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Tipps für ein plastikfreies Osterfest
Sylvia Schaab Fr., 04.02.2022 - 06:36
Tipps für ein plastikfreies Osterfest
So wird das Osterfest zuhause verpackungsfrei schön.
Osternest, Foto: Pixabay, Naturmaterial, Ostern,

Ostern steht vor der Tür und wir freuen uns auf die Feierlichkeiten und die Schokolade. Daher kommen hier noch ein paar Anregungen für plastikfreiere oder müllarme Ostern.

 

1. Tipp: Keine fertigen Osternester aus dem Supermarkt

Diese halten häufig den Inhalt mit viel unnötiger Verpackung zusammen. Lieber selbst ein Osternestchen gestalten.

 

2. Tipp: Verschiedene Osternestvarianten

Flecht- oder Holzkörbe bringen den Vorteil, dass sie jedes Jahr wieder verwendet werden können. Die Nester können nach Ostern auch wieder an die Spender*innen, also den Osterhasen;), zurückgegeben werden, so muss keiner ein neues Nest kaufen. Statt künstlichem Plastikgras kommen einfach Stroh oder Holzspäne in den Korb. Auch diese müssen, wenn sie gut getrocknet sind, nur einmal besorgt werden und können immer wieder verwendet werden.Für Last-Minute-Hasen und Häsinnen: Ein Schokohase kann zur Not auch komplett auf ein Körbchen verzichten und es sich im Balkonkasten zwischen den Kräutern, auf dem Bücherregal, im Sofakissen oder im Tulpenbeet und im blühenden Apfelbaum bequem machen.Für DIY-Fans: Stabile Körbchen lassen sich für Handarbeitsbegeisterte auch stricken/ häkeln oder nähen. Anleitungen gibt es im Internet dazu zahlreich. Hier entlang ...

 

3. Tipp: Weniger ist mehr – Ein großer Hase

Lieber ein größeres Schokohäschen statt lauter kleiner Schokoeier und Süßigkeiten, welche alle einzeln verpackt sind. Man könnte den Schokohasen auch durch einen Kuchen in Hasenform oder ein klassisches Osterlamm ersetzen.

 

4. Tipp: Eier selbst färben

Da die Ausgangsbeschränkung vermutlich noch einige Zeit anhalten wird, kann man sich auch kreativ beschäftigen. Eine Anleitung wie man Eier mit Naturfarben färben kann, findet man bei RutaNatur. Eier von glücklichen Hühnern aus der Region findet Ihr vor allem in Hofläden. Dort bekommt häufig auch regionales Fleisch - ohne viel Verpackung.

 

5. Tipp Schoko-Eier verstecken ohne Plastik

Wer gerne Eier verstecken will und dabei auf Verpackung verzichten möchte, kann die unverpackten Schoko-Eier einfach in ein leeres Schraubglas legen. Wer mag, kann es schön verzieren: entweder anmalen oder mit einem bunten Stoff bekleben. Schön sind auch Eier aus Metall oder buntem Karton, die man öffnen kann. Dort finden Schokolade oder andere Köstlichkeiten Platz, und die Eier können später problemlos im Freien – aber natürlich auch zuhause – versteckt werden. Statt Schokoei mit Überraschung gibt es nun eben ein Überraschungsei mit Schoko.

 

6. Tipp: Lifeguide-Oster-Tipps von 2020 ;)

Weitere Lifeguide-Tipps  findet ihr hier

 

Mit diesen Tipps steht einem fröhlichen Osterfest im engsten Familienkreis und einfach zuhause nichts mehr im Wege.

Autorinen: Carmen-Helen Weber (Plastifkrei Stammtisch Fischach) & Sylvia Schaab (Plastifkfrei Stammtisch Augsburg)

 

Erstveröffentllichung dieses Lifeguide-Artikles: 1.3.2021

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Earth Overshoot Day - #MoveTheDate lifeguide.augsburg Mo., 05.04.2021 - 14:34
Earth Overshoot Day - #MoveTheDate
2021 fiel der Welterschöpfungstag auf den 29. Juli
Grafik: geralt, pixabay

Am 29.Juli 2021 ist  Earth Overshoot Day - Welterschöpfungstag. Das heißt, bis zu diesem Tag haben wir alle Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem ganzen Jahr erneuern kann. Ab dem 29. Juli 2021 leben wir über unsere Verhältnisse. Es gilt also, das Datum des Earth Overshoot Day nach hinten zu verschieben. Auf der Seite Earth Overshoot Day sammelt das Global Foodprint Network Beiträge von Menschen, die unter dem Stichwort #MoveTheDate ihren Beitrag leisten.

 

Was können wir tun:

  • fleischreduzierte Ernährung
  • weniger Konsum
  • langlebige und reparierbare Produkte kaufen
  • Energie sparen
  • öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • aufs Fliegen verzichten.

Was wir außerdem tun können lest Ihr hier.  Und natürlich im Lifeguide Augsburg: Lasst Euch inspirieren durch 350 nachhaltige Orte in Augsburg und der Region oder durch unsere Magazinbeiträge unter dem Stichwort "plastikfrei leben" oder in den Kategorien  "besser einkaufen", "teilen, tauschen schenken" , "querdenken""mobil sein" oder "sich engagieren". Weitere Informationen auf: www.footprintnetwork.org www.fussabdruck.de www.footprint.at plattform-footprint.de

Zahlen und Daten zum Earth Overshoot Day:

  • 1,71 g/ha (Global Hektar) an Biokapazität steht jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung. Der Global-Hektar ist die Maßzahl für die Biokapazität und den Ökologischen Fußabdruck.
  • 2,87 g/ha (Global Hektar) beträgt der durchschnittliche Ökologische Fußabdruck eines Menschen. In den ärmsten Ländern beträgt er 1 gha/Kopf. Zum Vergleich: Wir verbrauchen in Deutschland 5 gha/Kopf.
  • 60% des Ökologischen Fußabdrucks sind durch die CO2-Emissionen bedingt.
  • 1,7 Erden braucht zurzeit die Menschheit. Und trotzdem hungern weltweit rund 795 Millionen Menschen.
  • 89 Tage könnten wir den Earth Overshoot Day zum Jahresende hin verschieben, wenn wir unseren CO2-Ausstoß halbieren würden.
  • 7,5 Milliarden Menschen können mit einer Erde auskommen, wenn wir gerechter mit den Ressourcen umgehen.

 

     

     

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    Lifeguide goes Film

    Lifeguide goes Film
    Als nachhaltiger Einkaufsführer ins Kino

    Vor Ort nachhaltig einkaufen? Das muss nicht kompliziert sein! Im Informationsportal „Der Nachhaltige Warenkorb“ haben die Macher*innen von RENNsüd ( Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) eine Karte erstellt, in der deutschlandweit regionale Einkaufsführer zu finden sind.

    Diese zeigen wo in der eigenen Umgebung regionale und saisonale Produkte gekauft werden können, wo es Konsumalternativen wie Repaircafés oder Foodsharing-Angebote gibt und vieles mehr. Für Augsburg steht die nachhaltige Online-Plattorm Lifeguide auf der Karte. Um auf dieses Angebot aufmerksam zu machen, wurden im Herbst Filme dazu gedreht. Zu sehen sind das Forum Plastikfrei, die City Farm und die Bikekitchen.

    Hier gehts zu unserem Spot: "Nachhaltig konsumieren - wir zeigen wie! Lifeguide Augsburg e.V."

    Augsburg, nachhaltiger Warenkorb, RENN süd, Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Snapshot vom Lifeguide-Film in Augsburg für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Augsburg, nachhaltiger Warenkorb, RENN süd, Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Snapshot vom Lifeguide-Film in Augsburg für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Augsburg, nachhaltiger Warenkorb, RENN süd, Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Snapshot vom Lifeguide-Film in Augsburg für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Snapshot vom Lifeguide-Film
    Dreharbeiten, CityFarm Augsburg, Augsburg, nachhaltiger Warenkorb. RENN süd, Foto: Cynthia Matuszewski
    Dreharbeiten auf der CityFarm Augsburg. Hier entstand der Lifeguide-Spot für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Cynthia Matuszewski
    Dreharbeiten, CityFarm Augsburg, Augsburg, nachhaltiger Warenkorb. RENN süd, Foto: Cynthia Matuszewski
    Dreharbeiten auf der CityFarm Augsburg. Hier entstand der Lifeguide-Spot für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Cynthia Matuszewski
    Dreharbeiten, CityFarm Augsburg, Augsburg, nachhaltiger Warenkorb. RENN süd, Foto: Cynthia Matuszewski
    Dreharbeiten auf der CityFarm Augsburg. Hier entstand der Lifeguide-Spot für den nachhaltigen Warenkorb der RENN süd. Foto: Cynthia Matuszewski
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    nunc sustainability consulting Cynthia Matuszewski Di., 23.02.2021 - 14:29
    nunc sustainability consulting
    Lukas Vollmann, Laurin Flörke und Julius Engbert bieten Nachhaltigkeitsberatung für Unternehmen. Der Volkswirt, der Geograph und der Betriebswirt sind der Meinung, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine gegensätzlichen Größen sind.
    NUNC, Augsburg, Unternehmensberatung, Julius Engbert, Laurin Flörke und Lukas Vollmann. Foto: NUNC

     

      "Die globale Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit, die jetzt angegangen werden muss! Der voranschreitende Klimawandel wird auch hierzulande immer spür- und erlebbarer. Und sowohl die Konsument*innen als auch die Arbeitnehmer*innen von heute erwarten verantwortungsbewusstes, ökologisches Handeln." Laurin Flörke, nunc.

      Lukas Vollmann, Laurin Flörke und Julius Engbert sind „nunc“, eine junge Augsburger Nachhaltigkeitsberatung für Unternehmen. Ihren Namen haben der Volkswirt, der Geograph und der Betriebswirt ganz bewusst gewählt: Das lateinische Wort nunc bedeutet „jetzt“ und steht für die Dringlichkeit mit der die Klimakrise bekämpft werden muss.

       

      Die Erkenntnis, dass es speziell in der Unternehmenswelt noch sehr viel unausgeschöpftes Potenzial im Nachhaltigkeitsbereich gibt, führte zu der Gründung von nunc. "Wir kommen aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen, aber der Wille unseren Teil zum Kampf gegen die Klimakrise beizutragen verbindet uns alle drei. Echte Nachhaltigkeit in die Unternehmenswelt zu bringen, das ist unsere Mission und die Vision, die uns gemeinsam antreibt," beschreibt Julius Engbert, der  Volkswirt und Politologe unter den Gründern ihre gemeinsame Motivation.

       

      Dabei sind Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine gegensätzlichen Größen, so die Überzeugung der drei Berater. Wer als Unternehmen wettbewerb- und zukunftsfähig bleiben möchte, muss den Veränderungsprozess zu einem ressourceneffizienten, nachhaltigen Wirtschaften vollziehen. Nachhaltigkeit ist dabei ein unabdingbarer und positiver Wirtschaftsfaktor. "Wir bei nunc sind der Überzeugung, dass der reine Verzicht nicht die treibende Kraft in diesem Wandel sein kann. Es gilt Lösungen zu finden auf die Frage: Wie lassen sich Lebensqualität, echte Nachhaltigkeit und Profit innerhalb der planetarischen Grenzen vereinbaren und gleichermaßen verbessern?", fragt Betriebswirtschaftler Lukas Vollmann.

      "Einfach gesagt geht es darum, gemeinsam mit den Unternehmer*innen zu überprüfen, wie sich die eigenen Geschäftstätigkeiten in allen Bereichen auf Umwelt und Gesellschaft auswirken. Unser Ziel ist es, echte Nachhaltigkeit und Effizienz in alle Unternehmensbereiche gewinnbringend zu integrieren, um dies dann auch nach außen tragen zu können.“ Laurin Flörke, Geograph

      In einem gemeinsamen Prozess mit den Unternehmer*innen finden die drei Berater innerhalb des jeweiligen Betriebes die passende Antwort auf diese Frage. Nunc hilft vorwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Start-Ups und Vereinen dabei, Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell zu integrieren.

      Das Beratungsportfolio reicht von der Strategieberatung über das ESG Management bis hin zur Kommunikation nach außen und innen. ESG steht für Environmental Social Governance (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) und ergänzt den CSR-Begriff (Corporate Social Responsibility) um den Umweltaspekt.

      Nunc unterstützt Unternehmen außerdem dabei, ihren Umweltbericht zu verfassen oder den Product- und den Corporate Carbon Footprint zu berechnen, also den CO2-Fußabdruck einer Firma und ihrer Produkte. Auch die Formulierung einer Klimastrategie gehört zum Angebot der Augsburger Nachhaltigkeitsberatung.

       

      INFO:

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      Rettet die Orangenschalen!

      Rettet die Orangenschalen!
      So kannst du Orangenschalen sinnvoll verwerten
      Orangenschale, Foto: Annika Müller

      Orangen sind nicht nur leckere Vitaminlieferanten für den Winter. Auch ihre Schalen sind viel zu schade zum Wegwerfen! Wir haben hier ein paar Ideen für dich zusammengestellt, wie du deine Bio-Orangenschalen kreativ und sinnvoll verwerten kannst.

       

      Natürliche Orangenkerze

      Aus einer Orangenschale lässt sich wunderbar eine Kerze herstellen! Schneide dazu eine Orange in zwei Hälften. Fahre mit einem Messer vorsichtig an der Kante zwischen Fruchtfleisch und Schale entlang. Anschließend kannst du mit einem Löffel vorsichtig von der Mitte zum Rand hin das Fruchtfleisch entfernen (und essen). Achte darauf, dass der weiße Stamm in der Mitte der Orange in Takt bleibt. Dieser soll später als Docht dienen. Wenn du das Fruchtfleisch vollständig entfernt hast, solltest du die Orangenschale zunächst etwas trocknen lassen.

      Wenn die weiße Innenseite der Schale getrocknet ist, kannst du die Orangenhälfte in eine Glasschüssel oder einen gläsernen Teelichthalter legen. Achte darauf, dass die Orangenschale in dem Gefäß stabil ist und nicht umkippen kann. Anschließend kannst du die Orangenhälfte mit einem neutralen Speiseöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, auffüllen. Der „Docht“ in der Mitte sollte noch ein kleines Stück aus dem Öl herausragen. Dann kannst du den Docht anzünden. Falls der Docht wieder ausgeht, kannst du noch etwas Öl nachfüllen. Die Orangenkerze brennt sehr lange und verströmt dabei einen angenehmen Geruch.

       

      Allzweckreiniger mit Orangenduft

      Um dein eigenes Reinigungsmittel mit Orangenduft herzustellen, brauchst du lediglich weißen Haushaltsessig (keine Essigessenz!) und übrig gebliebene Orangenschalen. Gib die zerkleinerten Orangenschalen in ein großes Einmachglas oder eine Glasflasche, und gieße das Gefäß mit weißem Haushaltsessig auf. Verwende kein Gefäß aus Kunststoff, da durch die Säure im Essig schädliche Substanzen herausgelöst werden können. Stelle die Mischung für zwei bis drei Wochen in deinen Kühlschrank. Gelegentlich solltest du das Gefäß schütteln, damit sich alles gut vermischt.

      Anschließend kannst du das Gemisch absieben, um die Schalenreste herauszufiltern. Fertig ist das Reinigungsmittel mit Orangenduft! Da es ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, kannst du es auch problemlos auf Flächen mit Lebensmittelkontakt verwenden, wie zum Beispiel in deinem Kühlschrank.

      Tipp: Du kannst auch die Schalen von anderen Zitrusfrüchten benutzen, um das Reinigungsmittel herzustellen.

       

      Natürlicher Orangen-Schwamm

      Größere Schalenstücke kannst du auch als Küchenschwamm verwenden. Die weiße Seite der Orangenschale reinigt und trocknet Oberflächen in der Küche und hinterlässt dabei einen angenehmen Duft. Probiere es zum Beispiel auf deiner Herdplatte aus. Die in der Orangenschale enthaltene Zitrussäure kann auch Kalkflecken an deinem Spülbecken oder auf Geschirr und Besteck entfernen.

      Weitere Ideen für deine Orangenschalen findest du hier.

       

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      Kerze aus Orangenschale herstellen, Foto: Annika Müller
      Brennende Orangenkerze, Foto: Annika Müller
      Mit Zitrusschalen putzen, Putzmittel selbst herstellen, platikfrei putzen, Foto: Cynthia Matuszewski
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      Purpur ist ein Themenmagazin rund um nachhaltiges und pures Leben für Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

      Das Stadtmagazin für verantwortungsbewusste Augsburger*innen bringt spannende Reportagen über Menschen, Projekte und Initiativen. Das engagierte Team um Uta Börger, Herausgeberin und Verlagsinhaberin, informiert und berichtet rund um Nachhaltigkeit, Bio, faires und pures Leben und Handeln in der Stadt.

      Ich möchte mit unseren konsequent regionalen Inhalten zeigen, wie viele engagierte Ideen und Angebote hier bereits existieren und so soll Purpur für alle Leser*innen eine Inspirationsquelle für bewusstes und verantwortliches Handeln sein.“ Uta Börger, Gründerin PurPur

      In den Rubriken PUR leben | PUR handeln | PUR sein werden bekanntere und weniger bekannte Augsburger*innen mit ihren Projekten porträtiert oder kommen selbst zu Wort. Ein besonderes Highlight aber ist der umfangreiche Veranstaltungskalender mit vielen spannenden Terminen für Workshops, Vorträge, Kurse und weitere Veranstaltungen in und um Augsburg zu nachhaltigen, fairen und verantwortungsvollen Themen.

      Alle Engagierten, die sich für ein verantwortungsvolleres Leben in Augsburg und der Region einsetzen, sind eingeladen, ihre Termine und Veranstaltungen, neuen Projekte und Angebote an die Redaktion zu melden. Dazu gehören kulturelle, Gesundheits-, geistliche, interkulturelle und generationenübergreifende Angebote ebenso wie die Themen regionales und nachhaltiges Handwerk, Handel, neue Energien, regionale Produkte und vieles mehr.

      Die Frühjahrs- / Sommerausgabe erscheint jeweils ab 15. April und die Herbst- / Winterausgabe ab 15. Oktober. Zu haben ist Purpur kostenlos an vielen bekannten liesLotte- und weiteren Auslegestellen in der Stadt. Du kannst dir aber auch mit einem Abo eines der 15.000 Exemplare sichern.

      Purpur ist frisch und fair, erstellt mit puren Zutaten aus der Region, natürlich gewürzt ohne künstliche Aromen und Geschmacksverstärker!“ Uta Börger

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      Life Tree: Ein Baum, zwei Gründer und eine Idee

      Life Tree: Ein Baum, zwei Gründer und eine Idee
      Made in Augsburg: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser
      Life Tree, Made in Augsburg,

      Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser sind zwei, die sich aktiv gegen schlechte Arbeitsbedingungen und ökologische Probleme bei der Herstellung von Kleidung einsetzen. 2009 haben die beiden das Modelabel Life Tree gegründet.

      Der Name „Life Tree“ ist dabei Programm: Martin ist Künstler und zeichnet Bäume in allen Variationen. Diese individuellen Motive, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat, zieren anschließend ihre Produkte: kreativ bedruckten T-Shirts, klassische Hoodies und schlichte Rucksäcke. Ein guter Freund gab ihnen damals den Rat, die gezeichneten Bäume doch auf T-Shirts zu drucken. „Das war anfangs so, als würde man einen Limonadenstand im Gewerbegebiet aufmachen“, erinnert sich Manuel. „Wir hatten zwar eine Idee, aber keinen Plan“. Wenn man die beiden heute in ihrem Ladengeschäft im Oberen Graben 15 besucht, zeigt sich allerdings vor allem eins: Manchmal funktioniert’s auch ohne Plan!

      Das war anfangs so, als würde man einen Limonadenstand im Gewerbegebiet aufmachen. Wir hatten zwar eine Idee, aber keinen Plan." Manuel Sanktjohanser, Life Tree

       „Wir sind nicht die klassischen Gründer“

      In dem Geschäft mit der großen Fensterfront wird man von einem kleinen Birkenwald empfangen. Statt auf herkömmlichen Kleiderständern, findet man die Life-Tree-Kollektion auf Baumstämmen und Ästen. Martin sitzt am Schreibtisch in der Ecke und zeichnet die Baummotive, die später ihre Produkte zieren werden. Manuel kümmert sich derweil um die Kundinnen und Kunden. Er spricht begeistert über die fair produzierten Bio-Baumwollshirts. „Das ist einfach gute Qualität! Unsere T-Shirts halten lange und das merken die Kunden auch, sonst würden sie ja nicht wiederkommen“.Vor fünf Jahren haben sie die ersten T-Shirts auf Festivals und Märkten verkauft. Vor allem auf dem Münchner Tollwood-Festival formte sich eine treue Stammkundschaft. Im Oktober 2017 eröffneten sie dann Ihren Laden in Augsburg. Der Weg bis dahin war nicht immer ganz einfach. Die zwei würden sich nicht als die klassischen Gründer bezeichnen. „Unsere größte Hürde bisher?“ überlegt Martin. „Die Frage: wie verkauft man denn eigentlich T-Shirts?“ Beide waren und sind nebenher noch im sozialen Bereich beschäftigt. Manuel arbeitet als Heilerziehungspfleger und Martin an einer Kunstakademie. Nach eigenen Angaben hatten sie anfangs keine Ahnung von Marketing oder Produktplatzierung. „Der beste Weg für uns war deshalb der direkte Kontakt zu den Kunden auf den Märkten.“ Und damit hatte sie vollen Erfolg.

       

      Fair, bio und gute Qualität

      Die unbedruckten Textilien beziehen Martin und Manuel in geringen Stückzahlen bei anerkannten Fairtrade-Händlern. In der Textilbranche gibt es ein riesiges Angebot an den unterschiedlichsten Materialien, so Manuel. „Aber Fair & Bio ist meistens kombiniert mit guter Qualität. Da mussten wir nicht zweimal nachdenken“. Die beiden Geschäftsführer bieten ihren Kunden hochwertige Kleidung aus Bio-Baumwolle, Hanf aber auch aus Mischgewebe an. Das besteht dann zum Teil aus Biobaumwolle, zum Teil aus Bambus, Tencel oder Modal, das ist eine Viskosefaser, die aus dem Rohstoff Holz gewonnen wird. Alle Textilien beachten dabei den Verhaltenskodex der Fair Wear Foundation. Diese unabhängige, nicht-gewinnorientierte Organisation prüft ob in den Fabriken faire Arbeitsbedingungen herrschen, faire Löhne gezahlt werden und Arbeitnehmerrechte eingehalten werden. Außerdem zertifizieren sie keinen Betrieb, in dem Kinder arbeiten.

      Du siehst hier keine Leute rausrennen mit riesigen Tüten wie bei H&M. Unsere Kunden kommen hierher und dann kaufen sie ganz bewusst etwas.“ Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser, LifeTree

      Veredelt wird in der Region

      Alle Veredelungsprozesse finden in der Region Augsburg statt. In Augsburg selbst entwirft und zeichnet Martin die Life-Tree Bäume. In Königsbrunn, Graben und Steppach bedrucken kleine Unternehmen die T-Shirts und Pullover mit den Baummotiven. „Uns war es wichtig, einen Teilschritt der Produktion direkt mitbegleiten zu können.“

      Unter Nachhaltigkeit verstehen die beiden Gründer des Modelabels aber nicht nur die ökologischen und sozialen Standards ihrer Produkte. Auch die Art, wie sie verkaufen, ist ihrer Meinung nach nachhaltig. „Du siehst hier keine Leute rausrennen mit riesigen Tüten wie bei H&M. Unsere Kunden kommen hierher und dann kaufen sie ganz bewusst etwas“. Martin und Manuel produzieren nur in kleinen Stückzahlen und wollen kein Wegwerfprodukt anbieten. Aufgrund der guten Qualität und der Langlebigkeit der Produkte kaufen die Leute geringere Mengen und weniger häufig. Das fördert einen bewussten Konsum. Laut einer Studie von Greenpeace im Jahr 2015 wird jedes fünfte Kleidungsstück in Deutschlands Schränken nicht getragen.Die einfache und nachhaltige Lösung hierfür findet sich im Birkenwald von Martin und Manuel und in zahlreichen anderen nachhaltigen Modegeschäften in Augsburg oder im Second-Hand-Laden um die Ecke: Statt zwei Billig-Shirt zu kaufen, sollte man oder frau lieber einen neuen Lieblingspullover aus Hanf anschaffen: Die Ausgaben bleiben gleich, doch die Freude beim Tragen wird verdoppelt.

       

      Hier geht’s zum nachhaltigen Shopping-Rundgang durch Augsburg.

       

      Die Autorinnen:

            

      Melanie Stahr                                      Elena Wenninger

      Melanie Stahr und Elena Wenninger studieren Geographie an der Universität Augsburg. Elena Wenninger beschäftigt sich unter anderem mit lokalen Konsum-Mustern und deren globalen Auswirkungen. Für Melanie Stahr bedeutet Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch an die Konsequenzen für Mitmenschen und Umwelt.

       

      Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren?

      Dieser Artikel entstand im Rahmen des ersten Lifeguide-Seminares an der Universität Augsburg, das unsere Redakteurinnen Cynthia Matuszewski und Sylvia Schaab im Wintersemester 2017/ 2018 im Fachbereich Geographie anboten.Die Kernfrage lautete: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren? Indem sie so oft wie möglich miteinander sprechen und sich austauschen. Indem also beispielsweise junge Wissenschaftler*innen in allgemein verständlicher Sprache von ihren Forschungsprojekten, ihren Forschungsfragen oder ihren Zukunftsmodellen berichten. Im Laufe des Seminars wurde über Verständlichkeit gesprochen, über Recherche, Gegenrecherche, Überschriften, Teaser, Fotos und vieles mehr. „Das war eine inspirierende Zeit für uns von der Lifeguide-Redaktion mit sehr engagierten Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Geographie. Es hat Spaß gemacht, mit ihnen in einer Uni-Redaktion zusammenzuarbeiten!“, berichten Cynthia Matuszewski und Sylvia Schaab. Am Ende dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lagen dem Lifeguide im Februar 2018 insgesamt 11 neue Artikel vor. Sie werden im Laufe des Jahres 2018 und 2019 veröffentlicht. Wir freuen uns darauf.

       

      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
      Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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      Ökologisch und nachhaltig leben

      Ökologisch und nachhaltig leben

      Tourismusinformation
      Rathausplatz
      86150
      Augsburg
      lifeguide-Stadtrundgang, rutaNatur, Ramona Dorner, Augsburg, unverpackt, weniger Plastikmüll
      Themenführung „Ökologisch und nachhaltig Leben“ – Erfahrungsberichte und Tipps

      Am Samstag, den 28. Mai um 10.30 Uhr, organisiert die Regio Augsburg Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit Lifeguide Augsburg die Themenführung „Ökologisch und nachhaltig Leben“.

      Dieser besondere Stadtrundgang durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt Nachhaltigkeit sein kann. Der Weg dieser Tour führt zu Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Es geht um  nachhaltiges Schenken, um Reparieren statt Wegwerfen, um weniger statt mehr. An Trinkbrunnen genießt man das gute Augsburger Wasser. Diese Tour zeigt: ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren.

       

      Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

      Führungen: 12 € pro Person. Anmeldung bitte bei der Regio Tourismus Augsburg GmbH, Rathausplatz 1, 0821 – 502 07 21, www.augsburg-tourismus.de

       

      Für alle Führungen gelten die aktuellen Corona-Regeln. Weitere Informationen zu den Führungen finden Sie außerdem in dem Flyer der Regio Augsburg Tourismus GmbH „Stadtführungen in Augsburg 2022, Sehenswürdigkeiten in der Welterbestadt bestens geführt erleben und entdecken“ (erhältlich in der Touristen Information am Rathausplatz).

       

      Event-Termin
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      Lifeguide erhält Augsburger Zukunftspreis 2019

      Lifeguide erhält Augsburger Zukunftspreis 2019
      Insgesamt sechs Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung Augsburgs werden geehrt
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Foto: Nicolas Liebig

      Der Lifeguide gratuliert allen Zukunfts-Preisträger*innen 2019 herzlich: dem Faks Theater Augsburg, der Grundschule Herrenbach, dem Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V, der deka messebau gmbh und der NaturSinn International KG.

      Am 15. November 2019 haben die 2. Bürgermeisterin Eva Weber und Nachhaltigkeitsreferent Reiner Erben vor über 300 geladenen Gästen im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses den Augsburger Zukunftspreis 2019 an sechs Augsburger Initiativen, Vereine, Schulen und Unternehmen verliehen.

       

      Lifeguide wird geehrt

      In ihrer Laudatio für den Lifeguide Augsburg sagte Stadträtin Martina Wild:

      Die Jury honoriert den Einsatz des gemeinnützigen Vereins Lifeguide für eine nachhaltige Gesellschaft und ein nachhaltiges Leben in Augsburg, seinen großen Beitrag zur Bewusstseinsbildung, die geschaffenen unterschiedlichen Möglichkeiten zu Information, Beratung und Austausch über Nachhaltigkeit in Augsburg und das große ehrenamtliche Engagement. Der Lifeguide selbst ist im wahrsten Sinne nachhaltig und insbesondere kulturell wie sozial zukunftsfähig.“

      Die Chefredakteurin des Lifeguide Augsburg, Cynthia Matuszewski, die Vorstände des Vereins Lifeguide Region Augsburg, Dr. Norbert Stamm und Manfred Agnethler, sowie die Redakteurin Sylvia Schaab nahmen den Preis entgegen. Cynthia Matuszewski betonte, dass der Lifeguide sich in seiner Arbeit bestätigt sehe und dankte vor allem den zahlreichen Augsburger Initiativen und Projekten, die sich tagtäglich für eine nachhaltigere Welt einsetzen und die mit ihren Ideen, ihrem Mut und ihrer Tatkraft vielen Augsburger*innen Vorbild und Inspiration sind.

       

      38 Bewerber*innen für den Augsburger Zukunftspreis 2019

      2019 haben sich 38 Projekte für den Zukunftspreis beworben. Dazu gehören Vereine, Institutionen, Schulen und Privatleute. Auch das nachhaltigste Augsburger Unternehmen wurde zum zweiten Mal gekürt. In dieser Kategorie hatten sich acht Unternehmen beworben. Alle Projektbeschreibungen der 38 diesjährigen Zukunftspreisprojekte sind in der Zukunftspreisbroschüre 2019 zusammengestellt.

      Die Träger des Zukunftspreises 2019 sind:

      • Faks Theater Augsburg mit dem BuchstabenTheater  
      • Grundschule Herrenbach: Kleine Schritte – Große Wirkung!
      • Lifeguide Region Augsburg e.V.: Nachhaltiges Leben in Augsburg stärken
      • Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.: Neue Wanderwege für Tiere und Pflanzen im Schatzwald Augsburg

      Preisträger Zukunftspreis/gewinnorientierte Unternehmen:

      • deka messebau gmbh - Förderung der biologischen Vielfalt auf dem Firmengelände der deka messebau

      Preisträger Zukunftspreis/Jury der Schülerinnen und Schüler

      • NaturSinn International KG: Naturkonforme Gewässersanierung mit GEWÄSSER2000

          Augsburg, wo Nachhaltigkeit gemeinsame Sache ist

      Die 2. Bürgermeisterin Eva Weber und Nachhaltigkeitsreferent Reiner Erben dankten allen, die sich um den diesjährigen Zukunftspreis beworben haben. „Der Zukunftspreis zeigt eindrücklich, dass Nachhaltigkeit in der Stadt Augsburg eine gemeinsame Sache ist“, so Eva Weber. Umweltreferent Reiner Erben erinnerte daran, „dass im Rahmen des Zukunftspreises bereits über 500 Nachhaltigkeitsinitiativen und Projekte sichtbar gemacht worden sind.“

       

      Der 14. Augsburger Zukunftspreis

      Eine unabhängige Jury aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie Politik kürte fünf Preisträger*innen, die jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro erhielten. Als Sponsor hat die Stadtsparkasse Augsburg auch in diesem Jahr den Augsburger Zukunftspreis ermöglicht. Zum vierten Mal wurde auch wieder der Preis der Schülerinnen- und Schülerjury, ebenfalls in Höhe von 1.000 Euro, vergeben - diesmal von der Klasse 10c des Schuljahres 2018/19 des Stetten-Instituts. Die Schülerinnen trafen ihre Auswahl unabhängig von der Haupt-Jury. Auch in dieser Kategorie galten die Augsburger Zukunftsleitlinien als Grundlage.

      Alle Bewerber*innen und alle Preisträger*innen für den Augsburger Zukunftspreis 2019 finden Sie hier: www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftspreis

      Augsburger Zukunftspreis 2019, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019 an sechs nachhaltige Projkete in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Die 2. Bürgermeisterin Eva Weber. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Preisträger Faks Theater Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Reiner Erben, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Umweltreferent Reiner Erben. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Herrenbach Grundschule, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Preisträger Herrenbachgrundschule Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Landschaftspflegeverband Augsburg e.V., Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Preisträger Landschaftspflegeverband Augsburg e.V.. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, deka messebau gmbh, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Preisträger deka messebau gmbh. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019 durch die Schüler*innen des Stetten-Instituts Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
      Augsburger Zukunftspreis 2019, NaturSinn International KG, Foto: Cynthia Matuszewski
      Verleihung des Augsburger Zukunftspreis 2019. Preisträger NaturSinn International KG. Foto: Cynthia Matuszewski
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      Buchtipp: Lifeguide Reiseführer für Augsburg und die Region!

      Buchtipp: Lifeguide Reiseführer für Augsburg und die Region!
      Augsburg entdecken: Mit tollen nachhaltigen Stadtrundgängen und 200 Orten. Erhältlich im Buchhandel, bei der Tourismus-Information und an vielen Lifeguide-Orten.
      Lifeguide, Augsburg, nachhaltiger Reiseführer, Foto: Cynthia Matuszewski

      Wer in Augsburg Stadt, Land und Aichach-Friedberg nach Orten sucht, die helfen, ein zukunftstaugliches Leben zu führen, bekommt ab Dezember 2018 ein Buch mit all diesen Orten an die Hand. Den „Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“ für Tourist*innen, Neubürger*innen und alle interessierten Alteingesessenen.

      Das Buch stellt eine Region vor, in der nachhaltiges Denken, Leben und Handeln immer weiter erstarkt. Wo unverpackt und plastikfrei eingekauft werden kann und nachhaltige Mode entsteht. Wo Stadt- und Landwirte gemeinsam säen und ernten und soziale und interkulturelle Projekte Menschen einander näher bringen. Wo Nachhaltigkeit gemeinsame Sache ist. Bei der spannenden Tour zu mehr als 200 nachhaltigen Orten in Augsburg und seinem Umland und lernt ihr Menschen kennen, die neue Wege gehen – in eine lebenswerte Zukunft!

      Über Nachhaltigkeit in unserer Region zu berichten ist inspirierend. Wir zeigen, welche positiven Ideen und Projekte es in unserer immer unübersichtlicher werdenden Welt gibt – und das direkt vor unserer Haustür. Und wir lernen Menschen kennen, die diese Lösungen bereits leben. Das macht Mut.“  Cynthia Matuszewski, Autorin des Lifeguide-Reiseführers, Chefredaktion Lifeguide Augsburg

      Fünf nachhaltige Stadtrundgänge

      Viele Menschen suchen nach Lösungen, wie sie ihren Alltag umweltverträglicher gestalten können. Im Internetportal Lifeguide Augsburg findet ihr bereits seit 2016 Antworten auf diese Fragen. Seit fünf Jahren informiert das werbefreie und nicht kommerzielle Internetportal über nachhaltiges Leben in Augsburg und in der Region. 

      Mit diesem handlichen Buch findet jeder schnell das passende nachhaltige Angebot. Das stärkt das nachhaltige Augsburg und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind." Sylvia Schaab, Autorin des Lifeguide-Reiseführers, Redaktion Lifeguide Augsburg.

      Fünf Stadtrundgänge und eine Radtour führen die Leser*innen zu Orten in Augsburg, an denen nachhaltig gelebt, gearbeitet, produziert, repariert oder wiederverwertet wird. Mit rund 200 Geschäften, Restaurants, Initiativen, Sehenswürdigkeiten und einem Kalender mit Nachhaltigkeitsterminen in Augsburg ist der „Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“ eine Informationsquelle für alle, die nachhaltiger leben möchten, die sich auf neue Einkaufsmöglichkeiten und Geheimtipps freuen, die junge Geschäftsideen unterstützen wollen oder die neugierig auf Neues sind.

      Viele Menschen sind überrascht, wenn sie hören, wie viele Orte in Augsburg nachhaltige Angebote machen. Ich freue mich, dass wir diese nun auch in einem Buch darstellen konnten - für Augsburger*innen und für Besucher*innen.“  Torsten Mertz, Autor des Lifeguide-Reiseführers, Redaktion Lifeguide Augsburg

      Es sind die Menschen, die Augsburg und die Region nachhaltig machen!

      Das Buch stellt außerdem Menschen aus Augsburg vor, die in ihrem Leben bereits nachhaltigen Ideen verwirklicht haben, die ihnen besonders am Herzen liegen. Sie setzen sich für plastikfreies Leben ein, betreiben umweltfreundliche Landwirtschaft oder gehen neue Wege des gemeinsamen Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens. In neun Kapiteln zeigt das Buch „Lifeguide Augsburg – Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“, wie gut nachhaltiges Leben in unserer Region funktioniert.

      Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess genießt bundesweit Aufmerksamkeit. 2019 ist er als eines der vier innovativsten und wirksamsten Transformationsprojekte in Deutschland vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung ausgezeichnet worden. Klar, dass wir da gut dieses Buch machen können, ja: müssen!“ Dr. Norbert Stamm,  Autor des Lifeguide-Reiseführers, Lifeguide Region Augsburg e. V.

      Dieses Buch wurde bei der Umweltdruckerei Senser auf 100 % Recyclingpapier (zertifiziert mit dem Blauen Engel UZ 14) mit Bio-Farben ohne Mineralöle und Kobalt und aus über 70 % nachwachsenden Rohstoffen gedruckt. Der oekom verlag und Senser Druck beziehen CO2-neutralen Ökostrom. Die Emissionen für die Papierherstellung, den Transport und weitere unvermeidbare Emissionen kompensiert der oekom verlag durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt nach „Gold-Standard“.

       

      Das Lifeguide-Buch wurde mit Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie realisiert und ist ab 6. Dezember 2018 und in Buchläden, bei der Regio Tourismus GmbH und an vielen Lifeguide-Orten lifeguide-augsburg.de erhältlich.

       

      „Lifeguide Augsburg- Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region“, oekom verlag, München 2019, 180 Seiten, Paperback, ISBN 9-783962-38110-3, 9,80 Euro / 10,20 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

       

       

       

      Lifeguide Augsburg, Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Norbert Stamm, Torsten Mertz, Sylvia Schaab, Cynthia Matuszewski. Foto: Matuszewski
      Der nachhaltige Reiseführer "Lifeguide Augsburg" konnte mit Hilfe der Postcode Lotterie realisiert werden. Von links: Dr. Norbert Stamm, Cynthia Matuszewski, Sylvia Schaab, Torsten Mertz. Foto Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Rica Friedl, Foto: Cynthia Matuszewski.
      Rica Friedl vom Hotel Bayerischer Wirt in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Ildiko Remeny, Benjamin Vogt,CityFarm Augsburg,  Foto: Cynthia Matuszewski.
      Ildiko Remeny (r) und Benjamin Vogt (l) von der CityFarm in Augsburg sind Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Frank Schubert von der Biobäckerei Schubert in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Frank Schubert von der Biobäckerei Schubert in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Chrisitine Pehl, Foto: Cynthia Matuszewski.
      Christine Pehl, CSR-Beraterin und Coach für nachhaltiges Wirtschaften ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Nicolas Liebig, Foto: Cynthia Matuszewski.
      Nicolas Liebig von der Umweltstation in Augsburg ist Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto: Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Tom Hecht, Maria Brandenstein, Foto: Cynthia Matuszewski.
      Tom Hecht und Maria Brandenstein von der Lokalen Agenda 21 in Augsburg sind Teil des "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto: Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg,Augsburg, Lifeguide,  Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, Nicolas Liebig, Reiner Erben, Umweltreferent, Foto: Cynthia Matuszewski.
      Reiner Erben (l), der Umweltreferent der Stadt Augsburg, und Nicolas Liebig (r) von der Umweltstation Augsburg, bei der Release Party vom "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region". Foto Cynthia Matuszewski
      Lifeguide Augsburg, Release-Party, nachhaltiger Reiseführer, postcode Lotterie, Norbert Stamm, Foto: Matuszewski
      Dr. Norbert Stamm, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Augsburg. Mit Hilfe der Postecode-Lotterie konnte das Buch "Lifeguide Augsburg - Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region" entstehen.. Foto Cynthia Matuszewski
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