Fortschrittsgeschichten: Energie und Verkehr

Der Schweizer Wissenschaftsjournalist Marcel Hänggi in Augsburg

Ort:

Zeugplatz 4
Hollsaal, Zeughaus
86150 Augsburg

Wenn wir glauben, wir könnten die Glühbirnen rausschrauben, die Sparlampen reinschrauben und weiter machen wie bisher, dann machen wir uns nicht nur etwas vor, dann verfehlen wir die Frage, die der Kern aller Politik sein müsste: In was für einer Welt wollen wir leben?

Der Schweizer Journalist und Historiker spricht im Zeughaus über Energie und Verkehr.

In der Systemlogik unseres Wirtschaftens ist gut, was wächst – aber ausgerechnet die Welt, sagt man, »wird kleiner«. Wenn etwas in dieser Welt grandios ist, so doch zuallererst die Welt selbst. Man kann ihr Kleinerwerden nur als zivilisatorischen Fortschritt verstehen, wenn man sie mit ihren Weiten, ihren geografischen und kulturellen Differenzen, ihrer Vielfalt verachtet – wenn man in ihr in erster Linie ein Hindernis sieht, das es zu überwinden gilt.

Zum Referenten: Marcel Hänggi (Jg. 1969) hat an der Universität Zürich Geschichte und Germanistik studiert. Er arbeitet als freier Wissenschafts- und Umweltjournalist und absolviert eine Ausbildung zum Gymnasiallehrer. Er engagiert sich in mehreren Landwirtschaftsprojekten. Buchpublikationen:

Wir Schwätzer im Treibhaus. Warum die Klimapolitik versagt (Zürich 2008);

Ausgepowert. Das Ende des Ölzeitalters als Chance (Zürich 2011);

Fortschrittsgeschichten. Für einen guten Umgang mit Technik, Frankfurt am Main 2015.

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