Blühender Trinkwasserschutz

Die Stadtwerke Augsburg kooperieren seit über 25 Jahren mit Landwirten der Region

Die swa kooperieren seit über 25 Jahren mit Landwirten der Region und setzen sich für gewässerschonende Feldbewirtschaftung ein. Jeden Sommer blühen in den Trinkwasser-Schutzgebieten in Augsburg und Königsbrunn wunderschöne Blumenwiesen und Blühfelder. Die swa unterstützen darüber hinaus den Erhalt von Blühbrachen und sogenannten "Lerchenfenstern" in Getreidefeldern. Alle Maßnahmen kommen der Qualität des Augsburger Trinkwassers zugute, erhöhen die Schönheit der Naherholungsgebiete und geben einheimischen Tieren Schutz und Nahrung.

 

Lerchenfenster in Getreidefeldern

Weniger auffällig als die Blumenwiesen sind die sogenannten „Lerchenfenster“. Dazu werden in Getreidefeldern bei der Aussaat Lücken gelassen, um der Feldlerche Brutplätze anzubieten. Eine andere Möglichkeit ist es, auf Teilflächen die Saatgutmenge zu reduzieren, damit Kräuter zwischen dem Getreide wachsen können, die vielen Tieren als zusätzliche Nahrungsquelle dienen. Lerchenfenster sind also besonders wichtig für die Artenvielfalt. Da sie die Ernteerträge der Landwirte reduzieren, gleichen die swa dies im sogenannten „Augsburger Modell“ aus. Diese Kooperation besteht seit über 25 Jahren.

 

Blühbrachen

Blühbrachen sind Felder, die aktuell nicht für den landwirtschaftlichen Anbau genutzt werden. Sie werden mit Wildblumen und -kräutern bepflanzt. Die Pflanzenvielfalt bietet vielen Lebewesen, insbesondere Bienen und Schmetterlingen, Nahrung und Schutz.

Diese Bemühungen für die Umwelt südlich von Augsburg werden unter Mitwirkung des Landschaftspflegeverbandes und in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Königsbrunn umgesetzt.

Die swa Augsburg kooperieren seit über 25 Jahren mit den Landwirten der Region. Die blühenden Sommerwiesen in Trinkwasser-Schutzgebieten sind ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit. Foto: swa/Thomas Hosemann.

Über die Autorin

Cynthia Matuszewski

Cynthia Matuszewski ist Journalistin und Fotografin. Sie ist ein Fan von konstruktivem Journalismus. Der fragt nicht nur: „Was ist das Problem?“, sondern auch „Gibt es Lösungen oder Teillösungen – und wenn ja, welche?“ und „Sind diese Ideen auch alltagstauglich?“. Deshalb ist sie seit 2013 begeisterte Chefredeakteurin vom Lifeguide Augsburg. Denn hier kann sie von Menschen und Projekten erzählen, die unsere Welt verändern wollen – und zwar so, dass sie gerechter, umweltfreundlicher und lebenswerter wird. Von diesen Mutmacher*innen gibt es viele – und zwar direkt vor unserer Haustür, sagt Cynthia. Geprägt hat sie ihre heitere Kindheit in Köln und ihre Zeit im zweigeteilten Berlin – wo sie eine Lehre zur Fotografin absolvierte und mit Fotoaufträgen ihr Studium an der Freien Universität Berlin finanzierte. Sie hat sowohl für Printmedien und Hörfunk gearbeitet, als auch als PR-Referentin. Sie engagiert sich für Frauenrechte und glaubt nach wie vor an die Kraft der Sprache. Deshalb befürwortet sie auch das holprige, für notwendige Veränderungen aber in ihren Augen unentbehrliche, Gender-Sternchen*. Seit 2019 ist sie – zusammen mit den anderen Macher*innen des Lifeguide – stolze Trägerin des Augsburger Zukunftspreises.

Kategorie(n): 

Neuen Kommentar schreiben