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Klimastreik zu Erneuerbaren Energien

Klimastreik zu Erneuerbaren Energien

Rathausplatz
86150
Augsburg
Fridays for Future, Augsburg, Foto: Stadt Augsburg
Fridays for Future ruft wieder zum Klimastreik auf! Am 24.04.2026 soll deutschlandweit demonstriert und Forderungen zum Ausbau erneuerbarer Energien gestärkt werden.

Klimastreik zu erneuerbaren Energien

Die Klimakrise und die Folgen von fossiler Abhängigkeit werden mit jedem Tag deutlicher spürbar: von Extremwetterereignissen, über Preisschwankungen und Unsicherheiten in der Energie- und Rohstoffversorgung. Doch anstatt mit Hochdruck den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und damit unsere Unabhängigkeit von fossilen Trägern und politischen Ereignissen auszubauen, steuert die aktuelle politische Lage in Deutschland in die entgegengesetzte Richtung. 

Daher rufen Fridays for Future sowohl am Samstag, den 18.04.2026 ab 10.00 Uhr zu zentralen Streiks in Köln, München, Berlin und Hamburg, als auch zum deutschlandweiten Streik am Freitag, den 24.04.2026 auf. Ab 16.00 Uhr wird auf dem Rathausplatz in Augsburg in einer kreativen Kundgebung gegen die politisch geförderte, fossile Abhängigkeit demonstriert. Weitere  Informationen zum Klimastreik findet ihr auch unter fridaysforfuture.de

 

Info

  • deutschlandweiter Klimastreik zu erneuerbaren Energien
  • Freitag, der 24.04.2026
  • Beginn: 16.00 Uhr
  • Rathausplatz, 86150, Augsburg
  • Veranstalter: Fridays for Future Augsburg
  • zentrale Streiks am 18.04.2026 in Köln, München, Berlin und Hamburg
  • weitere Informationen unter fridaysforfuture.de

 

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Fridays for Future Augsburg - Fridays for Future (FFF) hat es geschafft, tausende Menschen in Augsburg auf die Straße zu bringen, um sich gegen den Klimawandel und für zukunftsrelevante Themen einzusetzen. Die Augsburger FFF-Gruppe hat den Zukunftspreis 2020 gewonnen.

Blue City – das Klimaschutzprogramm für Augsburg - Klimaschutz hat in Augsburg einen Namen: Blue City. Hier erfahrt ihr, welche sieben Säulen Augsburg klimaneutral machen sollen.

Omas for Future - Handeln aus Liebe zum Leben - Seit einiger Zeit gibt es eine Augsburger Gruppe der O4F. Seitdem sind sie bei Demonstrationen, Klimastreiks und Infoständen sowie mit eigenen Aktionen sichtbar.

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Jetzt für Augsburger Zukunftspreise bewerben

Jetzt für Augsburger Zukunftspreise 2026 bewerben
Augsburg sucht Nachhaltigkeitspioniere: Der Zukunftspreis 2026 würdigt Projekte und Initiativen in sechs Kategorien. Bewerbungen laufen bis 5. Mai – die Preisverleihung findet im Goldenen Saal statt.
Foto von allen Teilnehmer/innen des Augsburger Zukunftspreises 2025.

Beim den Augsburger Zukunftspreisen 2026 werden je 1.000 Euro Preisgeld in sechs Kategorien vergeben. Unabhängige Jurys aus Zivilgesellschaft, Stadtrat und Fachbereichen wählen die Gewinner*innen aus. Die Bewertung der Projekte orientiert sich an den offiziellen Augsburger Nachhaltigkeitszielen, den 20 „Zukunftsleitlinien für Augsburg“. Wichtig: Die Projekte müssen bereits laufen oder abgeschlossen sein – rein Geplantes kommt noch nicht in Frage.

Vorschlagen könnt ihr Projekte und Initiativen, Einzelpersonen, Institutionen, Schulen und Kindergärten, Vereine und Wirtschaftsbetriebe. Auch Eigenbewerbungen sind möglich. Konkrete Informationen zum Bewerbungsvorgang und das Bewerbungsformular findet ihr online unter nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftspreis.

Die sechs Kategorien:
→ Klimaschutz – für Projekte zu Klimawandelanpassung, ökologischer Mobilität oder Energieeffizienz
→ Gesellschaftliches Zusammenleben – für Engagement rund um Teilhabe, Werte und Vielfalt
→ Nachhaltiges Wirtschaften – für Unternehmen und Initiativen mit Blick aufs Gemeinwohl
→ Kunst, Kultur und Transformation – für künstlerische Beiträge zur sozial-ökologischen Wende
→ Zukunftspreis des Nachhaltigkeitsbeirats – für Projekte, die besonders viele Nachhaltigkeitsziele verbinden
→ Preis der Schülerinnen und Schüler – vergeben von einer Mittelschulklasse, aus Sicht der nächsten Generation

Bewerbungen bis 5. Mai 2026

Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 im Goldenen Saal statt – alle Bewerberinnen und Bewerber sowie interessierte Bürger*innen sind eingeladen. Alle Einreichungen werden in einer Online-Datenbank veröffentlicht. Dort sind inzwischen über 800 Projekte gesammelt – ein lebendiges Bild davon, was in Augsburg möglich ist und was Menschen hier täglich bewegen. Ermöglicht werden die Zukunftspreise durch das Sponsoring der Stadtsparkasse Augsburg. 

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Gemeinschaftlich wohnen im Sheridanpark

Gemeinschaftlich wohnen im Sheridanpark

Online
Die drei Wohnblocks von wagnisSHARE
46 Wohnungen in Holzbauweise, bunte Nachbarschaft, gelebte Gemeinschaft: Die Münchner Genossenschaft wagnis baut ihr erstes Projekt außerhalb Münchens – und hat noch Wohnungen frei.

Gemeinschaftlich Wohnen 

Im Sheridanpark in Augsburg-Pfersee ist mit „wagnisSHARE" das neunte Wohnprojekt der Münchner Wohnungsbaugenossenschaft wagnis entstanden– das erste außerhalb Münchens. Es umfasst 46 Wohnungen in drei Häusern aus nachhaltigem Massivholz, ergänzt durch Gemeinschaftsflächen wie ein Gästeapartment, eine Werkstatt, einen Veranstaltungsraum sowie begrünte Dachterrassen und Innenhöfe. 

Anfang April 2026 werden die ersten Wohnungen bezogen. 
Das Konzept von wagnisSHARE setzt auf Gemeinschaft: Die Bewohnenden kennen sich, unterstützen einander und gestalten ihr Zusammenleben aktiv – ein bewusstes Gegenmodell zum anonymen Stadtleben.

Aktuell gibt es noch freie Wohnungen (EOF3, Miete 9 €/m²):

  • 4-Zimmer-Wohnung, ca. 100 m², für mindestens 5 Personen (4x)
  • 2-Zimmer-Wohnung, ca. 58 m², für mindestens 1 Person (4x)

Voraussetzungen: Erwerb von Genossenschaftsanteilen (abhängig von der Wohnungsgröße) und ein Wohnberechtigungsschein (WBS) der Stufe 3 der Stadt Augsburg. 

Wichtig: Familien mit drei Kindern haben bis zu einem Bruttojahreseinkommen von 122.516 Euro Anspruch auf eine geförderte Wohnung.

Info

  • Online-Infoveranstaltung zum "wagnisSHARE" Bauprojekt und freien Wohnungen
  • Dienstag, 12.05.2026
  • 19:00 Uhr
  • Veranstalter: wagnis e.G.
  • Anmeldung und mehr Info über buero@wagnis.org
  • Information unter www.wagnis.org/wagnisshare

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Pa*radieschen startet in Pfersee durch – Der Pa*radieschen e.V. aus Augsburg hat zusammen mit 225 Kreditgeber*innen ein Mehrfamilienhaus in Pfersee gekauft. In der Weißenburger Straße 32 wird jetzt ein Gemeinschaftswohnprojekt mit vielfältigem Angebot für die Stadtgesellschaft entstehen.
"Es geht um viel mehr, als um ein eigenes Haus!" – Die Augsburger Vereine Unser Haus und Pa*radieschen zeigen, dass auf dem knallharten Immobilienmarkt Träume vom gemeinsamen Wohnen und solidarischem Zusammenleben wahr werden können.

Umdenken im Kleinen und konsequent Handeln im Alltag – Interview mit Benjamin Vogt von der CityFarm Augsburg: "Wenn ich die Welt im großen Stil verändern könnte, würde ich die Uhr der Naturgeschichte um zwei- bis dreitausend Jahre zurückdrehen."

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Treffen Lokale Agenda 21 Augsburg

Treffen Lokale Agenda 21 Augsburg

im Zeughaus, Zimmer 112a, Hollsaal a
Zeugplatz 4
86150
Augsburg
Logo der Lokalen Agenda 21
Wie ist Augsburg eigentlich in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt? Wo kann ich mich engagieren? Lernt die Lokale Agenda 21, ihre Arbeit und Ziele auf diesem Treffen kennen.

Lokale Agenda 21 für Augsburgs Nachhaltigkeit

Wie Augsburg beim Thema Nachhaltigkeit aufgestellt ist, erfahrt ihr beim Treffen der Lokalen Agenda 21, dem Augsburger Netzwerk für Nachhaltigkeit. Foodsharing, Gemeinwohlökonomie, plastikfrei Leben, Fairtradestadt - das sind nur einige der Gruppen, die am monatlichen Treffen des Agendateams teilnehmen. Sie überlegen gemeinsam, wie sie Nachhaltigkeit stärker in der Stadtgesellschaft verankern können. 

Bei diesem Termin könnt ihr mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Foren ins Gespräch kommen und Mitmachmöglichkeiten kennenlernen. Interessierte sind herzlich eingeladen, den Agendaprozess kennenzulernen.

Die Treffen finden einmal im Monat immer dienstags statt, meist im Zeughaus. Diesmal findet das Treffen online statt. 

Mehr Informationen zur Lokalen Agenda 21 und Kontakte findet ihr unter www.nachhaltigkeit.augsburg.de 

INFO

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„Lokale Agenda 21 - Augsburger Netzwerk Nachhaltigkeit - „Lokale Agenda 21? ... Nie gehört.“ So in etwa lautet die Reaktion, wenn wir im Freundes- oder Bekanntenkreis nachfragen. Dabei existiert die „Lokale Agenda 21" in Augsburg bereits seit 1996. Hier erfahrt ihr, worum es geht.

Verleihung Augsburger Zukunftspreise 2024 - Die Gewinner*innen der Augsburger Zukunftspreise 2025 stehen fest. Überreicht wurden die sechs Preise von Umweltreferent Reiner Erben.

Nachhaltigkeit in Augsburg stärken: Empfehlungen für die Zukunft  - Der Nachhaltigkeitsbeirat hat genau hingeschaut: Auf 34 Seiten würdigt er Erfolge und Engagement im Augsburger Nachhaltigkeitsprozess und gibt Empfehlungen für die Zukunft.  

 

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Treffen Lokale Agenda 21 Augsburg

Treffen Lokale Agenda 21 Augsburg

online
86150
Augsburg
Logo der Lokalen Agenda 21
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Lokale Agenda 21 für Augsburgs Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeitsbeirat Augsburg 2025-2027 - Für die Periode 2025 bis 2027 hat der Stadtrat drei neue Mitgliedsinstitutionen berufen. Zum neuen Doppelvorsitz wurden Anne Schuester und Dr. Simon Meissner gewählt.

Nachhaltigkeit in Augsburg stärken: Empfehlungen für die Zukunft  - Der Nachhaltigkeitsbeirat hat genau hingeschaut: Auf 34 Seiten würdigt er Erfolge und Engagement im Augsburger Nachhaltigkeitsprozess und gibt Empfehlungen für die Zukunft.  

 

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Klimaprojekte direkt unterstützen

Augsburger Klimaprojekte direkt Unterstützen
Ab sofort können Bürger*innen, Vereine und Unternehmen mit einem freiwilligen Beitrag lokale Klimaschutzprojekte fördern – 100 Prozent fließen direkt ins gewählte Themenfeld.
Drei Stapel goldener Münzen auf grünem Rasen. Auf jedem Münzstapel wachsen kleine grüne Pflanzentriebe aus Erde. Symbolbild für nachhaltiges Investment und Klimaschutz-Finanzierung.

Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Doch wie kann man konkret helfen, wenn man selbst keine Solaranlage installieren oder ein E-Auto kaufen kann? Die Stadt Augsburg bietet mit ihrem Pilotprojekt "Mein Klimabeitrag" eine Antwort: Ab sofort können Augsburger*innen online lokale Klimaschutzprojekte finanziell unterstützen – direkt, transparent und mit echtem Impact.

Bereits seit 2022 lädt die Stadt unter „Blue City Augsburg“ ein mitzumachen und sich für den Klimaschutz zu engagieren. Das Pilotprojekt "Mein Klimabeitrag" ermöglicht es nun Bürger*innen, Vereinen und Unternehmen, mit einem freiwilligen Klimabeitrag konkrete Projekte in der eigenen Stadt voranzubringen.

Das Besondere: Ihr entscheidet, wohin euer Geld fließt. Sechs Themenfelder stehen zur Auswahl, und 100 Prozent des Beitrags landen direkt dort, wo ihr ihn haben wollt.

Sechs Themenfelder – eure Wahl

  1. Reduzierung, Entfernung oder Einbindung von Treibhausgasen
    Projekte, die CO₂ einsparen oder aus der Atmosphäre holen.
  2. Nachhaltige und smarte Mobilität
    Förderung von Radverkehr, ÖPNV und innovativen Mobilitätslösungen.
  3. Ausbau erneuerbarer Energien
    Solar, Wind, Geothermie – für ein klimaneutrales Augsburg.
  4. Klimaneutrale Stadtverwaltung (Schwerpunkt Energie)
    Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und spart Energie ein.
  5. Klimabildung
    Workshops, Projekte und Aufklärung für alle Altersgruppen.
  6. Klimaschutzmaßnahmen allgemein
    Flexible Mittel für dringende Projekte, die schnell umgesetzt werden können.

Schnelle Umsetzung, transparente Kommunikation

Der Klimabeitrag dient vor allem dazu, Gelder dort einzusetzen, wo eine schnelle Umsetzung machbar ist. Die Stadt wird im kommenden Jahr über die finanzierten Projekte informieren – damit ihr wisst, was euer Beitrag bewirkt hat.

Jetzt mitmachen!

Nutzt die Chance, euch für die Themenfelder einzusetzen, die euch am Herzen liegen! Ob einmalige Spende oder regelmäßiger Beitrag – jeder Betrag zählt und bringt Augsburg dem Ziel einer klimaneutralen Stadt ein Stück näher.

Mehr Infos findet ihr unter:

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Die Augsburger Zukunftspreise 2025

Die Augsburger Zukunftspreise 2025
Die Gewinner*innen der Augsburger Zukunftspreise 2025 stehen fest. Überreicht wurden die sechs Preise von Umweltreferent Reiner Erben.
Foto aller Preisträger*innen des Augsburger Zukunftspreises 2025 mit Umweltreferent Reiner Erben.

Seit 2006 werden jedes Jahr Menschen und Projekte mit dem Augsburger Zukunftspreis ausgezeichnet, die sich für Nachhaltigkeit engagieren und unsere Stadt dadurch ein Stück ökologischer, sozialer, wirtschaftlich besser und kulturell reichhaltiger machen. Die Preisträger*innen tragen damit auf vielfältige und kreative Art und Weise zum Erreichen der Augsburger Nachhaltigkeitsziele bei, die als „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ vom Stadtrat beschlossen sind.

In diesem Jahr haben sich 46 Vereine, Institutionen, Schulen, Wirtschaftsbetriebe oder Privatleute mit ihren Projekten beworben. Anlässlich des Jubiläums 20 Jahre Augsburger Zukunftspreise, gab es mit drei vergangenen Preisträger*innen einen kleinen Rückblick mit dem Blick auf den Einfluss des Augsburger Zukunftspreises. Das Fazit der drei Vertreter*innen war eindeutig. Der Augsburger Zukunftspreis verleiht wertvolle Sichtbarkeit, schenkt neue Kraft und bestätigt den eingeschlagenen Weg.

„Wie immer begeistert mich die große Zahl an Bewerbungen und deren Vielfalt. Aus meiner Zeit als Stadtratsmitglied weiß ich noch, wie schwierig es ist, Preisträgerinnen und Preisträger auszuwählen. Denn die Projekte bringen alle positive Impulse für ein zukunftsfähiges, nachhaltigeres Augsburg."

Umweltreferent Reiner Erben

Jury aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft

Fünf unabhängige Jurys aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie eine Jury aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 5ck und 6b der Kapellen-Mittelschule haben die jeweiligen Preisträger*innen ausgewählt. Neben der Urkunde und einer Plakette aus Holz erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro pro Preis-Kategorie. Dieses Preisgeld wird seit 14 Jahren von der Stadtsparkasse zur Verfügung gestellt. 

Foto von den 6 Holzplaketten des Augsburger Zukunftspreises 2025.

Stimmungsvolles Programm

 

Angesichts der drängenden politischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind verbindende Ereignisse wie die Verleihung der Zukunftspreise von unschätzbarem Wert. Sie spenden Mut, Hoffnung und Inspiration. Passend dazu war das Programm mit gemeinsamen Singeinlagen aller Gäste geschmückt. Unter der Anleitung von dem Musiker Raphael Kestler konnte jede*r Teil des Abends werden und ein Gefühl des Zusammenhalts hat sich breit gemacht. Die etwa 250 Gäste wurden von den kraftvollen Klängen sofort in die richtige Stimmung für den Abend versetzt. So verging die Verleihung der 20. Augsburger Zukunftspreise voller Programm im Saal der Handwerkskammer im Handumdrehen. 

Foto vom Musiker Raphael Kestler mit seiner Gitarre vor den Gästen der Preisverleihung der Augsburger Zukunftspreise 2025.

Nachhaltiges Buffet von ausgezeichneten Projekten

Nach den Auszeichnungen hatten die Gewinner*innen und Besucher*innen die Gelegenheit, sich am Buffet zu stärken, das ebenso nachhaltig war wie der gesamte Abend. Das vegane Fingerfood stammte vom „Café Dreizehn“, die Säfte wurden vom vergangenen Zukunftspreis-Gewinner „Unser Land“ geliefert, und die Brauerei „Rotes Pony“ sorgte für das Bier. Diese Brauerei, ebenfalls ein Gewinner des Zukunftspreises 2024, setzt auf bioregionale Zutaten und produziert mit 100% Öko-Strom in Augsburg. Insgesamt bot das Treffen eine wertvolle Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, um gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft für Augsburg zu gestalten.

DAS SIND DIE ZUKUNFTSPREISTRÄGERINNEN UND -PREISTRÄGER 2024

 

Zukunftspreis zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens (Integrationspreis):
  • Augsburger Volkshochschule mit dem Projekt „Lust auf Bewegung - Weil es gemeinsam mehr Freude macht“  
Zukunftspreis der Schülerinnen und Schüler:
  • Das Diakonische Werk Augsburg e.V. mit dem Projekt „Mit Märchen gegen Trauma“
Zukunftspreis für Klimaschutz/Blue City Augsburg:
Zukunftspreis für nachhaltiges Wirtschaften:
  • Die Tofumeisterei mit dem Projekt „Mehr Tofu - mehr Nachhaltigkeit“  
Zukunftspreis für Kunst, Kultur und Transformation:
  • Das Junge Theater Augsburg e.V. mit dem Projekt „Auf die Bühne. Fertig. Los! Der neue Spielort des Jungen Theaters“
Zukunftspreis des Nachhaltigkeitsbeirats:
  • Die Tür an Tür- miteinander wohnen und leben gGmbH mit dem Projekt „Tür an Tür-Haus" 

Broschüre mit allen Projekten

Die Beschreibungen der ausgezeichneten Projekte, die Begründungen der Jury zur Wahl der einzelnen Projekte und alle bisher eingereichten Bewerber-Projekte findet ihr in der Broschüre Zukunftspreise 2025. Die gedruckte Broschüre erhaltet ihr ab sofort in der Bürgerinformation am Rathausplatz und in der Stadtbücherei.

Oder informiert euch online unter nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftspreis

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Zwischenzeit: Kreative Vielfalt zur Vorweihnachtszeit

Zwischenzeit: Vielfalt zur Vorweihnachtszeit
Auch in diesem Jahr bieten junge, regionale Unternehmen in dem Augsburger Pop-Up Store "Zwischenzeit" ein abwechslungsreiches Angebot zum Stöbern und Entdecken an.
Zwei Anbieter der Augsburger Zwischenzeit vor dem Laden.

Bis Silvester könnt ihr im städtischen Store in der Annastraße nach Schönem, Praktischen und Leckeren stöbern, das Unternehmer*innen aus Augsburg und der Region gestalten und herstellen. Stöbern lohnt sich!

Das Designkaufhaus belebt die Innenstadt

Was 2018 als Experiment begann, hat sich fest in der Augsburger Fußgängerzone etabliert: Das Designkaufhaus Zwischenzeit bietet bis Jahresende  lokalen Designern und ihren Produkten eine Bühne unter dem Motto „regional, nachhaltig und fair“. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg stellt die Räume bereit.

Einzige Bedingung für alle Mieter: Sie müssen Teil der Augsburger Stadtgesellschaft sein oder ihre Produkte in Augsburg oder der Region entwerfen, produzieren oder teilweise herstellen. In diesem Jahr beleben zwölf Jungunternehmer die Innenstadt mit fairer Kleidung, Geschenkartikeln und Spirituosen.

„Was den lokalen Einzelhandel auszeichnet, sind persönliche Geschichten, direkte Beratung und die Möglichkeit, Produkte unmittelbar zu erleben – Aspekte, die der Onlinehandel kaum bieten kann. Im Designkaufhaus kommen diese Stärken durch die Vielfalt der Anbieter auf einer gemeinsamen Fläche besonders gut zur Geltung.“

Dr. Wolfgang Hübschle, Wirtschaftsreferent Stadt Augsburg

Die Experimentierplattform in der Fußgängerzone hat schon viele Ausgründungen hervorgerufen. Beispielsweise das Pinu in der Augsburger Altstadt. Wolfgang Hübschle weiß, dass sich aufgrund eines gesunken Mietpreisniveaus und einer höheren Fluktuation für kleine Konzepte immer wieder spannende Möglichkeiten ergeben. So kann der städtische Pop-up-Store durchaus als Sprungbrett in die unternehmerische Selbständigkeit gesehen werden. Auch werden die kleinen inhabergeführten Konzepte von den Besuchenden der Innenstadt immer wieder als Wunsch geäußert, weil gerade sie zum Bummeln und Entdecken einladen. 

Hohe Nachfrage, buntes Angebot

Nicht nur bei den Teilnehmenden ist die Nachfrage nach den Ladenflächen hoch. Das Designkaufhaus „Zwischenzeit“ ist inzwischen bekannt und hat sich etabliert – vor allem in der Vorweihnachtszeit. Die zahlreichen Kund*innen spiegeln den stetigen Wunsch nach kleinen, inhabergeführten Konzepten wider. Neben bekannten Unternehmen aus den zurückliegenden Jahren sind auch wieder viele neue Angebote mit dabei.

Lebensmittel & Feinkost:

  • Augustanus – Bio-Kräuterliköre
  • Sophies Schmankerl – Liköre

Geschenkartikel & Papeterie:

  • Geschenkereich – Handgefertigte Unikate und personalisierte Geschenke
  • Lebelei – Postkarten und Produkte im Augsburg-Design
  • Martin Augsburger – Produkte mit Fotografien aus Augsburg

Textilien:

  • Life Tree – Nachhaltige Bekleidung mit Baum-Motiv
  • MelaDi – Kinderbekleidung
  • Madame Zip – Reißverschlusskleider
  • Pradiya – Angoraschals und -mützen
  • Tonträger – T-Shirts mit Augsburger Sprüchen

Handwerk & Wohnaccessoires:

  • MutMacherMenschen – Handwerksprodukte aus Holz und Stoff
  • Leafly Metal Art – Vergoldete Wohnaccessoires und Geschenke aus Holz

„Ich liebe es jedes Jahr bei der Zwischenzeit dabei zu sein. Jeder brennt für seine Produkte, alles ist in Augsburg entstanden und so regional wie möglich hergestellt. Also nichts wie hin - dort trifft man die Gründer höchstpersönlich."

Isa König, Betreiberin Lebelei

INFO:

  • Das Designkaufhaus findet ihr in der Annastraße 16.
  • Geöffnet ist die Zwischenzeit bis Jahresende von Montag bis Freitag von 11:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.
  • Mehr Info: augsburg.de/zwischenzeit, augsburg.de/innenstadt 
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DialogRaumMensch - Austausch auf Augenhöhe

DialogRaumMensch - Austausch auf Augenhöhe
Ein neues Projekt für Augsburg und Umland bringt Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen zusammen und schafft Räume für respektvollen Dialog.
Menschen im Dialog

Die Initiator*innen von DialogRaumGeld und das Soziokratie Zentrum Augsburg entwickeln gemeinsam das Projekt DialogRaumMensch und suchen dafür weitere Interessierte. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Einstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen in einen konstruktiven Dialog zu bringen und gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten.
Der DialogRaumMensch bietet einen geschützten Rahmen, in dem Teilnehmende einander zuhören, Verständnis füreinander entwickeln, voneinander lernen – oder auch einmal nur eine andere Meinung aushalten können. Gerade bei kontroversen und konfliktbehafteten Themen gilt es, die Würde des Anderen zu achten und zugleich die eigene Meinung und Haltung zu reflektieren.
Es geht darum, Toleranz, Interesse am Gegenüber und Verbundenheit zu fördern – auch bei unterschiedlicher Meinung. So leisten wir einen Beitrag zum Menschsein im Sinne Martin Bubers („Der Mensch wird am Du zum Ich“), zum gesellschaftlichen Frieden und zur Demokratie.

Auftaktveranstaltung im November

Bei der Fachtagung vom 15.–17. November soll eine Kerngruppe enstehen, die das Projekt gestalten, tragen und voranbringen soll. Dazu möchten die Initierenden weiterr Interessierte kennenlernen, vernetzen und gemeinsam ein Konzept für Dialogformate und Moderationsmethoden entwickeln. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:

  • Welche Grundhaltung brauchen Dialog-Hüter*innen?
  • Welche Rahmenbedingungen fördern gelingende Begegnungen?
  • Wie lässt sich die Umsetzung konkret gestalten?
  • Welche Orte eignen sich für den DialogRaumMensch?
  • Wie können Finanzierung (inkl. Honorare), Zeitplan und Weiterentwicklung gesichert werden?

Ein besonderes Anliegen ist es, das Thema Dialog im oben beschriebenen Sinne auch über das Projekt Max 59 in die Stadtgesellschaft einzubringen. Daher sind insbesondere junge Menschen aus Hochschule, Universität und Oberstufen zur Mitarbeit eingeladen, damit ihre Ideen von Beginn an in das Projekt einfließen. Die Beteiligung eröffnet zudem spannende Anknüpfungspunkte für Projekt-, Studien- und Abschlussarbeiten.

Wer Interesese an diesem Format hat, meldet sich bei den Organsierenden unter sozeaux@soziokratiezentrum.org

 

Dieser Artikel erschien als erstes in der Stadt mit A, der Augsburger Agendazeitung Nr. 62

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Soziokratie Zentrum Augsburg - Von der Familie bis zum Unternehmen lässt sich die Kreisorganisationsmethode des Soziokratie einsetzen. Sie hilft, Gemeinschafts- satt Mehrheits-Entscheidungen zu treffen. 

DialogRaumGeld - Gemeinsam Geldwandel gestalten - Augsburg war schon im 16. Jahrhundert durch die Fugger und Welser ein Ausgangsort großer Veränderungen im Geld- und Finanzwesen - heute wieder? 

 

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Vier neue Sprecherinnen für Augsburgs Lokale Agenda

Vier neue Sprecherinnen Augsburgs Lokale Agenda
Mit vier Agendasprecherinnen erhält die Lokale Agenda 21, das Augsburger Netzwerk für Nachhaltigkeit, jede Menge Frauenpower für die lokale Nachhaltigkeit in allen Dimensionen.

Seit fast 30 Jahren ist die Lokale Agenda 21 ein lebendiges Netzwerk für Nachhaltigkeit in Augsburg. Sie bringt Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft zusammen – mit einem Ziel: die Stadt enkeltauglich und lebenswert zu gestalten. Im Juni 2025 wählten die Vertreter*innen der 30 Agendaforen diese vier Sprecherinnen für die nächsten zwei Jahre.

Dank an Tom Hecht

Ausgeschieden ist Tom Hecht, der 10 Jahre lang mit sehr großem Engagement Agendasprecher war. Er ist weiterhin unter anderem in der Bürgerstiftung Augsburg und augsburg.one aktiv. Ohne ihn hätte es das Fachforum Verkehr schon lange nicht mehr gegeben. Selbst klimabewegt, war und ist eine weitere Stärke seine Verknüpfungsarbeit mit der Fridays-for-Future-Bewegung. Als Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats initiierte er 2019 maßgeblich die Einführung eines Klimabeirats in Augsburg. Danke, Tom.

Demokratisch und transparent gewählt

Die Wahl erfolgte nach soziokratischen Regeln, also nicht in einer Mehrheitsentscheidung, sondern anhand von Argumenten für die vorgeschlagenen Personen in Bezug auf Aufgaben und Kompetenzraster. Alle Anwesenden schlugen in der ersten meinungsbildenden Runde eine Person vor und begründeten ihre Auswahl. In einer zweiten Meinungsrunde konnten sie nach dem Hören der Argumente ihre Wahlvorschläge ändern. Das Ergebnis war klar: Viele gute Gründe sprachen für die vier Frauen, die nun die Agenda für die nächsten zwei Jahre repräsentieren.
Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie bereiten die monatlichen Treffen der Agenda-Akteur*innen vor und moderieren sie, arbeiten im Nachhaltigkeitsbeirat mit und vertreten den Agendaprozess nach außen – auch im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin und Vertretenden der Referate der Stadt Augsburg.

Vier Frauen – vier Dimensionen der Nachhaltigkeit

Das Engagement der neuen Sprecherinnen zieht sich quer durch die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit, die den Zukunftsleitlinien zugrunde liegen – Ökologie, Ökonomie, Soziales und Kultur.  

Maria Brandenstein: Gemeinwohl und Partizipation stärken

„Nachhaltigkeit lebt vom Engagement jedes einzelnen Menschen – überall und jederzeit.“ Für Maria ist klar: Eingebettet in ein Netzwerk wird dieses Engagement noch wirksamer, motivierender und stärkender. Genau deshalb übernimmt sie Verantwortung als Agendasprecherin.
Sie möchte Freude am gemeinsamen Einsatz für Nachhaltigkeit und eine optimistische Grundstimmung fördern. Als ihre wichtigste Aufgabe sieht sie es, die verschiedenen Foren der Agenda besser zu vernetzen und Synergien zu nutzen. „So können wir noch mehr Menschen erreichen und zur Mitarbeit inspirieren.“
Maria bringt reichhaltige Erfahrung mit: Im Bildungsbündnis initiierte sie den Augsburger Begabungstag, der jährlich den Austausch über begabungsgerechte Bildung ermöglicht. Im Soziokratie Zentrum setzt sie sich für Nachbarschaftsinitiativen ein – für sie die Keimzellen eines friedlichen Miteinanders. Mit Kolleg*innen verbreitet sie die soziokratische Methode, die Partizipation und Gleichwertigkeit stärkt. Beruflich engagierte sie sich für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Sie bewegt sich also in dern Dimensionen Soziales und Kultur.
Nun freut sie sich als frischgebackene Ruheständlerin auf mehr Zeit für ihre Aufgaben in der Agenda: „Wir können die Herausforderungen auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft nur gemeinsam meistern. Und gemeinsames Handeln eröffnet uns die Chance auf eine hohe Lebensqualität – nicht durch Haben, sondern durch Sein.“

Sabine Pfister: Visionen für ein gutes Leben in Augsburg

Für Sabine spiegelt sich ihre Vision in den Zukunftsleitlinien der Stadt wider. „Gut leben“ bedeutet für sie: unkonventionelle Wege gehen, Heimat und Identität bewahren, bezahlbaren Wohnraum sichern und eine Haltung von „nutzen statt besitzen“ einnehmen. Sie wünscht sich eine Stadt der kurzen Wege mit sauberer Luft und klaren Gewässern.
Als Seniorin hat sie sich dem lebenslangen Lernen verschrieben und setzt auf lebendige Nachbarschaften. „Gemeinsam ist besser als einsam“, lautet ihr Motto. Besonders schätzt sie die Nachhaltigkeitseinschätzung, mit der Stadtratsbeschlüsse auf ihre Auswirkungen im Sinne der Zukunftsleitlinien geprüft werden: „Ich kenne keine andere Stadt, die das so konsequent umsetzt.“
Der Agendaprozess mit seinen Fachforen ist für Sabine die ideale Plattform: Hier gestalten Bürger*innen, Politik und Verwaltung gemeinsam die Zukunft – auf Augenhöhe. „Deshalb engagiere ich mich als Sprecherin des Augsburger Netzwerks für Nachhaltigkeit – der Lokalen Agenda 21.“ Sie ist aktiv im Forum Mitgestalten sowie im Wohnzimmer im Schwabencenter, also in den Dimensionen Soziales und Kultur.

Sylvia Schaab: Nachhaltigkeit als Haltung im Alltag

Für Sylvia ist die Agenda der Beweis dafür, dass Ausdauer und Engagement Wirkung zeigen. Seit fast 30 Jahren engagieren sich hier Menschen, die Augsburg gerechter, sozialer, ökologischer und ökonomischer machen wollen. „Hier treffen sich Menschen, die etwas bewegen wollen und Wissen sowie Plattformen anbieten, um unsere Stadt lebenswert zu erhalten.“
Besonders wichtig ist ihr, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Kostenfrage ist: „Nachhaltigkeit ist keine Frage des Geldbeutels, sondern der Haltung.“ Jede*r kann einen Beitrag leisten – durch kleine, alltägliche Handlungen wie Müllvermeidung oder zu Fuß gehen, statt das Auto zu nutzen.
Für Sylvia bedeutet ein nachhaltiger Lebensstil, bewusst Dinge zu wählen, die keinem Lebewesen schaden und das Leben für alle verbessern. „Diese Lebensweise stärkt unser Zusammenleben und ermöglicht künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft.“ Als Agendasprecherin möchte sie zeigen, dass Nachhaltigkeit vom Nischenthema zur Grundhaltung aller werden muss.
Engagiert ist sie im Forum Plastikfrei, bei Transition Town und der Gemeinwohlökonomie. Und als Chefredakteurin des Lifeguide Augsburg kennt und unterstützt sie Projekte und Initiativen aus allen vier Dimensionen.

Anne Schuester: Kultur als Fundament der Transformation

„Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind groß – wirklich groß“, sagt Anne. Sie kommt aus dem Agenda-Forum Ständige Konferenz der Kulturschaffenden und setzt sich seit vielen Jahren für die Etablierung von Kultur als vierte Dimension der Nachhaltigkeit ein.
Für Anne ist Kultur der Katalysator der Transformation: Sie verbindet, inspiriert und stiftet Sinn. „Eigentlich wissen wir alle, was zu tun ist, damit nachfolgende Generationen ein lebenswertes, zukunftsfähiges Augsburg haben. Und doch könnte und müsste vieles so viel schneller gehen.“
Ihr Antrieb: die Frage „Wie wollen wir zusammen leben?“ – eine Frage, die für sie den Kern nachhaltiger Stadtentwicklung berührt. Als Agendasprecherin und Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat möchte sie gemeinsam mit der Stadtgesellschaft Antworten finden und Kultur als verbindendes Fundament stärken.

Gemeinsam für Augsburgs Zukunft

Mit Anne, Sylvia, Maria und Sabine hat die Lokale Agenda vier starke Stimmen, die verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit verkörpern: Kultur, Ressourcenschutz, Gemeinwohl und Nachbarschaft. Gemeinsam wollen sie den Agendaprozess stärken, Brücken bauen und die nachhaltige Entwicklung Augsburgs weiter voranbringen. (red)

Dieser Artikel erschien als erstes in der Stadt mit A, der Augsburger Agendazeitung Nr. 62

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