Faire Woche 2017

Unter dem Motto "Fairer Handel schafft Perspektiven" beginnt die 16. Faire Woche

Ort:

Augsburg, Bobingen, Dillingen und Friedberg

Einblicke in die Lebenswelt eines nepalesischen Produzenten, faire Schmankerl oder eine Handmassage mit reinem Arganöl: Das alles wird während der Fairen Woche 2017 in Augsburg und Umgebung geboten.

Deutschlands größte Aktionswoche in Sachen fairer Handel geht in die nächste Runde. Seit 2003 findet diese jährlich in der zweiten Septemberhälfte statt. Das diesjährige Thema lautet “Wirtschaftliche Perspektiven für die Produzent*innen im Globalen Süden“. Das abwechslungsreiche Programm startet am Freitag, den 15. September um 14 Uhr mit einer Kundgebung am Rathausplatz zum Thema „Vorfahrt für Fairen Handel“. Daran schließt der PARK(ing) Day am Samstag an. Am 30. September endet die Faire Woche mit dem Aktionstag zum Thema Schokolade, welcher mit einer Ausstellung, einer Verkostung, einem Quiz sowie Parcours aufwartet.

 

Die Highlights der Fairen Woche sind:

  • Der Vortrag vom nepalesischen Produzenten Satyendra Khadgi. Khadgi wird über die Chancen durch Fairen Handel referieren, Einblicke in die Bildungsprojekte seiner Kumbeshwar Technical School in Nepal geben und über die Situation im Land aufgrund der Erdbeben berichten. (Dienstag, 19. September 2017 um 19 Uhr, im Weltladen Augsburg, Weiße Gasse 3, Eintritt frei)
  • Vorführung des Dokumentarfilms "Code of Survival" mit anschließendem Gespräch (Donnerstag, 21. September 2017,  um 19 Uhr, Kino Liliom, Unterer Graben 1)
  • Der Auftritt des Ensembles des Straßentheaters „Schluck&weg“ mit ihrer skurrilen Komödie zur Pharmaindustrie. (Montag, 25. September 2017, ab 11 Uhr bis ca. 16 Uhr, Moritzplatz

Das vollständige Programm finden Sie in der angehängten pdf-Datei.

 

Fairer Handel ermöglicht menschenwürdiges Leben für Produzent*innen

In diesem Jahr stellt die bundesweite Faire Woche vom 15. bis 30. September die vielfältigen Wirkungen des Fairen Handels in den Mittelpunkt. So trägt der Faire Handel für rund 2,5 Millionen Produ­zent*innen und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedin­gungen bei und schafft Perspektiven. Gegenüber der Politik und der Wirtschaft sendet er ein starkes Signal, dass Handelsregeln gerechter gestaltet wer­den können, wenn Mensch und Natur ins Zentrum des Handelns gerückt werden. Dabei ist der Faire Handel kein fertiges System, sondern wird ständig weiterentwickelt.