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Wie können Schulen weniger Papier verbrauchen?

Wie können Schulen weniger Papier verbrauchen?
Josefine Landstorfer ist 14 und geht in Diedorf bei Augsburg zur Schule. Sie glaubt: Ja, Schulen können weniger Papier verbrauchen - das Homeschooling hat's gezeigt. Auch kleine Schritte zählen, sagt die jüngste Gastautorin des Lifeguide Augsburg.
Papier, Müll, Foto Steve Johnson Pixabay

Josefine Landstorfer ist Schülerin am SGD-Gymnasium in Diedorf. Weil es mit einer Praxiswoche beim Lifeguide nicht geklappt hat, schlug die 14-Jährige vor, für uns einen Artikel zu schreiben und wählte ein Thema, das ihr sehr am Herzen liegt: der Papierverbrauch an Schulen. Wir freuen uns, mit Josefine unsere jüngste Gastautorin begrüßen zu dürfen und hoffen auf weiteren Input von ihr.

 

Josefine hat das Wort:

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Eine Schüler*in, die am Tag drei Fächer hat, verbraucht im Durchschnitt 21 Blätter Papier pro Woche, in einem Schuljahr mit 38 Wochen wären das 798 Blätter. Das bedeutet, eine Klasse mit 26 Schüler*innen verbraucht im Schuljahr 20.748 Blätter nur für Notizen oder Hefteinträge! Dazu kommen noch die ganzen Arbeitsblätter und Elternbriefe. Also eine ganze Menge Papier, die nur eine Klasse braucht. Nicht umsonst steht Deutschland, was den Papierverbrauch angeht, ganz weit oben auf der Liste: Wir verbrauchen im Jahr mehr Papier als Afrika und Südamerika zusammen, denn Deutschland verbraucht im Jahr über 18 Millionen Tonnen Papier!



47.000 Schulen in Deutschland könnten viel Papier sparen

Einen sehr großen Anteil dieser hohen Zahl haben dabei die Schulen: In Deutschland existieren ezwa 47.000 Schulen und jede davon besitzt hunderte von Büchern, druckt Elternbriefe usw. Wenn man diese Zahlen sieht, stellt man sich die Frage, ob man etwas gegen diesen hohen Verbrauch machen kann. Und ja, tatsächlich kann man den Verbrauch sehr schnell verringern: Durch das lange Homeschooling haben sich viele Schulen modernisiert. So auch meine Schule: Wir sind auf die Apps TEAMS und Schulmanager umgestiegen. Statt die Elternbriefe auszudrucken und an die Schüler*innen zu verteilen werden alle wichtigen Infos jetzt per E-Mail an die Eltern und Schüler*innen verschickt und nochmal beim Öffnen der App angezeigt. Dadurch können die Schüler*innen die Briefe auch nicht verlieren und man spart sehr viel Papier. Die Eltern können alle Infos, so oft sie wollen, durchlesen und sie ausdrucken oder online ausfüllen. Auch viele Arbeitsaufträge konnten wir am Laptop online bearbeiten und dann an die Lehrer*innen über die Chat-Funktion der App TEAMS schicken. Die Lehrer*innen korrigieren dort unsere Aufsätze online und schicken sie an uns zurück. Das geht sehr viel schneller und ist auch praktischer. Auch dadurch sparen wir sehr viel Papier.

 


Wenn Papier, dann recyceltes!

Viele unserer Lehrer*innen und Schüler*innen benutzen inzwischen auch recyceltes Papier für Hefteinträge oder Arbeitsblätter. Diese Blätter werden, anstatt aus neuem, frischem Holz, aus Altpapier, Karton und Pappe hergestellt. Dadurch sind weniger Ressourcen und  Chemikalien notwendig und es wird weniger Wasser verbraucht. Das ist sehr viel umweltfreundlicher und es besteht kaum ein Unterschied zu dem Papier aus frischem Holz. Aber nicht nur das Papier oder die Hefte kann man recycelt kaufen. Es gibt inzwischen auch recycelte Heftumschläge, die bei vielen Schüler*innen sehr beliebt sind. Statt die Heftumschläge aus Plastik herzustellen, schenken einige Firmen jetzt auf Papier um. Einige bieten sogar Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier an.

Wenn ihr jetzt Ideen bekommen habt, wie ihr an euer Schule oder in eurem Betrieb Papier sparen könnt, sprecht eure Lehrer*innen, Direktor*innen oder Vorgesetzte an und fangt einfach an – auch scheinbar kleine Schritte zählen!

Josefine Landstorfer, Schülerin

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Plastikfreier und ökologischer Schulstart

Plastikfreier und ökologischer Schulstart
Wie packe ich einen Schulranzen, der Eltern, Kindern und der Umwelt gefällt? Andrea Maiwald lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern möglichst plastikfrei und versucht ihren ökologischen Fußabdruck klein zu halten.
plastikfreies Leben, Buntstifte, Schule, Foto: Cynthia Matuszewski

Bald beginnt wieder die Schule, und im Vorfeld müssen viele Dinge besorgt werden, die natürlich weitgehend plastikfrei sein sollten. Im Schulranzen findet sich nämlich meist massenweise Plastik. Was auf den ersten Blick recht schwierig aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen zumindest teilweise als gut machbar: Viele Dinge finden sich plastikfrei oder plastikarm auch im normalen Schreibwarenladen.

 

Der Schulranzen: Aus recycelten Plastikflaschen

Das erste Problem, auf das wir bei den Vorbereitungen für den ersten Schultag meiner Tochter gestoßen sind, ist der Schulranzen. Zwar gibt es im Netz einige tolle Modelle aus Leder, allerdings überzeugten die mich alle nicht, was Gewicht und Tragekomfort betraf. Meine Tochter hat einen recht weiten Schulweg, und da auch Erstklässler*innen bereits einiges zu tragen haben, sollte der Ranzen leicht und rückenfreundlich sein. Auch der Sicherheitsaspekt und das Volumen waren ein großes Kriterium. Letztlich bin ich auf den Ergobag gestoßen, den es in jedem besser sortierten Laden gibt. Der Ergobag ist sehr rückenfreundlich gestaltet, hat viel Stauraum, genügend Reflektoren  und ist in vielen verschiedenen Farben und Designs erhältlich. Er besteht zwar aus Kunststoff, jedoch ist dieses Material aus recycelten Plastikflaschen hergestellt. Immerhin. Passend zum Ranzen gibt es auch Sporttasche, Feder- und Schlampermäppchen. Nachdem meine Tochter sich ihr Wunschdesign ausgesucht hatte, hatten wir Glück und haben diesen Ranzen sogar bei den Kleinanzeigen gebraucht aber wie neu bekommen.

 

Stifte, Spitzer, Schlampermäppchen gibt es aus Holz, Metall oder Baumwolle

Jetzt konnten wir uns also an den Inhalt des Ranzens machen. Stifte gibt es in vielen Ausführungen. Einige davon sind in Karton verpackt, mit FSC-Siegel und im besten Fall unlackiert. Viele gibt es auch einzeln, so dass nur nachgekauft werden muss, was fehlt. Spitzer gibt es aus Holz oder Metall und auch die Spitzerboxen finden sich aus Holz oder Pappe. Bei den meisten Modellen kann sogar die Klinge ausgewechselt werden. Lineale gibt es ebenfalls aus Holz. Wie viele Mädchen in dem Alter wünschte sich meine Tochter bunte Bilder, am besten in Rosa auf ihren Sachen. Deshalb haben wir sie alle bemalt oder mit farbigem Washi-Tape beklebt.

 

Auch beim Radiergummi muss genauer hingesehen werden. Die meisten Radiergummis, besonders die bunten in diversen Formen, bestehen aus Kunststoff. Außerdem radieren viele davon nur schlecht. Besser sind hier welche aus Naturkautschuk.

 

Das Schlampermäppchen hat meine Tochter von ihrer Cousine bekommen. Die hat ein weißes Baumwollmäppchen aus dem Bastelladen mit den Lieblingsfarben bemalt. Der Inhalt des Mäppchens geht leider nicht komplett plastikfrei. Klebestifte gibt es nicht ohne Plastik, allerdings erhält man im Laden auch welche ohne Lösungsmittel, deren Verpackung aus recyceltem Kunststoff besteht.

 

Die Kunstkiste – kunstvoll selbst gemacht

In der Grundschule brauchen die Schülerinnen und Schüler auch eine Kunst-Kiste. Die muss nicht, wie heute oft üblich, aus einer gekauften Plastikkiste bestehen, sondern kann ein alter Schuhkarton sein, der mit Geschenkpapierresten hübsch beklebt wurde. Viele Schuhläden geben die Kartons kostenlos ab.

 

Second Hand statt neu

Zwar gibt es Wasserfarbkästen aus Metall, allerdings lässt die Qualität der Farben bei manchen zu wünschen übrig oder die Farben selbst weichen von den Standartfarben ab. Da es aber in der Schule nicht ausbleibt, dass die Kinder ihre Bilder vergleichen und oft enttäuscht sind, wenn ihre Werke anders aussehen oder nicht so strahlen wie die der Mitschüler*innen, war es mir wichtig, die Empfehlung der Klassenlehrerin zu besorgen. Und weil eben fast alle Lehrerinnen und Lehrer diesen einen, bestimmten Farbkasten empfehlen, war es auch gar kein Problem, ihn im Second-Hand-Laden zu bekommen. In jedem Schreibwarenladen gibt es Ersatznäpfe für diesen Kasten, so dass wir einfach neu aufgefüllt haben. Der Kasten selbst wurde einmal ordentlich geschrubbt. Jetzt sieht er wieder aus wie neu und wurde nach Wunsch individuell mit Washi-Tape gepimpt. Pinsel gibt es oft im Set in Plastikverpackung. Aber jeder gut sortierte Schreibwarenladen hat auch einzelne Pinsel aus Holz mit FSC-Siegel und unlackiert.

 

Das Marmeladenglas: standhafter als viele Plastikbecher

Unser Wasserbecher besteht einfach aus einem stabilen Marmeladenglas mit festem Stand dank breitem Boden und großer Öffnung. So ein Marmeladenglas hält problemlos auch einmal einen Stutz auf den Klassenzimmerboden aus. Die Becher, die es zu kaufen gibt, sind hingegen alle aus Plastik und meist trotz vielversprechenden Deckeln, Spritzschutz und sonstigen Zusatzfunktionen eher unpraktisch, da sie nur eine kleine Standfläche haben und schnell kippen oder schwer ohne Sauerei zu entleeren sind.

 

Auch Malerkittel gibt es aus Kunststoff haufenweise zu kaufen. Da der Malerkittel aber die gute Kleidung vor Flecken schützen soll, muss es auch nichts Teures, neu Gekauftes sein. Ein altes Shirt oder Hemd von Mama oder Papa erfüllt diese Aufgabe ebenfalls wunderbar. Meine Tochter durfte sich also ein altes Shirt aus meinem Schrank aussuchen, und - wie nicht anders zu erwarten - ist sie nun stolze Besitzerin eines tollen rosa Malerkittels.

 

Auch sonst finden sich im Schulranzen noch einige Dinge, die es ohne Plastik gibt. Eckspannmappen, Heftmappen, Ordner, Schnellhefter und Heftstreifen sind problemlos auch aus Karton zu bekommen. Bei Heften und Heftumschlägen ist es zwar oft so, dass die Lehrerin oder der Lehrer bestimmte Vorstellungen haben und diese Materialien als Sammelbestellung besorgen. Es rentiert sich jedoch, sie auf eventuelle Alternativen anzusprechen, wie Hefte aus Recyclingpapier oder Papierumschläge. Viele Lehrer*innen haben entweder gute Gründe für die entsprechende Materialwahl, die ich dann auch akzeptieren würde. Oder aber sie haben im Schulanfangsstress einfach noch nicht an umweltfreundliche Materialien gedacht. Dann kann man vielleicht noch etwas ändern.

 

Letztendlich ist es zwar oft so, dass die plastikfreien oder plastikarmen Alternativen etwas mehr kosten. Aber wenn man nicht alles unreflektiert neu kauft, sondern zum Beispiel beim Wasserglas oder dem Malerkittel zu den kostenlosen, bereits vorhandenen Materialien greift, können problemlos ein paar Euro eingespart werden. Das gleiche gilt auch bei Stiften und Farben. Wenn man hier nicht das ganze Set, sondern nur das Benötigte einzeln nachkauft, kann der eingesparte Betrag in den Kauf neuer, hochwertige Materialien investiert werden.

 

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat folgendes Info-Paper herausgegeben: "Die nachhaltige Schultasche"

Infos zu Andrea Maiwalds Versuch, mit ihrer Familie plastikfrei zu leben: Grünezwerge.de

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

 

Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Artikels: 9.9.2018

Holzlineal und Holzanspitzer, von der Besitzerin mit Herzchen verziert. Foto: Andrea Maiwald
Holzlineal und Holzanspitzer, von der Besitzerin mit Herzchen verziert. Foto: Andrea Maiwald
Second Hand statt neu: Wassermalfarben. Foto: Andrea Maiwald
Second Hand statt neu: Wassermalfarben. Foto: Andrea Maiwald
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Minouki: Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier

Minouki: Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier
Wie schön "Öko" für die Schule sein kann, zeigen Sylvia Manharts minouki-Schutzumschläge aus Recyclingkarton: Sie sind gut designt, sowie regional, fair und absolut umweltschonend produziert. 15 Fragen an Sylvia Manhart von minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki

"Die Selbstverständlichkeit mit der wir alle in den letzten Jahrzehnten Plastik verwendet und verschwendet haben, muss einfach aufhören. Die Bundesregierung fordert in den eigenen Behörden den Einsatz von Recyclingpapier auf 95% zu erhöhen. Vielleicht ließe sich ja auch eine Quote für den Schulsektor festlegen."

Sylvia Manhart, minouki

Sylvia Manhart hat schon als Schülerin ihre Hefte mit gemustertem Papier eingebunden und dadurch ihre Französisch-Vokabeln ein kleines bisschen lieber gelernt. Heute mag die Mutter von drei Kindern immer noch keine Plastikumschläge. Außerdem hat ihr die Tatsache zu denken gegeben, dass in Deutschland jährlich 200 Millionen Schulhefte verkauft werden. Natürlich erhält nicht jedes Heft einen neuen Plastikumschlag, aber die Summe bleibt gigantisch.

 

Also hat sich Sylvia Manhart hingesetzt und ihre eigenen Schutzumschläge kreiert. Aus festem, 250g/m2 starkem, 100% igem Recyclingkarton, mit glatter, schmutzabweisender Oberfläche. Bedruckt mit Öko-Farben und manuell verarbeitet mit wasserbasiertem Klebstoff. Hergestellt in einer regionalen Druckerei, einem Familienbetrieb. Und richtig schön sind die Schutzumschläge auch noch. Denn Sylvia Manhart will mit ihrem minouki-Heftumschlag Lust auf Umweltschutz machen. Der Prototyp hat im Schulrucksack ihrer 10jährigen Tochter den Dauertest bestanden und auch die Freundinnen fanden die Farben und das Design cool. Also startete Sylvia Manhart im Schuljahr 2016/ 2017  mit ihrem Minouki-Online-Versand. Achtung, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer: Bei Sammelbestellungen gibt es Rabatt!

 

Steckbrief:

Name: Sylvia Manhart

Beruf: Manhart hat Marketing und Anglistik studiert, aktuell in Elternzeit in ihrem Hauptberuf, unterrichtet derweil in Teilzeit Flüchtlingskinder in Deutsch als Fremdsprache

Geboren in: Freising

Lebt in: Freising/ Bayern

Lieblingsort: irgendwo am Mittelmeer

 

15 Fragen an Sylvia Manhart von minouki

 

Bist du gern zur Schule gegangen?

Sylvia  Manhart: Ja, doch, eigentlich schon.

 

Warst du eine gute Schülerin?

Kommt auf die Fächer an. In Sprachen, Sport, Biologie war ich ziemlich gut. Aber worum es in Mathe oder Physik geht, habe ich glaube ich bis zum Abitur nicht wirklich kapiert. (lacht) Da hatte ich auch manchmal richtig schlechte Noten.

 

Wie oder wo hast du als Kind am besten gelernt? Alleine, in meiner Hängematte und leise musste es sein.

 

Wie könnte Schule nachhaltiger werden?

Sylvia: Zum Beispiel indem keine Heftumschläge aus Plastik mehr verwendet werden dürfen. Die Selbstverständlichkeit mit der wir alle in den letzten Jahrzehnten Plastik verwendet und verschwendet haben, muss einfach aufhören. Dasselbe gilt für Frischfaserpapier.

"Das Recyclingpapier der neuen Generation ist absolut hochwertig. Es herrschen aber immer noch Vorurteile gegenüber Recyclingpapier. Zum Beispiel: Es sei „grau" oder "die Tinte verschmiert“. Das alles stimmt längst nicht mehr."

Sylvia Manhart, minouki

Manche Lehrer wissen das – andere nicht. Nicht nur, dass keine Bäume gefällt werden müssen; auch bei der Herstellung ist Recyclingpapier in Bezug auf den Einsatz von Chemikalien, Wasser und Strom dem Frischfaserpapier überlegen. Immerhin fordert die Bundesregierung, in den eigenen Behörden den Einsatz von Recyclingpapier auf 95% zu erhöhen. Vielleicht ließe sich ja auch eine Quote für den Schulsektor festlegen. Die Schreibwarengeschäfte würden sich gezwungenermaßen schnell darauf einstellen. Bei uns „im Schreibwarengschäft um die Ecke“ gibt es aktuell kein einziges Heft aus Recyclingpapier. Klar, dass sich viele Käufer da keine Gedanken machen oder besondere Mühe geben, woanders hinzugehen.

"Umweltschutz muss den Leuten leicht gemacht werden – und attraktiv sein. Darum haben wir die Heftschoner nicht nur umweltfreundlich produziert, sondern versucht, sie gleichzeitig so zu gestalten, dass die Kinder sie auch wirklich gerne benutzen und sie stolz auf ihr „Öko-Produkt“ sind."

Sylvia Manhart, minouki

Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki

Die minouki Heftschoner sind aus Recyclingkarton gefertigt. Und das Material ist mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet – dem strengsten Siegel für Papier. Ansehen tut man das „öko“ den Umschlägen übrigens überhaupt nicht. Ich bin aber sicher, dass es auch Lehrer geben wird, die sich schwer damit tun, unsere Umschläge zu akzeptieren. Aber dann können die Kinder immer noch auf „100% Recyclingpapier“ und den kleinen Klappentext verweisen. Das sollte diesen Lehrern dann auch den Wind aus dem Segel nehmen. Bislang haben wir aber nur positive Lehrerreaktionen! Es macht Spaß, schöne Hefte zu haben!

Was willst du deinen Kindern unbedingt beibringen?

Fair sein, zusammenhalten, nicht überheblich sein, Respekt zeigen, die Umwelt schützen, nicht in der digitalen Welt versumpfen.

Was bedeutet nachhaltig leben für dich?

Wir als Familie sind bestimmt weit davon entfernt, völlig plastikfrei oder total vorbildlich zu leben. Aber wir geben uns Mühe besser zu werden. Wir fahren mit dem Fahrrad wann immer es geht, wir machen nicht jeden Konsum-Trend mit, kaufen unverpackte, saisonale und regionale Ware auf dem Markt. Wir boykottieren 1-Euro-Shops und Konsorten, wir fliegen nicht und wir kaufen und verkaufen gebrauchte Kleidung und Spielsachen. Immerhin haben wir unsere Kinder so weit gebracht, dass sie mit offenen Augen durch den Supermarkt gehen. Sie verzichten inzwischen oft freiwillig auf Dinge, die sie zwar gerne hätten, aber die es nicht ohne Plastik gibt. Stichwort: „Fußball ohne Chips“ (grinst). Mit drei Kindern und in Elternzeit tut es manchmal weh, wenn man beim Einkaufen für jeden Liter regionaler Bio-Milch aus der Glasflasche 40ct mehr bezahlen muss, als für einen Tetrapack. Aber ich fühle mich inzwischen richtig schlecht, wenn ich bestimmte Produkte in den Korb packe.

Manchmal gibt es aber schlichtweg kein Alternativprodukt – dann kauft man eben doch Produkte, die man eigentlich gar nicht unterstützen möchte. So entstand ja auch die Idee zu den Umschlägen. Ich hab plastikfreie Schutzumschläge gesucht und fand kein wirklich geeignetes, geschweige denn schönes Ersatzprodukt. Da habe ich einfach selbst eines entwickelt!

"Ich denke, je mehr Alternativprodukte es für Plastik gibt, desto besser. Je attraktiver diese sind, umso leichter wird den Endverbrauchern der Wechsel zum nachhaltigeren Produkt fallen. Die Schutzumschläge sind mein persönlicher und sicher sehr kleiner Beitrag auf dem langen Weg zu einer Konsumveränderung, die hoffentlich in allen erdenklichen Bereichen stattfinden wird."

Sylvia Manhart, minouki

Ich wären überglücklich, wenn sich die Idee in den Klassen- und Lehrerzimmern herumsprechen würde: "Es gibt jetzt auch stabile Papierumschläge - viel schöner als die aus Plastik!"

Die Umschläge werden sicher nicht jahrelang halten – da darf man sich nichts vormachen. Sie sind aus Karton. Aber sie sehen nach einem halben Jahr keineswegs schlechter aus, als die Plastikhefter. Zwar zeigen sie ebenfalls Gebrauchsspuren – aber wer Kinder hat weiß: Selbst Plastikumschläge wandern oft nach einem Jahr in die Tonne. Der große Unterschied: Am Ende sind die Papierumschläge biologisch abbaubar.

 

Es geht auch um die Wertschätzung der Dinge. Diese Wegwerfmentalität „Der Plastikhefter hat ja sowieso nur 50ct gekostet – egal wenn der kaputtgeht“ gefällt mir nicht. Der minouki Umschlag kostet natürlich mehr. Sie sind teurer als Plastikumschläge aus Fernost. Dafür werden sie aber regional, fair und absolut umweltschonend produziert.

 

Wer oder was motiviert dich? Meine Kinder, mein Mann.

 

Welcher Moment hat alles verändert? Die Geburt meines ersten Kindes.

 

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

Stummer Frühaufsteher (bis zum ersten Kaffee)

 

Wofür würdest du gern mehr Zeit haben?

(Lacht!) Oh je. Ich habe gerade richtig viel um die Ohren. Das Projekt minouki ist sooo spannend, ich bekomme so viel feedback und Anfragen, bin Marketing, Produktentwicklung und Versandabteilung zugleich. Eigentlich ein Vollzeitjob. Da ich mich als Mutter von drei Kindern nicht traue, alles auf eine Karte zu setzen, arbeite ich trotzdem noch in Teilzeit. Tja, plus drei Kinder und der Haushalt... Um die Frage zu beantworten: Ich hätte manchmal gerne mehr Zeit für … mich (lacht!).

 

Was regt dich auf?

Arroganz.

 

Was kochst du, wenn du Besuch bekommst?

Lasagne.

 

Was ist dein magischer Ort?

Savoudrija an der istrischen Küste

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?

Humor, Ehrlichkeit, Unkompliziertheit.

 

Was möchtest du unbedingt noch tun, in deinem Leben?

Von diesem Start-Up leben können und Freude dabei haben. Und mit meiner Familie einen Urlaub machen, der mindestens drei Wochen dauert.

INFO: www.minouki.com

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

 

Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Interviews: am 2.9.2016

 

Sylvia Manhart von "minouki"ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier. Foto: minouki
Sylvia Manhart von "minouki". Sie entwirft wunderschöne ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier und stellt sie umweltfreundlich, ökologisch und regional her. Foto: minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
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Nachhaltiges Büro

Nachhaltiges Büro
Die Agentur Charismarcom setzt auf 5R: Reuse, Reduce, Recycle, Rethink, Refuse. Geschäftsführerin Kirsten Meisinger berichtet, wie sie und ihr Team ihren Büroalltag umstrukturierten. Am Anfang stehen viele kleine, bewusste Entscheidungen.
Augsburger Agentur Charismarcom, Foto: Agentur Charismarcon

"Wer Ziele erreichen will, muss Menschen erreichen. Wer sich zum Beispiel für Nachhaltigkeit engagiert, muss seinen Mitmenschen Anreiz UND eine Anleitung mitgeben um Veränderungen zu schaffen.“ Kirsten Meisinger, Geschäftsführerin der Agentur Charismarcom

 

In ihrem Gastbeitrag erklärt Kirsten Meisinger ihr Handlungskonzept und liefert praktische, leicht umsetzbare Beispiele für jedes Büro.

Alles begann 2010 mit „Plastic Planet“. Die Gefahren von Plastik machte der Film für uns zum ersten Mal greifbar. Denn als „nimby“-Gesellschaft (Not In My BackYard) sehen wir unseren Müll und deren krankheitserregende, giftige, tödliche Effekte ja erstmal nicht. Das hat „Plastic Planet“ geändert. Wir wollten Teil einer Bewegung werden, die nachhaltiges Leben und Arbeiten fördert – so begann unser Umdenken privat und in der Agentur.

 

Wende zum Weniger mit den 5R

Zugegeben: Es gibt spektakulärere Konzepte. Ocean CleanUp, SuperTree Grove in Singapur oder die High Line in New York. Doch viele kleine Unternehmen in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. Davon sind wir überzeugt. Unser Handlungskonzept für nachhaltiges Wirtschaften orientiert sich am nachhaltigsten Projektmanager der Welt: der Natur selbst. Praktisch setzen wir diesen Gedanken anhand der bekannten Leitlinien „5R“ (Reuse, Reduce, Recycle, Rethink, Refuse) um. Daran ausgerichtet treffen wir Entscheidungen.

 

1. Reuse (wiederverwenden)

Die wiederverwendbare MEMO-Versandbox, Mehrwegverpackungen, der Wassersprudler mit wiederbefüllbaren Glasflaschen und Shopping mit eigenen Taschen sind schnell umzusetzende Ideen. Eins unserer Kundengeschenke sind nachhaltig produzierte Rucksäcke, die u.a. die Plastiktüte beim Einkauf ersetzen. „Dein Kassenbon ist dein Stimmzettel“ ist unser Motto bei jeder Bestellung. Anstatt unser Büro mit neuen Möbeln und Geräten einzurichten, entschieden wir uns für Second-Hand. Makellose Markenmöbel und „refurbished“ Bildschirme, die in Deutschland repariert wurden, passen bestens zu unserer Mission. Eine dicke Astgabel dient als Garderobe – Upcycling an der Wand.

 

2. Reduce (reduzieren)

Den Papierverbrauch im Büro reduzierten wir durch digitale Ablage und digitale Kommunikation drastisch. CO2 reduzieren wir durch Fahrten mit dem agentureigenen E-Lastenrad. Auch der Energieverbrauch von Gebäuden hat einen großen Anteil an der eigenen CO2-Bilanz. Daher haben wir einen ungewöhnlichen Schritt getan: Unser neues Büro ist so klein wie möglich. Wir verzichten auf einen eigenen Meetingraum und nutzen bei Bedarf die Konferenzräume der Nachbar-Unternehmen – sharing economy in der Praxis. Und natürlich beziehen wir Ökostrom. Vergeben wir z.B. Druckaufträge, so achten wir auf klimaneutrale Produktion, Papiere aus kontrolliertem forstwirtschaftlichen Anbau bzw. Recyclingpapier, umweltverträglichere wasserbasierte Farben sowie passende Stückzahl (so hoch wie benötigt aber so niedrig wie möglich).

Nicht gegen Gewohnheiten, sondern mit ihnen arbeiten, ist eins der Erfolgsrezepte für Veränderung. Veränderungen in vielen kleinen Schritten sind zumutbar. Menschen setzen kleine Schritte lieber um, weil sie auf Routinen zurückgreifen können, die sie nur minimal ändern müssen.

 

3. Recycle (in den Zyklus zurückbringen)

Mülltrennung und die Nutzung von Recyclingpapier für den Drucker und das Bad sind ja in vielen Unternehmen zum Glück Standard, so auch bei uns. Möbel, Elektrogeräte und andere Utensilien verschenken wir, wenn sie bei uns länger nicht genutzt werden und noch einwandfrei funktionieren. Einen Teil unseres Gewinns spenden wir jedes Jahr an ökologische oder soziale Projekte – auch das sehen wir als eine Art des Zurückgebens. In verschiedenen Initiativen arbeiten wir ehrenamtlich mit, unterstützen mit Wissensspenden oder der kostenfreien Erstellung von Marketingmedien für ein ausgewähltes Projekt pro Jahr.

 

4. Rethink (umdenken)

Wir haben den Bürobedarf fast komplett auf ökologisch, regional und fairtrade umgestellt. Kaffeebohnen von MAK Afrika, Frisches von der Rollenden Gemüsekiste und vieles aus dem Unverpackt-Laden Ruta Natur in Augsburg. Kaffeesatz düngt unsere Pflanzen und dient als Scheuermilch-Ersatz. Die Putzmittel werden selbstgemacht.

 

5. Refuse (verweigern)

Bestimmte Produkte (wie z.B. Give-Aways, die nicht nach Sozialstandards und weit entfernt produziert wurden) ersetzen wir durch regionale Anbieter. Regionale Lösungen zu finden kostet Zeit. Noch dazu kostet das Produkt oft auch mehr Geld. Getragen von unserer Vision einer nachhaltigeren Welt ist es uns das wert. Und macht noch dazu Spaß, weil wir Werte umsetzen und neue Netzwerkpartner kennenlernen. Ein weiteres unserer Erfolgsrezepte ist die Kommunikation. Wir reden viel darüber, warum wir etwas tun und wir stellen viele Rückfragen, wie Menschen sich dabei fühlen/ was sie sich wünschen/ was sie brauchen, um mitzumachen.

Alles, was wir tun, ist auch für andere Unternehmen mit wenig Aufwand umsetzbar. Gerne teilen wir unser Wissen – denn nur, wenn wir voneinander lernen und uns vernetzen, können wir gemeinsam große Schritte gehen.

 

Erstveröffentlichung im Nachhaltigkeitsatlas Wirtschaftsraum Augsburg.  

 

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Nachhaltig Online

Nachhaltig Online - Internet nachhaltig nutzen
Wie können wir das Internet möglichst umweltfreundlich nutzen? Der Verbraucherservice Bayern (VSB) bietet mit einem Online-Quiz einen guten Einstieg in das Thema. Für alle, die mehr wissen möchten gibt es Online-Kurse, Workshops und eine Ausstellung.
Wie können wir das Internet möglichst umweltfreundlich nutzen? Der Verbraucherservice Bayern gibt Tipps. Foto: free-photos auf pixabay

Die fortschreitende Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Informationen abrufen, Waren bestellen und Videos streamen – mit dem Smartphone, Tablet oder PC ist dies rund um die Uhr und überall möglich. Unbemerkt geht damit ein zunehmender Energie- und Ressourcenverbrauch durch Server in globalen Rechenzentren einher. Digitale Angebote können aber auch dabei helfen, Energie einzusparen und die Umwelt zu entlasten.

 

Der Verbraucherservice Bayern (VSB) bietet mit einem Online-Quiz einen guten Einstieg in das Thema. Für alle, die mehr wissen möchten, stellt das Umweltteam des VSB weiterführende Materialien und sogar Vorträge, Online-Kurse, Workshops und eine Ausstellung zur Verfügung.

 

Guter Einstieg: Online-Quiz

Das Quiz „Nachhaltig online – wie geht das?“ vom VerbraucherService Bayern bietet mit 12 Fragen rund um das Thema Internetnutzung und Ressourcenschonung einen guten Einstieg in das Thema. Viele der Fragen sind leicht zu beantworten und wer sich doch einmal vertut, erhält eine ausführliche und gut verständliche Erklärung. Das motiviert und macht Lust auf mehr. Für alle wissensdurstigen Energiesparer*innen gibt es zusätzliche Infos vom Umweltteam des VSB.

 

Das Umweltteam des VSB bietet Workshops und Online-Seminare an

Ob Smart Home, Online Shopping oder Streaming: Wie umweltfreundlich digitale Angebote letztlich sind, hängt wesentlich vom persönlichen Verhalten ab. Das VSB-Umweltteam gibt Tipps, wie Verbraucher*innen durch die Internetnutzung zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen.

Schulen, Verbände und andere Institutionen haben die Möglichkeit, Vorträge, Workshops und Online-Seminare rund um die Themen „Nachhaltig Online“ und „Online Shopping“ zu buchen sowie die aktuelle Ausstellung „Nachhaltig Online – Trägt Digitalisierung zum Klimaschutz bei?“ auszuleihen.

 

  • Hier findet ihr alle Materialien des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) rund ums Thema Digitalisierung & Umwelt.
  • Hier geht’s zum Quiz
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German
Hier ist für alle etwas dabei: Das multfunktionale WestHouse vereint Büros, Seminarräume, Coworking-Space und einen Veranstaltungssaal samt professioneller Bühne mit einem Hotel, einem Bistro und sogar einer eigenen Sporthalle.
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SHOW
Ort

Alfred-Nobel-Straße 5 -7
86156 Augsburg
Deutschland

E-Mail
info [at] westhouse-augsburg.de

Hier ist für alle was dabei: Das WestHouse vereint Büros, Seminarräume, Coworking-Space und einen Veranstaltungssaal samt professioneller Bühne mit  Bistro, Hotel und sogar einer eigenen Sporthalle.

Das WestHouse in der Alfred-Nobel-Straße 5-7 ist ein multifunktionales, barrierefreies Begegnungs- und Veranstaltungszentrum mit einer Nutzfläche von ca. 7.000 Quadratmetern. „Die Idee für ein Begegnungszentrum entstand bereits vor acht Jahren“, erläutert Geschäftsführer Gerhard Hab. Daraus ist das Konzept des heutigen Westhouse entstanden. Bereits beim Bau wurde viel Wert auf nachhaltige Materialien gelegt. Das Westhouse ist ein Holz-Hybrid-Bau, bei dem jede verbaute Tonne Holz zwei Tonnen Co2 speichert. Holzbau ist die ökologische Alternative zu Gebäuden aus Ziegeln, Stein, Stahl und Beton, die in der Herstellung viele Ressourcen und Energie benötigen.

Wir wollen, dass dieses Haus ein besonderer Ort der Begegnung wird. Ein Ort der Inspiration, der Gemeinschaft und des Arbeitens, der Kultur, des miteinander Essens und Genießens." Gerhard Hab, Geschäftsführer

Das WestHouse bietet neben einem großen Veranstaltungssaal und 9 Tagungsräumen auch eine Einfeld-Sporthalle mit 450 Quadratmetern sowie das Startup-Bistro „Meikes Schmeckerei“. Hier wird Wert auf saisonale und regionale Produkte gelegt. In der Zeit des Lockdowns gibt es Meikes Köstlichkeiten in Form von Kaffeespezialitäten, Snacks und Mittagsgerichten „to go“ und als „Lieferservice“.

Für eine kurze Auszeit ist der „Raum der Stille“ oder das gemütliche Foyer perfekt. Außerdem gibt es eine Tiefgarage mit 104 Stellplätze und 8 E-Ladesäulen.

Bereits im ersten Eröffnungsmonat November 2020 mussten viele kleinere und größere Veranstaltungen lockdownbedingt für abgesagt werden. Es bleibt zu hoffen, dass ab Dezember eine positive Wende erkennbar wird. Das ganze Westhouse-Team ist bereit, Reservierungen für Dezember 2020 und selbstverständlich für 2021 entgegenzunehmen. Ab dann lassen sich hoffentlich auch wieder Hochzeiten, Firmenjubiläen, Geburtstage, Hallensport aber auch Bandproben, berufliche Seminare und vieles mehr im Westhouse abhalten. Außerdem kannst du hier auch im Inklusionshotel einsmehr übernachten und dabei Slow Food genießen.

 

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Das Hotel mit einsmehr - Das nachhaltige Inklusionshotel in Augsburg

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Mo bis So 10:00 bis 17:00
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Social Media: Eine Stunde Gratis-Beratung

Social Media: Eine Stunde Gratis-Beratung
Jonas Fartaczek will Unternehmen helfen, die jetzt schnell mehr Reichweite in den sozialen Medien brauchen
Jonas Fartaczek

Der Spezialist für Social-Media-Marketing denkt zum Beispiel an Unternehmen, die einen neuen Lieferservice bewerben möchten. Oder an Cafés, Restaurants oder Einzelhändler*innen, denen es derzeit schwer fällt, ihre Produkte zu verkaufen.

 

In Zeiten von Corona ist vor allem Online-Präsenz wichtig. Viele Unternehmer*innen bieten ihre Produkte, Dienstleistungen oder ihren Service jetzt online an und bewerben ihre Leistungen in den Sozialen Medien. Zu dem Stress, den der Verdienstausfall und die Ausgangsbeschränkungen ihrem Unternehmen derzeit auferlegen, kommt jetzt auch noch der Auftritt im Social-Media-Bereich, mit dem einige bisher noch wenig oder gar nicht vertraut sind.

 

Jonas Fartaczek wirft hier sein Knowhow in den Ring. Der Spezialist für Social-Media-Marketing bietet eine einstündige Gratis-Beratung für alle Unternehmen an, die jetzt schnell Reichweite brauchen. " Der Service ist zu 100% kostenlos. Ich will da nichts verkaufen. Ich biete einfach nur an, dass man mit mir telefonieren kann und sich individuelle Tipps und Tricks geben lassen kann.“

 

Ziel der Beratung ist, neben einer Analyse des Status Quo vor allem einfache Möglichkeiten zu finden, mit denen ein Unternehmen erfolgreich die sozialen Medien nutzen kann.

 

Für die Gratis-Beratung gibt es ein einfaches Tool mit Terminkalender. Hier kann sich jede*r einen Termin aussuchen und bekommt dann eine Stunde individuelle Social Media Beratung oder Betreuung. Hier geht's zur Gratis-Beratung.

INFO: www.complusmedia.de oder linkedin.

 

 

 

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