Uhr
      • Dauer: 2 Stunden
      • Anmeldung: Tel. 0821-50207-21 oder im Internet www.augsburg-tourismus.de/Tickets

       

       

      Event-Termin
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      "Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"

      "Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"
      Interview mit Nicolas Liebig vom Landschaftspflegeverband Augsburg
      Nicolas Liebig, Augsburg, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg

      Wenn sich jemand in der Natur in und um Augsburg auskennt, dann Nicolas Liebig. Ihn fasziniert besonders der Stadtwald mit seinen glasklaren Quellbächen und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt. Der Experte für Wasser in und um Augsburg freut sich besonders über die Auszeichnung des Augsburger Wassermanagement-Systems als UNESCO-Welterbe.

       

      Nicolas Liebig, 1972 geboren in Nürtingen, ist Forstwirt und Diplom-Landespfleger und arbeitet seit 1999 als Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg. Der Verband ist unter anderem Träger der Bildungseinrichtung Umweltstation Augsburg. Liebig ist begeisterter Radfahrer, Bergsteiger und Marathonläufer und als Ornithologe und Botaniker viel in der Natur unterwegs. Besonders fasziniert ihn der Stadtwald und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt - diese Begeisterung gibt er auch in seinem Rad- und Wanderführer „Stadtwald Augsburg“ an die Leser*innen weiter. Seine beiden Kinderbücher vom kleinen Wasserdrachen kommen seit dem Sommer 2018 jedes Jahr als Kindertheaterstück auf die Bühne – natürlich unter freiem Himmel im Augsburger Stadtwald.

       

      Wo oder was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?

      Nicolas Liebig: Mein Motto war „Hauptsache draußen!“, egal bei welchem Wetter. Keschern, Fußballspielen und Feuer machen mochte ich besonders. Die Ferien habe ich oft auf dem Bauernhof meines Onkels verbracht, um dort auf dem Feld und im Stall zu helfen.

       

      Trinken Sie Wasser lieber still oder prickelnd?

      Still und immer aus dem Wasserhahn!

       

      Warum ist das Augsburger Trinkwasser besser als das in anderen Städten?

      Es wird direkt im Stadtgebiet gewonnen, es muss nicht aufbereitet werden und es schmeckt!

       

      Was können die heutigen Augsburger*innen aus der langen Wassergeschichte Augsburgs lernen?

      Dass gutes und ausreichendes Trinkwasser den Augsburgern immer ein ganz wichtiges Anliegen war, für das sie immer bereit waren, viel zu investieren. Der Landschaftspflegeverband  konnte nachweisen, dass das historische System der Quellen und Quellbäche, aus dem die Augsburger*innen über Jahrhunderte ihr Trinkwasser bezogen, bis heute erhalten geblieben ist.

      Genug sauberes Wasser, für immer und für alle ist ein Menschenrecht. Wir sollten das hier in Augsburg ganz besonders leben. Ich freue mich sehr, dass die Wassergeschichte Augsburgs im Juli 2019 UNESCO-Welterbe wurde. Darauf dürfen die Augsburger*innen stolz sein!

       

      Sie haben viel über Augsburgs Natur geschrieben: Welcher Wasser-Ort fasziniert Sie am meisten?

      Ganz klar, der Stadtwald Augsburg mit seinen ungemein artenreichen Lechheiden, den glasklaren Quellbächen und den knorrigen Kiefernwäldern. Dieses Gebiet bietet eine Abgeschiedenheit, die man einer Großstadt gar nicht zutraut.   

       

      Was steckt hinter dem Projekt WasSerleben?

      Wir haben über 250 Bachnamenstafeln angebracht, Bachkarten angefertigt, Infotafeln aufgestellt, aufwendige Kurzfilme gedreht und eine Internetseite mit informativen Bachsteckbriefen programmiert. Bei der Lauschtour „WasSerleben in Augsburg“ gibt es spannende Wassergeschichten auf Hörspielniveau. Das neueste Produkt des Landschaftspflegeverbandes ist eine interaktive historische Karte, der Kilianplan,  die es ermöglicht, sich mit der historischen Augsburger Wasserversorgung näher zu befassen.

       

      2018 hatten wir sicher nicht den letzten trocken-heißen Sommer. In Augsburg gibt es ausreichend Trinkwasser – ist es dennoch sinnvoll, dass die Bürger*innen sparsam mit Wasser umgehen?

      Wir leben zwar in humiden, also feuchten Klimagefilden und so schnell wird es bei uns nicht zu Wasserknappheit kommen. Dennoch finde ich, dass wir sparsam mit Wasser umgehen sollten. Denn Sparsamkeit ist oft verbunden mit Wertschätzung. Und unser Trinkwasser als ein endliches Gut, von dem unser Überleben abhängt, verdient Wertschätzung.

       

      Was kann jeder Bürger sonst noch tun, um die Ressource Wasser – weltweit – zu schützen?

      Wir sollten immer unser Konsumverhalten überdenken. Da schließe ich mich persönlich natürlich mit ein! Achten sollten wir vor allem auf das virtuelle Wasser, das wir z.B. mit unseren Kleidungsstücken oder Nahrungsmitteln aus Regionen importieren, in denen Wasser wirklich ein knappes Gut ist.

       

      Wenn sich der Kleine Wasserdrache – eine von Ihnen erfundene Kinderbuchfigur – etwas von den AugsburgerInnen wünschen könnte, wäre das ...

      … dass sie den „Schatzwald“, also unseren Stadtwald noch mehr schätzen lernen und künftig alle, aber auch wirklich alle, ihren Müll mit nach Hause nehmen.

       

      Die Schäferei in Deutschland stirbt langsam aus. Was hat Sie dazu bewogen, sich dafür einzusetzen, die Wanderschäferei wieder einzuführen?

      Es ist einer der ältesten Berufe der Menschheit. Mir gefallen die Landschaften, die von den Wanderschäfer und ihren Tieren über Jahrhunderte gestaltet worden. Ich spreche von den Wacholderheiden der fränkischen und schwäbischen Alb und natürlich von unseren einzigartigen Lechheiden. Und ich bin begeistert von diesem Menschenschlag. Es wäre für unsere Kultur ein unendlicher Verlust, wenn die Wanderschäfer aussterben.

       

      Welches war Ihr bislang größter Naturschutzerfolg?

      Es ist sehr schwer, ein Projekt hervorzuheben. Die Wiedereinführung der Wanderschäferei ist bestimmt einer der ganz großen Erfolge unseres Verbandes. Aber auch unser Wildpferdeprojekt hat viel bewirkt. Und dann ist da noch die Gründung der Umweltstation Augsburg, mit der wir so tolle und wichtige Umweltbildungsprojekte in Gang bringen.

       

      Leben Sie Ihre berufliche Überzeugung auch im Privaten?

      Selbstverständlich. Wir haben unseren Garten sehr insektenfreundlich gestaltet, wir kaufen weitestgehend regionale, saisonale und möglichst ökologische Produkte und bei dem wenigen Fleisch, das wir essen, legen wir Wert darauf, dass es aus artgerechter Haltung und am besten aus der Landschaftspflege kommt.

       

      Sie wandern gern und lieben das Radfahren: Verraten Sie uns Ihre Lieblings-Wochenend-Ausflugstour?

      Ich bin sehr gerne mit dem Mountainbike im Naturpark Augsburg Westliche Wäldern unterwegs. Besonders gut gefallen mit Aussichtspunkte wie die Kapelle zum Heiligen Sebastian in den Holzwinkeln oder die Hohe Reute bei Dinkelscherben.

      Zu meinen Lieblingsgipfeln in den Bergen gehört der Biberkopf. Wenn man dort alleine oben steht, ist man in diesem Augenblick der südlichste Mensch in Deutschland...

       

      Vor welchen Tieren haben Sie Angst?

      Ich habe vor keinem Tier Angst - höchstens vor einigen narzisstischen Exemplaren des Homo sapiens!

       

      Erstveröffentlichung des Interviews im Lifeguide-Reiseführer im Dezember 2018

       

      Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
      Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
      kleiner Wasserdrache, Augsburg, Nicolas Liebig, Freilufttheater, Junges Theater Augsburg, Foto: Frauke Wichmann
      Der kleine Wasserdrache aus Augsburg, inszeniert vom Jungen Theater Augsburg. Foto: Frauke Wichmann
      Lech, Augsburg, Foto: Norbert Liesz, Licca Liber,
      Die Kiesbänke des Lech in Augsburg. Foto: Norbert Liesz
      Sumpfgladiole, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
      Ende Juni ist es in der Königsbrunner Heide besonders schön: Dann blühen die pinkfarbenen Sumpfgladiolen. Nirgendwo in Europa existieren so viele dieser fragilen Blumen. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
      Kiefernwald, lichter Kiefernwald, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
      Die lichten Kiefernwälder der Lechheiden. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
      Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
      Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
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      Ein Ausflug zum Umweltzentrum Schmuttertal

      Ein Ausflug zum Umweltzentrum Schmuttertal
      Das Umweltzentrum Schmuttertal lädt Naturbegeistere, Schulklassen und Betriebe ein, Natur hautnah zu erleben. Umgeben von drei Flüsschen gibt es im Schmuttertal viel zu sehen, zu erfahren und zu erleben.
      Umweltzentrum Schmuttertal, Schmutter, Fluß, Landschaft, Diedorf, Foto Cynthia Matuszewski

      Nur zehn Kilometer und 30 Radl-Minuten vom Augsburger Rathaus entfernt liegt das Umweltzentrum Schmuttertal in einer stillen Ebene in Markt Diedorf. Eingebettet in Wiesen schlängelt sich hier die Schmutter malerisch durch das weite Tal, eine alte Mühle, ein Gehöft und ein paar Pappeln säumen das Ufer und die gesamte Landschaft lädt zum Schauen, Verweilen und Entschleunigen ein.

      Dieser Ort hat seinen ganz besonderen Charme.

      Anna Röder, Umweltpädagogin und Leiterin des Umweltzentrum Schmuttertal

      Anna Röder liebt ihren Arbeitsplatz in der alten Mühle. „Ich schaue direkt auf die Schmutter...“

       

      Zu verdanken hat sie ihre naturnah gelegene Arbeitsstelle der Gemeinde Diedorf. Mit nur 11.000 Einwohnern zeigt der Ort ein außergewöhnlich großes Engagement für Umweltbildung. 2013 hat Diedorf die alte Mahlmühle und den dazugehörigen Hof unmittelbar an der Schmutter gekauft und in einen Ort verwandelt, in dem heute Betriebe, Schulklassen und alle Naturbegeisterten willkommen sind. Im Umweltzentrum Schmuttertal wird „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vermittelt.  Hinter dem eher trockenen Fachbegriff warten an der Schmutter naturnahe Erlebnisse, kleine Abenteuer und spannende Fakten auf die Besucher*innen. Zu den Schwerpunkten Wasser, nachhaltiger Lebensstil, Biodiversität und Klimawandel werden eine Vielzahl von Führungen, Seminaren, Workshops und Erlebnistouren angeboten.  

       

      Wissen mit allen Sinnen vermitteln

      Bei der Kanadiertour mit Müllsammel-Challenge steht zum Beispiel neben Spaß und Geschicklichkeit auch viel Wissen zum Thema Plastikmüll auf dem Programm. Bei der Führung durch den archäologischen Garten erfahren die Besucher*innen Spannendes zu den Ursprüngen der Landwirtschaft in unserer Region vor 7.500 Jahren und lernen Emmer und Einkorn kennen. Und beim  Kräuterworkshop mit Verkostung lassen sich Jung und Alt gleichermaßen begeistert den Gänseblümchenaufstrich auf der Zunge zergehen. Das Wissen zu Natur und Umweltschutz wird im Umweltzentrum mit allen Sinnen vermittelt.

       Wissen, das durch Erlebnisse in uns verankert ist, bleibt uns das ganze Leben erhalten. Und mit ein wenig Glück sind diese Sinnes-Erlebnisse die Mosaiksteinchen, die unseren Lebensstil, unser Verhalten und unser Verständnis für Umweltschutz beeinflussen.

      Anna Röder, Umweltpädagogin und Leiterin des Umweltzentrum Schmuttertal

      Anna Röder arbeitet seit 1986 im Bereich Umweltbildung und freut sich, wenn sie zu einem tieferen Naturverständnis beitragen kann. Zum festen Programm im Umweltzentrum Schmuttertal gehören seit Jahren die Kinder-Umweltwochen im Sommer, bei denen Eltern und Kinder gemeinsam schnitzen, käschern, bauen, paddeln, kochen oder forschen können. Auch die Saatgutbörse im Frühling und das Drachenfest im Herbst sind bei Jung und Alt sehr beliebt.

       

      „In unserem Referentenpool sind Expertinnen und Experten für viele verschiedene Schwerpunkte. Ein Holzkünstler gibt Wissen über das Schnitzen weiter, eine Imkerin informiert zum Thema Bienen und unser Gewässerlabor und die Forscherinsel betreuen Umweltpädagogen“, erzählt Anna Röder. Neben der Teilnahme am festen Programm können Betriebe, Schulklassen oder andere Gruppen auch ihren eigenen Tagesausflug oder Workshop  planen und buchen.

      Auf der Basis unseres vielfältigen Programmes können wir auf individuelle Wünsche eingehen und ein maßgeschneidertes Programm erstellen.

      Anna Röder, Leiterin des Umweltzentrum Schmuttertal

      Bei einem Betriebsausflug können Sportbegeisterte zum Beispiel auf der Schmutter paddeln. Andere mögen es lieber ruhig und töpfern oder lassen sich über altes Saatgut informieren.

       

      Der perfekte Dayout: Erlebnisse ganz nah an der Natur, Teambuilding und Picknick

      Die Natur- und Erlebnispädagogin Kerstin Gerritzen erstellt im Vorfeld in Zusammenarbeit mit den Gästen einen passgenauen Ausflugsplan. Neben den beliebten Führungen zu den Forscherinseln oder durch den „Archäologischen Garten“ ist auch der Schwerpunkt Teambuilding und Naturerfahrung bei Betrieben sehr gefragt. Je nach Bedarf kann ein Catering organisiert werden.

      Seit 2021 hat das Umweltzentrum auch zwei Seminarräume. Der Seminarraum Schmutterblick ist für etwa 10 Menschen ausgelegt, im größeren Blauen Raum finden bis zu 80 Besucher*innen Platz und er ist mit dem üblichen Seminar-Setting, wie Beamer, Laptop, Leinwand und Lautsprechern ausgestattet.

      Da das Umweltzentrum unmittelbar an der Schmutter liegt, ist auch der Themenschwerpunkt Wasser sehr beliebt. Rund um die alte Mühle und den Hof gibt es drei Gewässertypen – das Fließgewässer Schmutter, den künstlich angelegten Fischbach und ein sogenanntes „Umgehungsgerinne“ zur Hochwasserentlastung. Zum Thema Wasser gibt es also viel zu entdecken, zu erforschen und im Gewässer-Experimentierraum des Umweltzentrums zu analysieren.

       

      Auf seine eigene Wasserkraftanlage ist das Umweltzentrum  besonders stolz: „Die „Alte Lady“ ist noch aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals war diese Art der Energiegewinnung sehr fortschrittlich. Aber auch heute kommt unsere Wasserkraftanlage noch für die gesamte Energieversorgung des Umweltzentrums auf“, berichtet Anna Röder. Nachmittags kommen manchmal Erholungssuchende mit Campingstuhl und Liege ins Schmuttertal oder ein einzelner Stand Up Paddler versucht sein Glück. Oft spielen Kinder am Bach.

      Kinder erleben hier ein bisschen Abenteuer, so wie wir es früher auch gemacht haben. Wenn ich hier bin, dann zieht es mich nicht in die Stadt zurück.

      Anna Röder, Umweltpädagogin

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      Dieser Artikel erscheint auch im ahochdrei-Magazin, das Unternehmer*innen,  Fachkräfte und Investor*innen über nachhaltige Perspektiven in der Region informiert.

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