Wo ein T-Shirt entsteht...

Mary Viyakula und Deepika Rao aus Indien berichten über Menschenrechtsverletzungen an Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie

Ort:

Provinostraße 46
86153 Augsburg

Schätzungen zufolge haben mehr als 30 % aller Frauen geschlechtsspezifische Gewalt erlebt. Es ist eine der am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung der Welt. Besonders in den prekären Arbeitsverhältnissen der globalen Textilindustrie, in der 80 % Frauen beschäftigt sind, tritt geschlechtsspezifische Gewalt in Form von sexueller Belästigung, Diskriminierung bei der Jobauswahl oder unrechtmäßigen Kündigungen von schwangeren Frauen sehr häufig auf.

Vorträge und Diskussionen mit Mary Viyakula und Deepika Rao

MARY VIYAKULA, Geschäftsführerin von SAVE (Social Awareness & Voluntary Education), einer NGO in Tamil Nadu. Das Büro der NGO befindet sich in Tiruppur, bekannt als Stadt des T-Shirts. Als Programmdirektorin leitet sie ein Trainingsprogramm von SAVE, das Arbeiterinnen über ihre Rechte aufklärt und Schulungen für Gewerkschaften anbietet. Sie hat zudem zahlreiche Befragungen über Arbeitsbedingungen der Frauen in den Spinnereien und Fabriken durchgeführt.

DEEPIKA RAO, arbeitet für Cividep India, eine NGO in Bangalore, Karnataka. Diese untersucht die Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeiter*innen in globalen Lieferketten. Die Ergebnisse dieser Recherchen nutzt Cividep, um sich für bessere Löhne, sicherere Arbeitsplätze und gegen Diskriminierung in Fabriken einzusetzen, die für globale Markenunternehmen produzieren. In einem Forschungsprojekt hat sie unter anderem Befragungen von Wanderarbeiter*innen in der Textilindustrie in Bangalore zu sexueller Belästigung durchgeführt.

 

Mit dabei: Faire Mode aus Augsburg

degree clothing, glore Augsburg, Ingrid Moden, Latztruhe, Lifetree, Oikokredit, Verbraucherservice im KDFB e.V., Weltladen, Wundertüte.

Eintritt frei - Spenden erbeten