Kleidung

Tipps für den Kleiderkauf

9 gute Tipps, was ihr beim Kauf von eurem neuen Outfit beachten könnt, um Umwelt, Ressourcen und euren Schrank zu schonen und diejenigen fair zu behandeln, die eure Bekleidung herstellen.
Leihen statt kaufen - das geht auch mit festlicher Kleidung! Foto Pixabay

Neun gute Tipps, was ihr beim Kauf von eurem neuen Outfit beachten könnt, um Umwelt, Ressourcen und euren Schrank zu schonen und diejenigen fair zu behandeln, die eure Bekleidung herstellen.

 

Weniger ist mehr

Kauft bewusst nur noch wenige, „Lieblingsstücke“ ein, die ihr gern tragt und gut kombinieren könnt. Der Kleiderschrank wird übersichtlicher, die Regale leerer und der morgendliche Stress bei der Auswahl des Outfits fällt weg.

 

Altes neu entdecken

Oft schlummern ungeahnte Schätze in unserem Kleiderschrank, die wir schon längst vergessen haben. Neu kombiniert oder mit ein paar Kniffen umgestylt entstehen neue individuelle Lieblingsteile.

 

Tauschen und freuen

Immer wieder finden in unserer Region KleiderTauschPartys statt.  Schenkt euren "Schrankhütern" ein neues Zuhause und bringt sie zur Kleidertauschparty. Dort wartet bestimmt schon euer neuestes Lieblingsstück!   Termine findet ihr unter Kleidertauschparty Augsburg oder beim Greenoffice der Augsburger Student*innen. Oder organisiert selbst eine Tauschparty mit Freund*innen, zu der jedeR fünf Kleidungsstücke und gute Laune mitbringt.

Leihen statt kaufen

Du benötigst ein schickes Abendkleid oder einen Smoking? Wird sowieso nur einmal getragen! Also warum nicht ausleihen und Geld sparen? Das gilt auch für alle, die oft und gern Neues ausprobieren und modisch aktuell sein wollen. Hier geht's zum Lifeguide-Artikel zu dem Thema: Mieten statt kaufen. Im Internet werdet ihr unter „Modebibliotheken“ oder „teilen-tauschen-mieten“ fündig.

 

Secondhand statt neu

In Augsburg Stadt und Land gibt es viele gut sortierte Secondhand-Läden. Beim Stöbern im Vintage-Laden finden Sie oft witzige Einzelstücke, die sonst niemand hat. Außerdem schont Secondhand Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

 

Slow statt Fast Fashion

Fast Fashion, also Mode als Wegwerfprodukt, kostet unseren Planeten weit mehr, als auf dem Preisschild steht. Warum also nicht umschwenken auf Produkte mit Textilsiegel? Sie kontrollieren den Verbrauch von Chemikalien und garantieren faire Arbeitsbedingungen. Wir liefern euch einen Überblick über die wichtigsten und strengsten Siegel.

 

Pflegehinweise lesen

Meidet Kleidung mit den Hinweisen „separat waschen“, „vor dem Tragen waschen“, „bügelfrei“ oder „knitterarm“. Hier stecken meist lösliche Chemikalien drin, die ungesund sind. Und meidet neue Kleidung im „Vintage-Look“ - die Produktionsweise der „verwaschenen“ Jeans ist zum Beispiel ausgesprochen gesundheitsschädlich für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken.

 

Wertig statt ramschig

Gut verarbeitete Stücke halten länger und lassen sich bei Bedarf auch besser reparieren – also auf gute Qualität achten.

 

Wählt Grüne Mode

Faire und Nachhaltige Mode ist längst nicht mehr zu teuer, zu altbacken oder schwer zu bekommen. Tolle Läden in der Region Augsburg findet ihr in unserem nachhaltigen Shopping-Rundgang.

 

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