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Der vielfältige Loop-Schal von Christiane Possmayer ist Haarschmuck, Mütze und Halstuch zugleich. Alle Accessoires des Augsburger Ein-Frau-Unternehmens sind selbst entworfen und werden nachhaltig produziert.
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Ort

86150 Augsburg
Deutschland

Ihr wollt euren Look mit Accessoires in frischen, lebendigen Farben und außergewöhnlichen Mustern aufpeppen? Und ihr legt Wert auf Stoffe aus nachhaltiger Produktion? Dann ist das Augsburger Unternehmen Pepperprint Creations genau das Richtige für euch. Die Gründerin Christiane Possmayer sagt:

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„Ich will mit meinen Kreationen die Welt ein bisschen bunter und schöner machen.“

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

Der Name Pepperprint Creations steht für die „würzigen Muster“, die die junge Designerin alle selbst entwirft. Sämtliche kunstvoll verschlungenen Prints auf ihren Schals sind ihr Werk. Christianes Kreationen heißen „Fantasia“, "Roadtrip“ oder „Honeycomb“ und ihr könnt sie als Haarschmuck, Mütze oder  Halstuch tragen.

 

Sich selbst sieht Christiane Possmayer als „Quereinsteigerin im Designbereich“. Alle benötigten Fähigkeiten, die sie im Management und bei der Herstellung braucht, hat sie sich selbst beigebracht. Deswegen ist sie ihre eigene Chefin und leitet ihr eigenes starkes „Ein-Frau-Unternehmen“.

 

Als Christiane Possmayer 2014 ihre Firma gründete, wollte sie der Umwelt etwas Gutes tun. Deswegen setzt sie ausschließlich auf nachhaltige Rohstoffe. Das Material, das sie für ihre Loop-Schals verwendet, ist mit Oeko-Tex® Standard 100 zertifiziert, also zu 100% schadstofffrei. Auch die Herstellung findet unter sozialen Arbeitsbedingungen statt. „Vom Produkt zur Verpackung“ wird alles in Deutschland produziert.

 

Ihre kleine, aber edle Kollektion entspricht außerdem den Werten von Fair Fashion. Fair Fashion setzt – im Gegensatz zur Wegwerfmode von Fast Fashion – auf wenige, langlebige und hochwertige Mode.

„Ich fühle mich der Nachhaltigkeit verpflichtet und setzte mich auch in der Mode für einen maßvollen Umgang mit Ressourcen ein. Deshalb biete ich nur sieben Modelle an.“

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

'Roadtrip' heißt dieser nachhaltig hergestellte Loop-Schal von Pepperprint Creations. Foto: Pepperprint Creations

Nicht nur die Produkte von Pepperprint Creations sind nachhaltig. Die Designerin versucht auch in ihrem im Alltag nachhaltig zu leben. Sie verzichtet beim Einkaufen weitestgehend auf Verpackungen und bemüht sich Produkte aus der Region zu kaufen.

 

Eine große Motivation für Christiane Possmayer ist ihre „Leidenschaft für das Kreative“. Sie ist gerne draußen unterwegs und lässt sich von der Natur inspirieren. Durch die Farben und Formen ihrer Accessoires vermittelt sie uns ihre Interpretation der Natur.

 

Die lebendigen Muster werden zunächst analog angefertigt. Dafür verwendet Christiane Possmayer verschiedene Materialien und Techniken, wie Tusche, Kohle, Aquarell, Gouache, Acryl, Mixed Media und Collagen. In einem weiteren Schritt werden ihre Entwürfe digitalisiert, mit anderen Ideen kombiniert und weiterentwickelt.

Übrigens: Die Kunstwerke und Designs von Christiane Possmayer zieren nicht nur ihre Loop-Kollektion. Wer eine eigene Stoffkollektion entwickelt oder ein individuelles, ausgefallens Design für einen anderen Zweck benötigt, kann Christiane Possmayer beauftragen.

„Kreativ zu sein war das Einzige, was ich jemals wirklich tun wollte."

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

INFO:

 

Gastbeitrag von der Geographiestudentin Alice Kotyrba

Karte Kategorie

Elektrogeräte reparieren

Elektrogeräte reparieren

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße
86161
Augsburg
Der "Elektroflüsterer" im Wohnzimmer des Schwabencenters sagt euch, ob ihr eure alten Elektrogeräte noch retten können. Foto: Cynthia Matuszewski
Defekte Elektrogeräte einfach wegwerfen? Nein! Vielleicht kann ja der "Elektro-Flüsterer" im Wohnzimmer im Schwabencenter euer defektes Elektro-Schätzchen retten.

Lieber reparieren statt wegwerfen!

Wenn ihr Opas Schallplattenspieler oder euren alten Kasettenrecorder wieder zum Spielen bringt, macht das nicht nur Spaß, sondern ihr spart durch die Reparatur auch wertvolle Ressourcen.

 

INFO: Das Wohnzimmer im Schwabencenter

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

 

Event-Termin
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Advent, Advent...

Advent, Advent...
Blätter, Beerenzweige und Zapfen aus dem Garten, Weihnachtsdeko vom Vorjahr und Bienenwachs vom Imker
Advent, Adventskranz, Foto Cynthia Matuszewski

Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent stehen überall in den Läden massenweise Adventskränze. Im besten Fall sind sie tatsächlich aus echtem Tannengrün und nur mit Heißkleber bearbeitet und mit Plastikdeko verziehrt. Häufig finden sich aber auch Kränze aus Plastik. Aus Kostengründen oder Zeitmangel wird schnell solch ein Plastikungetüm eingepackt und ziert dann den Adventstisch… Dabei kostet ein selbstgebundener plastikfreier Kranz meist weniger als der fertige aus dem Laden um die Ecke, und die Zeit, die das Binden dauert, kann gerade im Vorweihnachtsstress sehr entspannend sein.

 

Ein recycelter Strohkranz, Bast und Zweige aus der Natur

Zum Binden des Kranzes verwenden wir einen alten Strohkranz, den ich vor Jahren gebraucht geschenkt bekommen habe - die meisten gekauften Kränze werden um so einen Strohkranz herum gebunden, und wenn man die dann nach Weihnachten vorsichtig von den Zweigen befreit, kann der Kranz jedes Jahr wieder verwendet werden. Zweige holen wir uns immer direkt aus dem Garten und die Kinder haben viel Spaß daran, die Zweige auf die passende Größe zu schneiden und die verschiedenen Grüntöne zusammenzustellen. Da wir keinen großen Garten haben, verwenden wir so ziemlich alles Immergrüne, das wir finden. Auch Buchsbaum oder Efeu macht sich schön zwischen den Nadelzweigen. Kerzenhalter, Stecknadeln und Weihnachts-Deko haben wir ebenfalls gebraucht bekommen. Auch die können jedes Jahr wiederverwendet werden und müssen nicht neu gekauft werden, geht man sorgfältig damit um. Und warum sollte man nicht einmal die Muscheln vom letzten Strandurlaub verwenden?

Statt Blumendraht oder Plastikfaden verwenden wir zum Festbinden der Zweige um den Kranz herum Naturbast. Der kann nach Weihnachten problemlos durchgeschnitten werden und mitsamt der Zweige in der Biotonne entsorgt werden.

Da der Bast leicht reißt und nicht so straff gezogen werden kann wie Draht oder Schnur, schneide ich immer kurze Stücke ab und wickle dann nur zwei oder drei Reihen um den Kranz herum, bevor ich den Bast verknote. Dann kommt ein neues Stück Bast und die nächsten Reihe Zweige wird um den Kranz herum gebunden. Kleine Blätter, Beerenzweige oder Zapfen können auch mit Stecknadeln oder Klammern schnell und problemlos am Kranz festgesteckt werden. Mit etwas Übung geht das recht flott. Das Kranzbinden am Tag vor dem ersten Advent ist bei uns nun seit Jahren ein festes Ritual, auf das sich die Kinder und ich bereits Tage vorher freuen. Zuletzt kann der Kranz je nach Geschmack dekoriert werden.

 

Tipps für den nachhaltigen Kauf von Kerzen

Wenn der Kranz fertig ist, braucht man nur noch ein paar Metall-Tellerchen, um die Kerzen auf den Kranz zu stecken. Und natürlich die Kerzen. Schöne Bienenwachskerzen findet ihr auf dem Weihnachtsmarkt, beim Imker um die Ecke oder auch in den Schäfflerbach Werkstätten in der Provinostraße. Adressen haben wir am Ende des Artikels aufgelistet.

Im Gegensatz zu den üblichen Paraffin-Kerzen brennen Bienenwachskerzen länger, duften und sind einfach natürlicher. Paraffin wird ja aus Erdöl gewonnen und sollte somit aus ökologischen Gründen besser gemieden werden. Vegane Alternativen sind aus biologischem Öl, die unter der Bezeichnung „Stearinkerzen“ laufen. Diese sind aber meist aus Palmöl und fallen wegen der katastrophalen Anbaubedingungen und der Rodungen der Regenwälder aus. Zudem gibt es auch Kerzen aus Sojaöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Biomasse.

Auch Teelichter gibt es in Bienenwachs und ohne den üblichen Aluminiumschalen. Die Teelichter kommen dann in Glasschalen, die man immer wieder verwenden kann.

Kerzen selber machen

Eine Alternative zum Kaufen ist das Selbermachen. Entweder Kerzenreste schmelzen und neue daraus machen. Oder aber man holt sich von einem Imker in der Nähe Bienenwachsplatten und rollt sich seine Kerzen selbst. Das spart auch ein paar Euro. Bei Bienenwachskerzen solle man auf Bioqualität achten, sonst können Pestizidrückstände das Bienenwachs verunreinigen und werden beim Verbrennen freigesetzt.

Bienen sind ziemlich fleißig: Das Wachs wird von den Bienen in Form winziger Plättchen ausgeschwitzt. 1,2 Millionen davon ergeben 1kg reines Wachs. Das entspricht der Jahresproduktion eines Bienenvolkes. Diese Arbeit sollten wir daher wertschätzen und das Kerzenlicht bewusst genießen.

 

Adressen von Imkern:

Demeter-Imkerei und Kerzenwerkstatt Hannes und David Gerstmeier Margeritenweg 1

86859 Igling

Telefon:  08248 1429

http://www.demeter-bienenprodukte.de

Die Honigsammler

Susanne Frey & Rainer Bickel

Auwiesenstrasse 23

86517 Wehringen

http://www.die-honigsammler.de

Bienes Honighaus Augsburg

Zusamstraße 21A

86165 Augsburg

Telefon: 0821 791709

http://www.bienes-honighaus.de/

Mehr zu den beiden Autorinnen unter:  Grünezwerge.de

www.gruenerwirdsnimmer.de.

 

Kerzen. Foto Sylvia Schaab
Kerzen. Foto Sylvia Schaab
Adeventskranz. Foto Sylvia Schaab
Adeventskranz. Foto Sylvia Schaab
Adevent. Foto Sylvia Schaab
Adevent. Foto Sylvia Schaab
Adventskranz. Foto Andrea Maiwald
Adventskranz. Foto Andrea Maiwald
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Earth Overshoot Day - #MoveTheDate lifeguide.augsburg Mo., 05.04.2021 - 14:34
Earth Overshoot Day - #MoveTheDate
2021 fiel der Welterschöpfungstag auf den 29. Juli
Grafik: geralt, pixabay

Am 29.Juli 2021 ist  Earth Overshoot Day - Welterschöpfungstag. Das heißt, bis zu diesem Tag haben wir alle Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem ganzen Jahr erneuern kann. Ab dem 29. Juli 2021 leben wir über unsere Verhältnisse. Es gilt also, das Datum des Earth Overshoot Day nach hinten zu verschieben. Auf der Seite Earth Overshoot Day sammelt das Global Foodprint Network Beiträge von Menschen, die unter dem Stichwort #MoveTheDate ihren Beitrag leisten.

 

Was können wir tun:

  • fleischreduzierte Ernährung
  • weniger Konsum
  • langlebige und reparierbare Produkte kaufen
  • Energie sparen
  • öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • aufs Fliegen verzichten.

Was wir außerdem tun können lest Ihr hier.  Und natürlich im Lifeguide Augsburg: Lasst Euch inspirieren durch 350 nachhaltige Orte in Augsburg und der Region oder durch unsere Magazinbeiträge unter dem Stichwort "plastikfrei leben" oder in den Kategorien  "besser einkaufen", "teilen, tauschen schenken" , "querdenken""mobil sein" oder "sich engagieren". Weitere Informationen auf: www.footprintnetwork.org www.fussabdruck.de www.footprint.at plattform-footprint.de

Zahlen und Daten zum Earth Overshoot Day:

  • 1,71 g/ha (Global Hektar) an Biokapazität steht jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung. Der Global-Hektar ist die Maßzahl für die Biokapazität und den Ökologischen Fußabdruck.
  • 2,87 g/ha (Global Hektar) beträgt der durchschnittliche Ökologische Fußabdruck eines Menschen. In den ärmsten Ländern beträgt er 1 gha/Kopf. Zum Vergleich: Wir verbrauchen in Deutschland 5 gha/Kopf.
  • 60% des Ökologischen Fußabdrucks sind durch die CO2-Emissionen bedingt.
  • 1,7 Erden braucht zurzeit die Menschheit. Und trotzdem hungern weltweit rund 795 Millionen Menschen.
  • 89 Tage könnten wir den Earth Overshoot Day zum Jahresende hin verschieben, wenn wir unseren CO2-Ausstoß halbieren würden.
  • 7,5 Milliarden Menschen können mit einer Erde auskommen, wenn wir gerechter mit den Ressourcen umgehen.

 

     

     

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    Plastik, nein danke! Cynthia Matuszewski Di., 16.03.2021 - 16:14
    Plastik, nein danke!
    Wie eine fünfköpfige Familie dem Verpackungswahn trotzt. Interview mit Sylvia Schaab
    Sylvia Schaab aus Augsburg lebt mit ihrer fünfköpfigen Familie plastikfrei. Foto: Edtih Schmidt gen. Steinhoff

    2015 fasste Sylvia Schaab einen Entschluss: Ab jetzt würde sie mit ihrer fünfköpfigen Familie plastikfrei leben. Umweltbewusst lebten die Schaabs schon immer, aber trotzdem war die Gelbe Tonne alle zwei Wochen rappelvoll. Heute sagt die Journalistin: Wir haben es geschafft. Sie ist Mitbegründerin des Augsburger “Stammtischs plastikfreies Leben” und engagiert sich in Augsburg dafür, dass die Coffee-to-Go-Becher durch wiederverwertbare Recup-Becher ersetzt werden. Im November 2018 erhielt sie zusammen mit ihren Mitstreiter*innen vom Forum Plastikfreies Augsburg den Augsburger Zukunftspreis.

     

    Steckbrief: Sylvia Schaab, Journalistin, Buchautorin und Bloggerin. Lebt mit Niklas, Julian, Marlon, Lisa-Lu als Freiberuflerin in dem ganz normalen Wahnsinn zwischen Schulalltag, nachhaltigem Leben und sozialem Engagement.

     

    Barbie oder Badeente? Was war dein liebstes Plastikspielzeug als Kind?

    Weder noch. Am liebsten spielte ich mit Playmobil, damit konnte ich viel schönere Geschichten entwickeln.

     

    Welches Ereignis war ausschlaggebend, in ein plastikfreies Leben zu starten?

    Die schiere Menge an Plastikmüll war es, die mich Anfang 2015 nachdenklich stimmte. Mein ältester Sohn, damals neun Jahre alt, nahm gerade das Thema Recycling in der Schule durch. Das lenkte meine Aufmerksamkeit auf unseren eigenen Müll. Und das war schockierend viel! Dabei hatte ich schon in den 80er Jahren meine Mutter vom Mülltrennen überzeugt und in der Schule eine Ausstellung zum Ozonloch gestaltet.

     

    Aber wie schafft man das, plastikfrei zu leben? Uns begegnen Kunststoffe doch überall im Alltag: beim Einkauf, im Haushalt, in Kleidung, im Spielzeug und sogar in Kosmetika...

    Ich bin Journalistin, also fing ich erst einmal an zu recherchieren, mich  von der Notwendigkeit einer so umfassenden Veränderung zu überzeugen. Was ich herausfand, hat mich motiviert. So erfuhr ich, dass wir in Deutschland laut Deutscher Umwelthilfe jedes Jahr 218 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf erzeugen, viel mehr als der europäische Durchschnitt. Jährlich landen acht Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Mittlerweile gibt es fünf gigantische Plastikstrudel, einige so groß wie ganz Mittel-Europa. Mikroplastik kommt im Meer inzwischen sechsmal so häufig vor wie Plankton.

    In Deutschland gibt es zwar das duale System. Trotzdem: Nur 46 % der gesammelten Kunststoffe werden wiederverwendet, der Rest wird thermisch verwertet – also verbrannt. Besonders schlimm sind Verbundstoffe wie Tetra-Verpackungen, da hier Plastik und andere Materialien nahezu untrennbar miteinander verbunden sind und ein sinnvolles Recycling praktisch unmöglich machen.

     

    Und was hast du konkret verändert?

    Ich habe unser Leben schrittweise verändert – das rate ich auch allen “plastikfrei”-Anfänger*innen." Sylvia Schaab

    Getränke, Milch und Joghurt kaufte ich fortan nur noch im Glas, Wurst und Käse kommt an der Theke in die Dose, Obst kommt unverpackt in Bioqualität und Gemüse kriegen wir wöchentlich ganz unverpackt von der Solidarischen Landwirtschaft, kurz SoLaWi. Die beschichete Aluminium-Trinkflasche und die Plastik-Trinkflaschen und –Brotzeitdosen wurden durch Edelstahl ersetzt. Schließlich können Weichmacher in die Lebensmittel übergehen und die Gesundheit gefährden.

     

    Jeder Einkauf wird kritisch hinterfragt: Brauchen wir das wirklich? Haben wir nicht schon etwas Ähnliches? Können wir es uns eventuell bei den Nachbarn ausleihen? Wo bekomme ich die Sachen aus der Region und in guter Qualität, so dass es lange hält. Gibt es das auch gebraucht? Wenn etwas kaputt geht, dann versuchen wir es zu reparieren.

     

    Der wöchentliche Aldi-Einkauf verleitet ja schon dazu, dass man Dinge kauft, die dann zuhause in der Ecke verstauben: der Smoothie-Mixer oder der elektrische Dosenöffner. Alles wird zum Schnäppchenpreis verramscht. Die Hamstermentalität haben wir vielleicht von unseren Eltern mitbekommen. In der Nachkriegsgeneration hat man halt vieles angehäuft. Als wir die Wohnung meiner Tante ausräumten, waren dort Spüllappen und Gefrierbeutel für die nächsten zehnJahre...

     

    Plastikfrei mit Kindern, wie funktioniert das?

    Meine Kinder überraschten mich am meisten: Statt sich über Einschränkungen zu beschweren, lehnen sie mittlerweile selbst alles Plastikverpackte ab - nur bei Süßigkeiten gibt es manchmal eine Ausnahme.

     

    Bei Süßigkeiten achten wir allerdings darauf, dass die Verpackung auch wirklich recycelt werden kann. Doch meist machen wir uns die Leckereien einfach selbst: selbstgebackene Kekse, Brot und Käsestangen füllen die Brotzeitdosen, in denen früher einzeln abgepackte Müsli-Riegel mit jeder Menge Zucker zuhause waren.

     

    Hand auf’s Herz: Gibt es bei Euch nicht doch noch den ein oder anderen Plastikgegenstand? Eine Wasserpistole? Oder eine Plastikdose?

    Ja, die Plastikdosen habe ich alle aufgehoben, es geht ja auch darum, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Wir bewahren in ihnen jetzt unsere Schrauben und Dübel auf.

     

    Und im Kinderzimmer?

    Playmobil und Lego durften bleiben. Das ist langlebig und aus hartem Plastik ohne ominöse Inhaltsstoffe.

     

    Was macht Ihr mit Geschenken, die Plastik enthalten?

    Das kommt zum Glück kaum noch vor. Werbegeschenke lehnen wir meist ab, da wir eigentlich mehr als genug Sachen besitzen. Andere Dinge, die wir nicht benutzen verschenken wir einfach oder geben sie im Sozialkaufhaus ab. So werden sie doch noch genutzt.

     

    Was hat sich für euch geändert?

    Das Leben ist entspannter geworden ...kein Einkauf im Riesensupermarkt, kein Prospekte wälzen für die besten Schnäppchen, dafür mehr Zeit mit der Familie beim gemeinsamen Kochen und Backen ... und das Leben ist günstiger geworden. Keine unnötigen Putzmittel oder Haushaltshilfen mehr, gesündere und leckerere Lebensmittel halten gesund. Es ist erstaunlich, wie einfach es ist, Dinge selbst zu herzustellen. Durch den Verzicht auf Plastik sind auch andere nachhaltige Aspekte wieder mehr in den Fokus gerückt. Wir kaufen jetzt danach ein, wie lange Dinge halten und nicht wie viel sie kosten.

     

    Was würdest Du verändern, wenn Du könntest?

    Durch mein Engagement beim Forum Plastikfreies Augsburg verändere ich ja schon Dinge in meinem direkten Umfeld. Auf alle Fälle würde ich öffentliche Feste und Veranstaltungen nur noch mit Mehrweg-Geschirr feiern lassen. Ich würde biologische Landwirtschaft zum Normalfall machen und nicht zum teuren Luxusprodukt, das es durch die teure Zertifizierung wird. Außerdem würde ich eine Steuer auf Verpackungen und auf Zucker einführen, künstliche Aromastoffe würde ich verbieten.

     

    Dieses Interview wurde bereits am 11.1.2019 im Lifeguide veröffentlicht.

     

    Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren:

    Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahren Sie außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

     

     

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    Nachhaltig Online Cynthia Matuszewski Di., 09.02.2021 - 10:11
    Nachhaltig Online - Internet nachhaltig nutzen
    Wie können wir das Internet möglichst umweltfreundlich nutzen? Der Verbraucherservice Bayern (VSB) bietet mit einem Online-Quiz einen guten Einstieg in das Thema. Für alle, die mehr wissen möchten gibt es Online-Kurse, Workshops und eine Ausstellung.
    Wie können wir das Internet möglichst umweltfreundlich nutzen? Der Verbraucherservice Bayern gibt Tipps. Foto: free-photos auf pixabay

    Die fortschreitende Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Informationen abrufen, Waren bestellen und Videos streamen – mit dem Smartphone, Tablet oder PC ist dies rund um die Uhr und überall möglich. Unbemerkt geht damit ein zunehmender Energie- und Ressourcenverbrauch durch Server in globalen Rechenzentren einher. Digitale Angebote können aber auch dabei helfen, Energie einzusparen und die Umwelt zu entlasten.

     

    Der Verbraucherservice Bayern (VSB) bietet mit einem Online-Quiz einen guten Einstieg in das Thema. Für alle, die mehr wissen möchten, stellt das Umweltteam des VSB weiterführende Materialien und sogar Vorträge, Online-Kurse, Workshops und eine Ausstellung zur Verfügung.

     

    Guter Einstieg: Online-Quiz

    Das Quiz „Nachhaltig online – wie geht das?“ vom VerbraucherService Bayern bietet mit 12 Fragen rund um das Thema Internetnutzung und Ressourcenschonung einen guten Einstieg in das Thema. Viele der Fragen sind leicht zu beantworten und wer sich doch einmal vertut, erhält eine ausführliche und gut verständliche Erklärung. Das motiviert und macht Lust auf mehr. Für alle wissensdurstigen Energiesparer*innen gibt es zusätzliche Infos vom Umweltteam des VSB.

     

    Das Umweltteam des VSB bietet Workshops und Online-Seminare an

    Ob Smart Home, Online Shopping oder Streaming: Wie umweltfreundlich digitale Angebote letztlich sind, hängt wesentlich vom persönlichen Verhalten ab. Das VSB-Umweltteam gibt Tipps, wie Verbraucher*innen durch die Internetnutzung zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen.

    Schulen, Verbände und andere Institutionen haben die Möglichkeit, Vorträge, Workshops und Online-Seminare rund um die Themen „Nachhaltig Online“ und „Online Shopping“ zu buchen sowie die aktuelle Ausstellung „Nachhaltig Online – Trägt Digitalisierung zum Klimaschutz bei?“ auszuleihen.

     

    • Hier findet ihr alle Materialien des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) rund ums Thema Digitalisierung & Umwelt.
    • Hier geht’s zum Quiz
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    Ökobon revolutioniert den Kassenbon

    Ökobon revolutioniert den Kassenbon
    Das Aindlinger Unternehmen Ökobon führte 2015 den ökologischen Kassenbon ein
    Oliver Unseld, Birgit Feigl, Ökobon, Aindling, Augsburg, Foto Cynthia Matuszewski

    Oliver Unseld übt einen Beruf aus, für den es – wie er selbst sagt – keine detaillierte Berufsbezeichnung gibt und er führte vor fünf Jahren ein Produkt ein, das so keiner kannte: Einen blau-grauen Kassenbon, mit herausragend guten Umwelteigenschaften. Phenolfrei, recyclebar und lichtbeständig. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin Birgit Feigl gründete der Unternehmer aus Aindling bei Augsburg das Startup Ökobon. Heute erhält Ökobon Anfragen aus aller Welt.

    Das Interview führten Tim Binhammer und Cynthia Matuszewski:

    Klären Sie uns auf, wie genau sieht Ihre Arbeit aus?Oliver Unseld: Ich berate Händler und installiere und betreue ihre Kassen- und Zahlungssysteme – und das seit über 20 Jahren.

    Und Ihnen liegt der Umweltschutz am Herzen?

    Ja, die Liebe zur Natur und nachhaltiges Leben ist bei mir tief verwurzelt und spiegelt sich auch in meinem Berufsleben wider. Meine Eltern betreiben in Ulm seit den achtziger Jahren die Biobäckerei Kornmühle. Ich bin gelernter Bäckermeister und habe jahrelang in der Bio-Lebensmittelbranche gearbeitet.  

    Wie kam es zu der Idee „Ökobon?Oliver Unseld: Ich habe sehr gute Kontakte zur Bio-Branche.

    2015 wurde ich auf ein neues, innovatives Produkt aufmerksam gemacht: Ein Papier für Kassenbons, das mit den standardisierten Druckern funktioniert, aber ohne die bisherigen Chemikalien und Farbentwickler auskommt.

    Die Firma Koehler im Schwarzwald hatte rund zehn Jahre in die Entwicklung dieses neuen, ökologischen Papiers investiert und suchte jemanden, der die Markteinführung und Kundenberatung übernimmt. Denn Koehler produziert zwar das Papier mit dem Namen Blue4est, die Vermarktung regeln dann allerdings Händler wie zum Beispiel Ökobon. Wir waren die ersten auf dem deutschen Markt. Heute liefern wir in alle EU-Anrainerstaaten.

    Und der Name Ökobon...Oliver Unseld: Entstand auf der Heimfahrt, nach unserem ersten Gespräch mit der Firma Koehler. Meine Lebenspartnerin Birgit Feigl und ich beschlossen, den Sprung zu wagen und ein Produkt einzuführen, das es so noch nicht gab. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Der Name entstand aus zwei Begriffsfeldern. Zum einen, dem Kassenzettel und zum anderen dem nachhaltigen Papier. Zusammengeführt entstand Ökobon.

    Wie unterscheidet sich der Ökobon sich von herkömmlichen Kassenbons?

    Der Ökobon ist nicht weiß, er ist blau und grau und sieht für viele auch heute noch ungewohnt aus. Denn man kann dem Papier seine vielen Vorteile nicht ansehen.

    Nur um ein paar aufzuzählen: Der Ökobon enthält keine chemischen Farbentwickler, er ist also für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Bons aus Thermopapier ist der Ökobon frei von Bisphenol A von Bisphenol S sowie anderen Farbentwicklern. Außerdem ist das verwendete Holz FSC-zertifiziert, das heißt, es stammt aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Zudem ist der Ökobon lichtresistent – er kann also dauerhaft archiviert werden. Und für die Händler macht es schon einen merkbaren Unterschied, ob am Ende des Tages zwei Säcke Restmüll mit herkömmlichen Thermo-Bons anfallen, oder ob man die überflüssigen Kassenzettel auch im Altpapier entsorgen kann.

    Wie funktioniert die technische Umstellung auf Ökopapier?Oliver Unseld: Sehr gut. Meistens können wir die bestehenden Geräte weiterhin nutzen. Die schwarze Beschriftung liegt beim Ökobon nicht auf dem Papier, sondern ist unter einer feinen Bläschen-Schicht verborgen. Mit einer physikalischen Reaktion werden erst beim Kassieren die schwarzen Zeichen sichtbar. Deshalb müssen manche Drucker an das neue Papier angepasst werden.

    Und wie reagieren potentielle Kunden, also die Händler?Oliver Unseld: Bei der Umstellung kommt uns unser Wissensschatz zugute. Ich arbeite seit 20 Jahren in dieser Branche und wir begleiten die Umstellung auf den Ökobon mit großem Engagement und technischem Support.

    Unsere Kunden verfügen ja bereits über ein Kassensystem mit Thermodrucker für die Bons. Diese bestehenden Geräte müssen normalerweise dann auch nicht ausgetauscht werden.

    Wir versuchen sie für den ökologischen Kassenbon zu begeistern, bieten Erprobungsphasen an und suchen gemeinsam nach pragmatischen, individuellen Lösungen, wenn das Drucken nicht auf Anhieb klappt. Inzwischen bieten wir rund 30 verschiedene Artikel an, die sich in Bezug auf Rollengröße, Rollenbreite, Kerndurchmesser und gedruckten Texten auf der Rückseite unterscheiden.

    Wo sehen Sie die größten Herausforderungen des Produktes Ökobon im Vergleich zu herkömmlichen Thermopapier?Oliver Unseld: Die größte Hürde des Ökobon in Konkurrenz zu herkömmlichem Thermopapier ist die höhere Kratzempfindlichkeit. Diese Empfindlichkeit entscheidet beim Kunden am Ende ob er sich für oder gegen das Produkt Ökobon entscheidet. Und eine weitere Hürde, die sich aber mit der Zeit selbst erledigt, ist der aktuell noch höhere Preis gegenüber normalem Thermopapier. Kassenzettel sind Verbrauchsmaterial. Deshalb versucht man immer das günstigste Produkt zu erhalten. Bei Thermopapier gibt es da eine große Spanne in Preis und Qualität. Wir liegen etwa 10 bis 20 Prozent über dem Preis von phenolfreiem Thermopapier. Also ist an diesem Punkt unsere Überzeugungsarbeit entscheidend.

    Wie zufrieden sind die Kunden mit dem Ökobon?

    Händler, die sich für unser Produkt entschieden haben, sind sehr zufrieden.

    Aber grundsätzlich gibt es da starke Unterschiede bei den Händlern. Die einen nehmen das Produkt aus Überzeugung, die anderen passen sich dem Druck der Kunden an und zahlen den Mehrpreis, obwohl es ihnen an sich egal ist, was in ihrem Drucker liegt.

    Anfang 2020 ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, das Kassenbons für jeden Artikel vorschreibt, beispielswiese auch für ein einzelnes Brötchen oder eine Currywurst. Bedeutete das einen Zuwachs für den Ökobon?

    Oliver Unseld: Ich denke, dass sich - vor allem durch die entstandenen Diskussionen zu dem Thema Thermopapier - der eine oder andere Händler noch einmal Gedanken zu dem Thema macht und auf die nachhaltige Alternative umsteigt. Die öffentliche Wahrnehmung hat sich geändert und der Fokus der Kunden liegt auch auf dem Kassenbon.

    Verstärken Ökobons das positive Image eines Händlers?  Oliver Unseld: Ja, auf jeden Fall. Vor allem, wenn es gut kommuniziert wird. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Angestellten an der Kasse über die Vorteile des Ökobon Bescheid wissen. Und eventuelle Fragen der Verbraucher beantworten können. Wir bieten den Händlern Flyer an, mit denen sie ihre Endkunden über die Vorteile des Ökobon informieren – oder drucken die Info auf die Rückseite des Bons.

    Der Gewinn an Reputation für den Händler ist genial, denn Sie geben Ihren Kunden nach dem Bezahlen noch einmal ein Lächeln mit auf den Weg.

    Wie steht es um die Erfolgschancen von Ökobon im Raum Augsburg?Oliver Unseld: Das Produkt wird in allen Unternehmensgrößen angenommen und eingesetzt, dabei kann man immer beobachten, dass es zu einer Clusterbildung kommt. In Städten wie Freiburg oder Hamburg ist das klar zu erkennen, dass es einen Pionier gab, der Ökobon eingeführt hat und dann die Nachbarunternehmen mitgezogen haben. Und in dieses Muster passt auch Augsburg. Es gibt ca. 100 Händler, die das Produkt benutzen. Allerdings spürt man auch, dass sich aktuell einiges bewegt, vor allem durch die geänderte Gesetzgebung. Und es bleib abzuwarten wie viele Händler mit der Zeit noch auf die nachhaltige Alternative Ökobon umsteigen.

    Wie hat sich die Corona-Krise in Ihrem Unternehmen bemerkbar gemacht?Oliver Unseld: Die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre war für uns insgesamt sehr positiv – eine Zeit des ökologischen Umdenkens hatte begonnen. Während der Corona-Krise blieben viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe monatelang geschlossen. Diesen Rückgang haben wir auch zu spüren bekommen. Aber jetzt beginnt wieder eine Zeit der Hoffnung.

    Sie befürworten umweltbewusstes Handeln – was konnten Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen?Oliver Unseld: Wir sind konsequent ökologisch aufgestellt: Vom Öko-Strom bis zum Bürobedarf. Bei der Verpackung haben wir so lange recherchiert, bis wir endlich eine Möglichkeit gefunden haben, wie wir unsere Papierrollen ohne Kunststoffverpackungen und Plastikklebebänder versenden können. Mit Hilfe von FCS-zertifizierten Kartons, Nassklebebändern mit Klebstoff aus Kartoffelstärke und Papierfüllmaterial setzen wir das schon jetzt um. Noch funktioniert das nicht für alle unsere Artikel. Aber wir bohren immer so lange, bis wir eine Lösung finden. Weil wir uns für Umweltschutz und Ökologie begeistern!

    Der Autor:

    Tim Binnhammer studiert an der Universität Augsburg Geographie. Mit viel Engagement hat er sich am Lifeguide-Uniseminar 'Journalistisches Schreiben' beteiligt und sich für seinen Abschlussartikel aufs Rad geschwungen um bei Ökobon in Aindling Antworten auf seine Fragen zum Umweltschutz in einem regionalen Unternehmen zu erhalten.

                        

    Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren?

    Dieser Artikel entstand im Rahmen des Lifeguide-Seminares an der Universität Augsburg, das unsere Chefredakteurin Cynthia Matuszewski im Wintersemester 2019/2020 im Fachbereich Geographie anbot. Die Kernfrage lautete: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren? Einmal, indem sie so oft wie möglich miteinander sprechen und sich austauschen. Aber auch indem junge Wissenschaftler*innen in allgemein verständlicher Sprache von ihren Forschungsprojekten, ihren Forschungsfragen oder ihren Zukunftsmodellen berichten. Und lernen, sich einem Thema auf journalistischem Weg zu nähern. Im Laufe des Seminars wurde über Verständlichkeit gesprochen, über Recherche, Gegenrecherche, Überschriften, Teaser, Fotos und vieles mehr. „Das war eine inspirierende Zeit für mich mit sehr engagierten Studentinnen und Studenten. Es hat Spaß gemacht, mit ihnen in einer Uni-Redaktion zusammenzuarbeiten!“, berichtet Cynthia Matuszewski. Am Ende dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lagen dem Lifeguide mehrere spannende Artikel vor, wie zum Beispiel über E-Scooternachhaltiges Kinderspielzeug oder das Unternehmen Ökobon. Im Laufe des Jahres 2020 werden sie alle veröffentlicht. Wir danken unseren engagierten Gastautor*innen und freuen uns auf ihre Beiträge!

     

    Dieser Artikel erschien auch im Magazin AHOCHDREI 02 / 2020