Männliche Beschneidung wider Willen

Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung im Kindesalter

Ort:

Zeughausplatz 4
Bildungs- und Begegnungszentrum Zeughaus
86150 Augsburg

In den Köpfen der Bevölkerung ist die Beschneidung von jungen Mädchen als verachtungswürdige Tat fest verankert. Doch wie sieht der Blick auf das andere Geschlecht aus? Wie ist die männliche Beschneidung, die Amputation der Vorhaut, im Kindesalter zu bewerten?

Victor Schiering und Önder Özgeday von MOGiS e.V. informieren am internationalen Männertag über dieses Thema und stellen die Arbeit des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener vor. In Deutschland ist die religiös motivierte Beschneidung von Säuglingen erlaubt. Von Kinderschutzverbänden und Ärzteorganisationen werden nicht medizinisch begründete Beschneidungen abgelehnt. Zum einen verursacht eine Beschneidung irreversible Schäden, zum anderen haben die Kinder kein Mitspracherecht.
 

MOGiS e. V. - Eine Stimme für Betroffene ist ein Verein von Menschen, deren sexuelle Selbstbestimmung im Kindes- und/oder Jugendalter verletzt wurde. Seit 2012 organisieren sich im Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. Männer verschiedener Herkunft und Kulturen, die von einer im Kindesalter erfolgten Vorhautamputation leidvoll betroffen sind.

Eine Veranstaltung der Brücke e.V. und der Gleichstellungsstelle der Stadt Ausgburg.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Männertages 2018 statt. Das komplette Programm finden Sie hier.