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Tag des Wassers 2022

Tag des Wassers 2022

Hochablass im Stadtwald
Augsburg
Tag des Wassers 2022. Foto: swa/ Thomas Hosemann
Am Sonntag, den 7. August steht bei den Stadtwerken Augsburg alles im Zeichen des Wassers.

Am 7. August öffnet das Wasserwerk am Hochablass von 12 bis 17 Uhr seine Türen für Besuchende, um das nasse Element von einer ganz neuen Seite kennenzulernen. 

 

Programm

Mit dem Audioguide können Gäste die Funktion des ehemaligen Wasserwerks näher kennenlernen, ein Film erzählt die Geschichte hinter dem historischen Gebäude. Wer noch mehr in das Thema abtauchen will, sollte die Führung durch das Wasserwerk nicht verpassen. Die Führungen finden zwischen 12 und 15:40 Uhr alle 20 Minuten statt. Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, entweder online oder vor Ort am Infostand (Anmeldeschluss: 5. August).

Für Abkühlung sorgt der swa Wasserbulli. Hier wird kostenlos das Augsburger Trinkwasser ausgeschenkt. Auch der Landschaftspflegeverband trägt als langjähriger Partner der swa zum Angebot bei. Er informiert Interessierte an seinem Stand über das Thema 'Wasserversorgung gestern – heute – morgen'. Zudem lädt das Forschermobil zu einer Entdeckungstour ein. Wer noch mehr in die Welt der swa abtauchen möchte, kann sich an den Mobilitäts-Ständen zu den Themen Carsharing und eMobilität informieren.

 

Thema Wasser spielerisch erleben

Auf Kinder wartet an diesem Tag ein buntes Programm zum Mitmachen. Natürlich auch ganz im Zeichen des Wassers. Im Filmbereich können sich die Kleinsten die Filme "Vom Himmel ins Trinkwasserglas" und "Otto der Otter". An den Ständen der Kinderkrankenpflegenden und der swa Kids heißt es dann kreativ sein: Eine Mal- und Bastelecke wartet hier auf die Kleinen. Und wer dann noch genug Power hat, kann sich im swa Hüpfbus austoben.

 

 

Event-Termin
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Unterwegs mit dem kleinen Wasserdrachen

Erkundungstour mit dem kleinen Wasserdrachen
Für alle ab 6 Jahre: Erkundet mit dem kleinen Wasserdrachen Augsburgs spannende Wasserwege! Zwei Audiowalks des Jungen Theaters Augsburg laden ein auf eine Spurensuche durch Augsburgs UNESCO-Welterbe.
Audiowalk, Wasserdrache, Wald, Junges Theater Augsburg, Unesco Welterbe, Bild: Frauke Wichmann
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<p>Augsburgs Wassermangement-System ist hochaktuell und wurde 2019 zum UNESCO-Welterbe ernannt. Wasserversorgung, Wasserverschmutzung sowie Trinkwasserknappheit stellen große Herausforderungen für kommende Generationen dar. Deshalb erachtet es Susanne Reng, Leiterin des <a href=Jungen Theaters Augsburg (JTA), als sehr wichtig, Kinder bereits im jungen Alter für das Thema Wasser zu sensibilisieren.

 

Das JTA lädt zu einer spannenden Spurensuche durch Augsburgs UNESCO-Welterbe ein. Bei den zwei neuen Audiowalks "Der kleine Wasserdrache in der Stadt" und "Der kleine Wasserdrache im Stadtwald" begleiten die Teilnehmenden den kleinen Wasserdrachen, die Drachendame und den Zauberer auf ihren Abenteuern durch Augsburgs Wasserwelt. Bekannt ist die fiktive Figur bereits aus den Büchern von Nicolas Liebig und Billa Spiegelhauer. Kreiert wurden die Hörspaziergänge für Kinder ab 6 Jahren und deren Familien. 

"Unser Ziel ist es, Kinder spielerisch und humorvoll mit den Augsburger Wasserwegen vertraut zu machen und unsere Stadt und den Stadtwald neu zu entdecken."

Susanne Reng, Leiterin des JTA

Audiowalk 1: Der kleine Wasserdrache in der Stadt

Der Audiowalk "Der kleine Wasserdrache in der Stadt" startet vor dem Welterbe Info-Zentrum am Rathausplatz. Von dort begeben sich die großen und kleinen Hörspaziergänger:innen auf Spurensuche durch die Augsburger Altstadt, entdecken fantastische Brunnen mit geheimnisvollen Figuren, wilde Kanäle, die unter Häusern verschwinden, und Bäche, die Augsburg früher mit Trinkwasser versorgt haben. Der Spaziergang erstreckt sich über zwei Kilometer und dauert circa eine Stunde.

 

Audiowalk 2: Der kleine Wasserdrache im Stadtwald

Der Audiowalk "Der kleine Wasserdrache im Stadtwald" startet am Kassenhäuschen des Botanischen Gartens. Der Weg führt entlang der Wasserwege im Wald über ein Schleusenhäuschen, Brücken und einen Trinkwasserbrunnen bis hinein in einen Zauberwald und sogar zu einem 'Fischwohnzimmer'. Der Spaziergang erstreckt sich über zwei Kilometer und dauert etwas länger als eine Stunde.

 

 

Info:

Die Touren stehen ab sofort hier kostenfrei zur Verfügung. Die Begleitflyer mit dem jeweiligen Streckenverlauf und Wasserdrache-Motiv zum Ausmalen sind im Welterbe Info-Zentrum sowie an der Kasse des Botanischen Gartens erhältlich. So können die Audiowalks mit Smartphone und Kopfhärern jederzeit auf eigene Faust erkundet werden - ein ideales Freizeitangebot an der frischen Luft für Familien und Tourist*innen.

 

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Augsburg e.V. sowie dem Welterbebüro Augsburg. Gefördert wurde es von der Umweltbildung Bayern.

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Öl, das ich rief – die Müllwelle

Öl, das ich rief – die Müllwelle
Die Kunstinstallation "Müllwelle" gehört zum nachhaltigen Rahmenprogramm der KANU-WM 2022 in Augsburg. Lass dich bei einem Spaziergang durch Augsburgs Altstadt inspirieren von drei "Wellen" zu den Themen Fast Fashion, Plastikmüll und soziale Ungleichheit.
'Die Müllwelle' heißt diese Kunstinstallation von Stefan Kaindl, die anlässlich der KANU WM 2022 in der Augsburger Altstadt installiert wurde. Foto: Carolin Loser

Die Müllwelle bei Sankt Ursula

„Aus den Tiefen unserer Erde holen wir seit Jahrzehnten immer größere Mengen Öl, um es billig und bequem zu haben. Dieses Millionen Jahre alte Öl greift nach uns, denn wir lassen es weiter ungezügelt in unsere Welt strömen, um unsere Plastik-Abhängigkeit zu bedienen. Bislang gelingt es uns, unsere Unmengen an Plastikmüll zu verbrennen, vergraben oder in andere Länder zu exportieren.“

Stefan Kaindl, Künstler

Mit diesen Worten beschreibt Stefan Kaindl die Inspiration für seine Installation, eine riesen Plastikmüllwelle, die während der KANU WM 2022 in der Augsburger Altstadt bei Sankt Ursula gezeigt wird. Der gelernte Elektroniker sowie Diplom-Informatiker und -Designer ist kreativer Holzgestalter und fertigt interaktive, multimediale sowie gesellschaftskritische Installationen und Kunstprojekte an. So stammen auch die Idee und der Entwurf der Müllwelle von ihm. Umgesetzt wurde die Installation mit Hilfe von Studierenden der Hochschule Augsburg und Mitgliedern der offenen Werkstatt das Habitat.

 

KANUANCEN zur KANU WM 2022

Es gehören drei Wellen zu dem Kunstprojekt KANUANCEN: Die Altkleiderwelle "Hängengelassen", die Plastikwelle von Stefan Kaindl und die Welle zu sozialer Ungleichheit. Die KANUANCEN sind während der Kanu-Weltmeisterschaft vom 26. bis 31. Juli 2022 in der Augsburger Innenstadt zu sehen. Sie entstanden in Zusammenarbeit der Stadt Augsburg mit dem Habitat Augsburg e.V. und der Hochschule Augsburg. Auf dem Lifeguide wird das Projekt inhaltlich vom Büro für Nachhaltigkeit begleitet.

 

Der Müll einer dreiköpfigen Familie

Die kinetische Installation eines Plastik-Tsunamis von Stefan Kaindl besteht aus fünf sich bewegenden Armen, die von etwa 100 Kilogramm Plastikabfall umhüllt sind. Das entspricht knapp der Menge an Plastikmüll, die eine dreiköpfige Familie in Deutschland pro Jahr produziert.

 

Besonders wichtig ist es Stefan Kaindl, dass neben ganz offensichtlichen, für uns alltäglichen Plastikabfällen auch solche verbaut wurden, von denen wir als Endverbraucher*innen gar nichts mitbekommen. Dazu zählen beispielsweise große Verpackungsfolien aus dem Baumarkt oder die endlos langen Spargelfolien, die beim Spargelanbau ganze Felder bedecken. Wenn wir im Supermarkt einkaufen, sind wir uns dieser Plastikmengen oft überhaupt nicht bewusst.

 

Die Müllwellen-Installation soll uns vor Augen führen, dass wir ein gravierendes Plastikmüll-Problem haben, mit dem wir immense Schäden verursachen. Denn ein erheblicher Teil dieses anfallenden Mülls landet in unseren Gewässern und zersetzt sich dort zu Mikroplastik.

 

Mehr zum Thema:

Plastik in den Meeren

Etwa 75 Prozent des sich im Meer befindenden Mülls besteht aus Kunststoff. Schätzungsweise 4,8 bis 12,7 Tonnen kommen jährlich an neuem Plastikmüll hinzu. Nur ein Teil der Verschmutzung zeichnet sich an der Wasseroberfläche ab, der viel größere Teil sinkt in tiefere Gewässer ab und gelangt schließlich auf den Meeresgrund. Schätzungen gehen von einer Ansammlung von etwa 80 Tonnen Kunststoff auf den Ozeanböden aus, an der Wasseroberfläche treiben bis zu 18 Tausend Plastikpartikel pro Quadratkilometer. Viele dieser Partikel sind kaum bis gar nicht sichtbar, da Plastik nicht verrottet, sondern sich in immer kleinere Teile zersetzt. Dies geschieht beispielsweise beim Abrieb von Reifen oder auch beim Waschen von Kleidung, die Kunststofffasern enthält. Viel Mikroplastik stammt außerdem aus Wasch- und Putzmitteln sowie kosmetischen Artikeln, wie etwa Peelings. Mehr zu Mikroplastik erfahrt ihr hier: "

 

Weltweit gibt es zu viel Plastik

Zu den grundlegenden Ursachen der Vermüllung des Meeres gehört einerseits der verschwenderische Umgang mit Plastik, insbesondere Einwegprodukten. Andererseits fehlt in vielen Ländern, besonders in denen des globalen Südens, schlichtweg die nötige Infrastruktur, die für die Sammlung und sachgerechten Weiterverarbeitung der Kunststoffe benötigt wird. Viele Menschen können dort also ihre Plastikabfälle nicht sachgerecht entsorgen. Besonders auch Tourist*innen, die dort hinreisen und dann mit demselben Problem konfrontiert werden, tragen zur hohen Müllbelastung der Meere bei.

 

Und bei uns?

An vielen Stellen in der Natur sieht man am Wegesrand kleine Verpackungen von Lebensmitteln oder Flaschen aus Plastik. Gedankenlose Menschen werfen ihren Müll achtlos in die Natur, etwa beim Vorbeifahren aus dem Autofenster oder wenn in nächster Umgebung kein Mülleimer zu sehen ist. Dieser Müll landet über kurz oder lang im Wasser. Er wird durch den Wind in den nächsten Bach geweht und macht sich von dort aus auf den Weg ins Meer.

 

Unsere Klärwerke filtern nur große Teile

Um Augsburgs Klärwerk als Beispiel zu nehmen: Hier fließen bei Trockenwetter täglich 120.000 Kubikmeter Schmutzwasser durch die Anlage. Das entspricht der Menge, die man benötigen würde, um den Rathausplatz bis auf Höhe des Rathaus-Balkons mit Wasser zu füllen. Die Kläranalage entnimmt dem Abwasser jährlich 600 bis 700 Tonnen Müll.

 

Dabei sind große Plastikteile oder anderer Müll nicht das zentrale Problem. Tamponverpackungen, Zigarettenstummel oder Nylonstrumpfhosen können beispielsweise leicht herausgefiltert werden. Das eigentliche Problem stellt die Verschmutzung des Wassers dar, die gar nicht sichtbar ist – die Mikroverunreinigungen. Dabei handelt es sich um Spurenstoffe wie Hormone und Medikamentenrückständen, Schwermetalle, aber auch Mikroplastik. Diese Spurenstoffe sind zwar winzig klein und wiegen nur wenige Nanogramm, summieren sich dennoch, wenn man bedenkt, dass sie täglich in unser Wasser gelangen.

Eine vierte Reinigungsstufe könnte diese Mikroverunreinigen beseitigen. Wie so viele andere Klärwerke in Deutschland verfügt das Augsburger Klärwerk jedoch nur über drei Reinigungsstufen.

 

Bedrohung für alle Lebewesen

Welche Probleme gehen nun konkret von der Kunststoffverschmutzung aus? Plastikmüll in unseren Gewässern bedeutet für jährlich etwa 135 Tausend Meeressäuger und für eine Million Meeresvögel den Tod. Und hier sind die Fische noch nicht einmal mitgezählt.

 

Die Tiere verwechseln kleine Kunststoffteilchen mit Nahrung, nehmen diese auf und verenden aufgrund der Folgen. Es kann zu starken Verletzungen oder Verstopfungen des Magen-Darm-Traktes kommen. Viele betroffene Tiere verspüren ein ständiges Völlegefühl, ohne wirklich nahrhafte Substanz zu sich zu nehmen, die überlebsnwichtig ist.

 

Auch das Wachstum, die Mobilität sowie die Fortpflanzungsfähigkeit kann durch die Aufnahme von Kunststoffteilchen gehemmt werden. Häufig verfangen sich die  Meeresbewohner auch in den Überresten von alten Fischernetzen oder anderen Plastikartikeln und erleiden einen qualvollen Tod.

Auch Korallenriffe leiden unter der Müllbelastung. Die herumtreibenden Plastikteile beschädigen die Korallenstöcke und somit den Lebensraum unzähliger Lebewesen.

 

Neben diesen physischen Gefahren stellen auch gefährliche Inhaltsstoffe der Kunststoffe ein Problem dar. Sie werden bei den Zersetzungsprozessen freigesetzt und gelangen in die Nahrungskette der Wasserlebewesen, was sich langfristig auf das Erbgut sowie den Hormonhaushalt der Tiere auswirkt.  

Über den Verzehr von Fischen gelangen die Schadstoffe aus dem Müll und Mikropartikel zwangsläufig auch in den menschlichen Körper. Zwar sind die genauen Folgen dessen noch nicht ausreichend erforscht, die Weltgesundheitsorganisation warnt dennoch bereits vor winzigen Partikeln, die unbemerkt im Körper verweilen und dadurch Organentzündungen verursachen können.

 

 

Mehr zum Thema:

 

Wer noch mehr wissen möchte - Quellen:

Naturschutzbund Deutschland (o.D.): Plastikmüll und seine Folgen.https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkip… (letzter Zugriff am 14.07.2022)

PETA (2022): Plastik im Meer: Die Folgen der Vermüllung für Umwelt und Tiere.https://www.peta.de/themen/plastik-muell-im-meer/ (letzter Zugriff am 13.07.2022)

Stad Augsburg (o.D.): Die Stadtentwässerung Augsburg. https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/stadtentwaesserung/ (letzter Zugriff am 18.07.2022); es wurde außerdem ein Gespräch mit Mitarbeitenden des Augsburger Klärwerks am 10.06.2022 geführt

Umwelt Bundesamt (2016): Mikroplastik in Kosmetika – Was ist das?https://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist… (letzter Zugriff am 13.07.2022)

WWF (2020): Plastikmüll im Meer – die wichtigsten Antworten.https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-p… (letzter Zugriff am 13.07.2022)

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The Plastic-Waste Wave

The Plastic-Waste Wave
The Plastic-Waste Wave is part of the cultural-support program of the 2022 Canoeing World Championships in Augsburg. Get inspired by three artistic waves representative of the topics fast-fashion, plastic-pollution, and social inequality.
This installation is called The Plastic-Waste Wave, fashioned by Stefan Kaindl on the occasion of the Canoeing World Championship 2022 in Augsburg. Image: Carolin Loser

The Plastic-Waste Wave in front of Sankt Ursula

"For decades, we have been extracting increasing amounts of oil from the depths of our earth to ensure our cheap, comfortable lifestyle. This million-year-old oil calls to us, as we continuously let it stream into our world, to serve our plastic addiction.So far, we have managed to burn, bury or export our vast amounts of plastic-waste to other countries."

Stefan Kaindl, Artist

 

With these words Stefan Kaindl describes the inspiration behind his installation - an artistic installation of a plastic-tsunami that illustrates that we have a colossal plastic-waste. Stefan Kaindl is a trained electronics-engineer, computer science graduate. Creatively he fashions interactive, multimedia, as well as societally critical installations and art projects, mostly out of wood. He designed the Plastic-Waste Wave and built it in cooperation with students of the University of Applied Sciences and members of the Habitat Association.

 

 

CANOUANCES ON THE OCCASION OF THE CANOEING WORLDCHAMPIONSHIP 2022 

The project consists of three waves: The Fast-Fashion Wave, The Plastic-Waste Wave by Stefan Kaindl and The Solidarity Wave. The CANOUANCES are located in Augsburg's old town during the Canoeing Worldchampionship from July 26 to 31. They were created in cooperation between the City of Augsburg, the Habitat Augsburg Association and the Augsburg University of Applied Sciences. Here on the Lifeguide, the project is accompanied by the Office for Sustainability Augsburg. 

 

 

Waste-production of a family of three

The kinetic installation of a plastic-tsunami consists of five movable arms. About 100 kilograms of plastic-waste are wrapped around those arms. That roughly equals the amount of plastic-waste a family of three in Germany produces per year.

 

For Stefan Kaindl it is particularly important to note, that he did not only use very obvious, everyday waste for the installation. The artist included a lot of the kind of plastic-waste us consumers don't even notice. For example big packaging-foils or endlessly long asparagus-foils that cover entire fields when growing asparagus. When shopping at the supermarket we are often not even aware of the amounts of plastic that stand behind the products. 

 

This artistic installation of a plastic-tsunami illustrates that we have a colossal plastic-waste issue. Especially problematic is that a substantial amount of this accumulating waste ends up in our water.

 

Plastic in the Oceans

About 75% of trash found in the ocean is plastic. An estimated 4.8 to 12.7 tons of new plastic waste join these numbers annually. Only a small fraction of this pollution floats on the surface; the much larger portion sinks into deeper waters and eventually reaches the ocean floor. Approximations put the amount of plastic on ocean floors to be at around 80 tons, with up to 18 thousand plastic particles per square kilometer floating on the surface. Many of these particles are barely visible, if at all, as plastic does not decompose, but breaks down into increasingly smaller elements. This happens, for example, during the wearing-down of tires or the washing of clothes that contain plastic fibers. Additionally, many microplastics come from detergents, cleaning products, and cosmetic goods such as exfoliants.

 

Too much existing plastic On the one hand, our careless plastic-habits are a primary cause of water-pollution, especially single-use products. On the other hand, many countries, especially those in the global south, simply lack the infrastructure needed to collect and properly process plastics. Many people are therefore unable to dispose of their waste properly. Tourists, who travel to these regions, are confronted with the same problem and therefore contribute to the high level of junk in the oceans.

 

 

How about our contribution?

In many places in nature, food packaging and plastic bottles are commonly found at the wayside. They end up there, because of people who are unaware, or simply do not care about the consequences of how they handle their litter. Drivers who toss their trash out the window, or those that are too impatient to find a trashcan nearby an instead throw plastic into nature, are all-too common nowadays. Eventually, this garbage ends up in our water. The wind pushes it into a nearby stream, and from there it makes its way into the sea.

 

 

Inadequate Purification of Wastewater 

To use Augsburg’s sewage treatment plant as an example: in dry weather, 120,000 cubic meters of wastewater flow through the plant daily. This amount would effectively fill the Town Hall Square with water up to the level of the building’s highest balcony. The wastewater treatment plant removes 600 to 700 tons of waste from the sewage yearly. Large scales of plastic are not the problem. Although tampon packaging, cigarette butts, and nylon tights are among the items that arrive at the treatment plant, they can easily be filtered out. The problem is the invisible pollution in the water: micropollutants. Micropollutants are trace substances such as hormones, drug residue, heavy metals, but also microplastics. Although these trace substances are in the nanogram range, they add up when you consider that they enter the downstream waters every single day. This is because the Augsburg sewage treatment plant, like many other German plants, does not yet have a fourth treatment stage that could remove such micropollutants.

 

 

Threat to living creatures

So, what are the definite dilemmas associated with plastic pollution? Plastic waste, which can be found in a wide variety of shapes and sizes in our water, means certain death for about 135,000 marine mammals, and a million seabirds every year – this doesn’t even include fish. These animals mistake small plastic particles for food, ingest them, and die as a result. Severe injuries or blockages of the gastrointestinal tract may occur, while many other affected animals experience a constant feeling of fullness, with no nutritious substance inside them to help them survive. Growth, mobility, as well as reproductive abilities may even subsequently experience restrictions and limitations. Animals often become entangled in the remains of old fishing nets or other plastic objects and endure an agonizing death. Coral reefs suffer similarly from pollution. The floating plastic pieces damage the reefs and thus the ecosystems of countless creatures.

 

In addition to these physical dangers, hazardous components in the plastics also pose a problem. Released during the decomposition process, they enter the food chain of aquatic life, which, in the long term, affects the genetic material, as well as the hormone balance of the animals.  

Through the consumption of fish, the pollutants and microparticles inevitably end up in our food, and thus the human body. Although the exact consequences of this have yet to be sufficiently examined, the World Health Organization (WHO) already warns of the tiny plastic particles that can linger unnoticed in the body and cause organ inflammation.

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German
Augsburg ist seit 800 Jahren eine Wasserstadt von Weltrang. 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System zum UNESCO Welterbe. Das Welterbe-Info-Zentrum stellt das System vor.
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HIDE
Ort

Rathausplatz
86150 Augsburg
Deutschland

2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System zum UNESCO Welterbe. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbergen sich eindrucksvolle und spannende 800 Jahre, in denen die Augsburger*innen in Bezug auf Wasser Einzigartiges geleistet haben: Sowohl was ihre Erfindungen angeht – wie koordiniere ich beispielweise frisches Wasser und Abwasser auf verschiedenen Ebenen - als auch was ihre technischen Ingenieursleistungen und deren handwerkliche Umsetzung betrifft.

 

Die Flussgött*innen Augsburgs

In Bezug auf die drei Flüsse Lech, Wertach und Singold waren Augsburgs Gelehrte höchst einfallsreich: Sie teilten, stauten und leiteten die Flüsse so um, dass sie die ganze Stadt mit Wasser versorgten. Damit waren sie Vorreiter in ganz Europa. Heute findet ihr die vier Augsburger Flussgötter und Flussgöttinnen übrigens immer noch "in Persona" am Augustusbrunnen auf dem Rathausplatz. Sie symbolisieren neben Lech, Wertach und Singold auch den künstlich angelegten Brunnenbach.

 

Das gesamte Augsburger Welterbe erstreckt sich über 30 Kilometer und umfasst 22 Objekte. Dazu gehören zahlreiche Wassertürme und Wasserwerke, die auch architektonisch die Schönheit von früheren Zweckbauten zeigen. Der Hochablass gehört zu den ältesten dieser Bauwerke – er wurde im Jahr 1346 zum ersten Mal erwähnt.

 

Das Welterbe-Info-Zentrum am Rathausplatz zeigt seit 2021 die Vielfalt und Geschichte des Augsburger Wassersystems. Und es zeigt euch Wege, wie ihr das Wassersystem ganz individuell entdecken könnt.

 

Besuch bei Brunnenmeister Caspar Walter

Mit einer VR-Brille könnt ihr in die Vergangenheit reisen und eines der 22 Augsburger Welterbeobjekte ganz neu entdecken: Die Wassertürme am Roten Tor – und zwar wie sie vor 300 Jahren waren, mit ihren Wasserrädern und Pumpen, mit Geräuschen, Ton und Texteinblendungen. Ihr Erbauer, Brunnenmeister Caspar Walter,  wartet schon auf euch und stellt euch das Wasserwerk am Roten Tor persönlich vor.

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen
Seitenabschnitte

"Wir wollen das Wassersystem anschaulich und erlebbar machen, Begeisterung wecken und verdeutlichen, warum Augsburg Welterbe ist. Dieser Ort soll einen Anstoß für Interessierte geben, sich auf den Weg zu machen und die spannenden Objekte vor Ort zu erfahren."

Jürgen Enninger, Augsburgs Kulturreferent

Wasser-Illumination

Auch Erläuterungen über die UNESCO und den Welterbe-Gedanken finden im Info-Zentrum ihren Platz. Unterschiedliche Medien, wie Filmprojektionen und Präsentation der 22 Objekte, illustrieren das Augsburger Welterbe. Zu den Highlights im Infozentrum zählen neben einer Wasser-Illumination ein Trinkwasserbrunnen auf einem Lechfindling.

 

Themenroute statt Einzelausstellung

Das Welterbe-Zentrum veranschaulicht in Bildern und Texten das komplexe Wassersystem. Interessierten dient es als erste Anlaufstelle zum Augsburger Welterbe, das sich mit seinen 22 Objekten weit über das Stadtgebiet und darüber hinaus verteilt. Hierzu gehören beispielsweise das Maximilianmuseum mit den Original-Bronzen der drei Monumentalbrunnen und der Modellkammer sowie das Historische Wasserwerk am Hochablass. Die Vorgehensweise, das komplexe Thema nicht ausschließlich an einem zentralen Ort zu präsentieren, entspricht den Vorgaben der Deutschen UNESCO Kommission und soll dazu anregen, die einzelnen Themenrouten entlang der einzelnen Objekte zu erleben.

 

Website zum "Eintauchen und entdecken"

Für alle, die gern vorab schon einmal Informationen sammeln, empfehlen wir die Website des Augsburger Wassersystems, die unterhaltsam und verständlich die Geschichte des Augsburger Wassers und viele interessante Details vorstellt. Einfach „eintauchen und entdecken“.

 

INFO: Das Welterbe Info-Zentrum ist direkt am Rathausplatz, in den ehemaligen Räumen der Stadtsparkasse im städtischen Verwaltungsgebäude untergebracht. Es ist vom Rathausplatz aus barrierefrei zugänglich. Aufgrund der Corona-Pandemie können sich die Öffnungszeiten und Einlassbedingungen schnell ändern, bitte informiert euch zeitnah auf der Webseite des Zentrums.

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Virtuelles Wasser

Virtuelles Wasser
Wo können wir am effektivsten Wasser sparen und warum ist es besser Gemüse zu essen, als einen Wassersparkopf bei der Dusche einzubauen?
Wassertropfen, H2O, Wasser, Bild von Rony Michaud auf Pixabay

Dominik Günter erklärt den Unterschied zwischen Haushaltswasser und virtuellem Wasser, wie wir unseren Waterfootprint verkleinern können und warum es manchmal besser ist, ein altes T-Sirt länger zu tragen...

Jeder Mensch braucht Wasser. Aber es gibt nur eine begrenzte Menge davon, die trinkbar ist. Auch zur Herstellung von Konsumgütern wird Wasser verwendet, jedoch nicht immer sinnvoll oder an geeigneten Orten.

 

Haushaltswasser

Wir alle sind in unserem täglichen Leben auf Wasser angewiesen. Wir brauchen es zum Trinken, zum Kochen, um zu duschen und bei der Toilettenspülung. Zudem wollen wir Wäsche waschen, abspülen, den Garten gießen oder das Auto putzen. In Deutschland wird in den letzten Jahren immer weniger von diesem sogenannten Haushaltswasser verbraucht. Im Durchschnitt verbraucht jede*r Deutsche heute 120 Liter Haushaltswasser am Tag.

 

Virtuelles Wasser

Zu diesem direkten Wasserverbrauch im Haushalt kommt jedoch noch das virtuelle Wasser hinzu. Dieses Wasser ‚versteckt‘ sich in unseren Nahrungsmitteln und in Konsumgütern wie Kleidung, dem Auto oder einem Handy. Es ist jenes Wasser, das für die Produktion einer Ware notwendig ist, also verdunstet, verbraucht oder verschmutzt wird. Um eine Jeans zu produzieren, werden zum Beispiel 11.000 Liter Wasser eingesetzt. Ein Kilogramm Tomaten beinhaltet knapp 200 Liter virtuelles Wasser, welches nötig war, um die Tomaten zu bewässern. Um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen, werden über 15.000 Liter Wasser verbraucht. Das kommt daher, dass das Rind in seiner Lebenszeit zum einen selbst Wasser trinkt und zum anderen Grünfutter zu sich nimmt. Also ist auch der Wasserverbrauch für das Viehfutter im virtuellen Wasserwert für Rinder enthalten.

Das Rind kann übrigens nur einen geringen Anteil der Energie aus dem pflanzlichen Futter so umsetzen, dass es für uns im Fleisch wieder zur Verfügung steht.

Rechnet man Haushaltswasser und virtuelles Wasser zusammen, verbraucht jede*r Bürger*in Deutschlands etwa 4.000 Liter Wasser pro Tag. Das Haushaltswasser ist also nur ein minimaler Teil des Wassers, das jede*r von uns verbraucht.

 

Das Problem der Globalisierung

In der Frühzeit der menschlichen Entwicklung war der Mensch lokal gebunden. Er konnte nur Wasser aus umliegenden Quellen, Flüssen oder Seen beziehen. Oder Nahrungsmittel essen, die mit diesem Wasser bewässert wurden. Heute ist das anders. Durch den globalen Handel verbrauchen wir praktisch Wasser aus weltweiten Quellen. Somit können wir unseren Wasserverbrauch auch nicht mehr direkt einschätzen.

Nehmen wir als Beispiel eine Tasse Kaffee. Sie verbraucht so viel von unserem Haushaltwasser wie in die Tasse passt, also etwa 0,2 Liter Leitungswasser aus den lokalen Kreisläufen. Der Haken dabei ist das virtuelle Wasser, also das Wasser, das zur Produktion der Kaffeebohnen für diese Tasse Kaffee benötigt wird. Das liegt bei über 200 Litern. Dazu kommt, dass diese Kaffeebohnen oft aus Ländern wie Äthiopien stammen, wo Wasser knapp ist. Statt Kaffee könnten Grundnahrungsmittel in den Regionen angebaut werden. Die Grundversorgung der Menschen vor Ort würde somit sichergestellt werden und das Wasser würde nicht verbraucht, um Genussmittel für andere Länder zu produzieren.

 

Virtuelles Wasser als Lösungsmodell

Das Konzept des virtuellen Wassers bietet aber auch einen Lösungsansatz auf der Ebene der Produktion. Das Ziel sollte sein, dass keine Region der Welt mehr an Wassermangel leiden muss. Und das könnte durch den virtuellen Transport von Wasser gelingen. Ein Beispiel: Wenn Deutschland Tomaten aus Spanien importiert, wird auch das virtuelle Wasser mit-importiert, das Spanien nicht mehr verwenden kann. Ein Export deutscher Computerchips (die für ihre Produktion in Deutschland regionales Wasser verbrauchen) nach Spanien, würde diesen virtuellen Wasserstrom wieder ausgleichen. Mittels effizient verteilter Produktion, könnte also eine optimale Wasserverteilung auf der Welt gewährleistet werden.   Klar wird, dass das virtuelle Wasser mit einbezogen wird, wenn man überlegt wie Wasser optimal verteilt werden kann. Denn jede Region und jeder Mensch sollte genügend Wasser zur Verfügung haben. Um das gesamte globale Wasser ideal zu nutzen und auch virtuelle Wasserströme sinnvoll zu leiten, braucht es Verhandlungen von Akteur*innen auf der ganzen Welt.

 

Darf ich jetzt weiterhin Kaffee trinken?

Zurück zu unserem Kaffeebeispiel. Kaffeebohnen können in Deutschland nicht angebaut werden. Trotzdem ist es das beleibteste Heißgetränk der Deutschen. Das bedeutet, dass wir darauf angewiesen sind die Kaffeebohnen und damit auch das virtuelle Wasser aus anderen Regionen der Welt zu importieren. Nun können wir durch unseren Konsum jedoch kein virtuelles Wasser zurückgeben. Um als Verbraucher*in virtuelles Wasser zu sparen, haben wir also lediglich die Möglichkeit weniger Produkte zu kaufen, die in wasserarmen Regionen produziert wurden. Außerdem können wir insgesamt eher auf Produkte zurückgreifen, die mit wenig Wasser hergestellt werden.

Diese Galerie von Waterfootprint mit vielen Lebensmitteln hilft dir, deinen Konsum von virtuellem Wasser durch Lebensmittel zu ermitteln. Außerdem stellen wir in unserem Lifeguide-Artikel "Mein Auto, mein Kleid, mein Hähnchen" die Brot für die Welt Studie mit vielen genauen Zahlen, Daten  und Lösungsansätzen vor. Oder du schaust einmal unter "Durstige Güter".

 

Aber wie soll das in der Praxis funktionieren?

Am besten ist es fast immer saisonale und regionale Produkte zu konsumieren. So könnte der eigene Kaffeekonsum reduziert werden und stattdessen Kräutertees getrunken werden, um virtuelles Wasser zu sparen. Eine Tasse Tee verbraucht etwa 30 Liter virtuelles Wasser, also nur etwa 1/7tel einer Tasse Kaffee. Ganz grundsätzlich verbrauchen wir umso weniger virtuelles Wasser je weniger wir konsumieren. Eine statt drei Tassen Kaffee am Tag reduziert den Wasserverbrauch. Genauso ist es auch sinnvoll seltener ein neues T-Shirt zu kaufen und jedes Kleidungsstück länger zu benutzen. Auch der Verzehr von weniger wasserintensiven Produkten wie Gemüse statt Fleisch reduziert den persönlichen virtuellen Wasserfußabdruck. Noch einmal zur Erinnerng: In einem einem Kilogramm Rindfleisch steckt über 15.000 Liter virtuelles Wasser, wohingegen nur knapp 300 Liter Wasser verbraucht werden, um ein Kilogramm Kartoffeln zu produzieren.

 

Wassersparen geht also am besten durch bewussten Konsum

Wassersparen geht also am besten durch bewussten Konsum und bewusste Ernährung. Ein wassersparender Duschkopf ist zwar gut, bewirkt aber im Gesamtzusammenhang nahezu nichts. Wir sollten uns – mit den virtuellen Wassermengen im Hinterkopf - fragen wie viel Fleisch wir wirklich brauchen (10.000 bis 15.000 Liter pro kg) und ob es das alte T-Shirt (4.000 Liter pro Stück) nicht doch noch tut. Konsumreduzierung, Recycling oder Upcycling sind weitere sinnvolle Maßnahmen. Eine globale Steigerung des Bewusstseins in Bezug auf Wassermanagement muss erreicht werden, um drohende negative Auswirkungen einzudämmen so gut es geht, um die Grundlage des Lebens auf diesem Planeten zu schützen.  

 

Folgender Lifeguide-Artikel könnte dich auch interessieren:

 

Literaturliste:

  • August D., Chapagain A., Geiger M., Sonneberg A. (2009): Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands. Woher stammt das Wasser, das in unseren Lebensmitteln steckt?  WWF Deutschland, Frankfurt am Main.
  • BICC (2015): Virtuelles Wasser. Bundeszentrale für politische Bildung. (29.05.17).
  • Chapagain A. K., Hoekstra A. Y. (2008): Globalization of Water. Sharing the Planet’s Freshwater Resources. Blackwell Publishing, Oxford, UK.
  • Fokken U., Gal V., Adamczyk M., Kochen Dörfer J., Sperrer R. (2015): Deutsche Umwelthilfe Jahresbericht 2015.  (19.06.17).
  • Klohn W., Windhorst H.-W. (2006): Weltagrarwirtschaft und Weltagrarhandel. 2. Aufl., Vechtaer Druckerei und Verlag, Vechta.
  • Mauser W. (2010): Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold. 3. Aufl., Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main.
  • Michael T. (2015): Diercke Weltatlas. Westermann Verlag, Braunschweig.
  • Petry D. (2017): Virtuelles Wasser Produktgalerie. Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V., Bonn. (01.06.17).
  • Strigel G., Ebner von Eschenbach A.-D., Berjenbruch U. (Hg.) (2010): Wasser – Grundlage des Lebens. Hydrologie für eine Welt im Wandel. Schweizerbart Science Publishers, Stuttgart.
  • Weizsäcker E. U. (1994): Erdpolitik. Ökologische Realpolitik an der Schwelle zum Jahrhundert der Umwelt. 4. Aufl., Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt.
  • Zentel K. O. (2017): Wasser ist Leben. CARE Deutschland-Luxemburg e.V., Bonn. (26.05.17).

 

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Lauschtour WasSerleben in Augsburg

Lauschtour WasSerleben in Augsburg
Die heimliche Hauptstadt der Brunnen, Kanäle und Kraftwerke
Wasser, Augsburger Wasser

Eine ungewöhnliche Stadttour hat sich der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg ausgedacht: Mit der "Lauschtour WasSerleben in Augsburg - die heimliche Hauptstadt der Brunnen, Kanäle und Kraftwerke" lässt sich Augsburg anhand seiner Wassergeschichte entdecken.

 

Vom Rathausplatz über das Rote Tor zum Stadtwald

Die Tour beginnt am Augustusbrunnen auf dem Augsburger Rathausplatz. Von dort geht es über mehrere "Lauschpunkte" durch die Altstadt bis zu den Wassertürmen am Roten Tor und nach kurzer Tramfahrt weiter durch das Natur- und Trinkwasserschutzgebiet "Stadtwald Augsburg" bis zum Hochablass.

 

Die Lauschtour-App steht kostenlos zum Download bereit

Im App Store und im Google Play Store ist die Lauschtour-App unter dem Stichwort "Bayerisch-Schwaben-Lauschtour" kostenlos erhältlich. Die einzelnen Bachtafeln mit Name und QR-Code ermöglichen es Smartphone-Besitzern außerdem, vor Ort Bachsteckbriefe abzurufen.

 

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Wasser, Augsburger Wasser, Rathaus, Rathausplatz
Am Augustusbrunnen auf dem Rathausplatz startet die "Lauschtour WasSerleben". Foto: Cynthia Matuszewski
Augustus-Brunnen, Augsburg, UNESCO Welterbe, Foto: Cynthia Matuszewski
Der Augustus-Brunnen in Augsburg ist Teil des historischen Wassersystems, mit dem Augsburg zur UNESCO Welterbe-Stadt wurde. Foto: Cynthia Matuszewski
Wasser, Augsburger Wasser, Altstadt Augsburg
Weiter geht es mit der "Lauschtour WasSerleben" in der Altstadt Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Wasser, Augsburger Wasser, Altstadt Augsburg
An vielen Bächen, wie hier am Mittleren Lech - gibt es QR-Codes auf Bachtafeln für mehr Infos vor Ort via Smartphone. Foto: Cynthia Matuszewski
Wasser, Augsburger Wasser
Eine weitere Station der "Lauschtour WasSerleben" befindet sich im Park am Roten Tor. Foto: Cynthia Matuszewski
Wasser, Augsburger Wasser
Nach einer kurzen Tramfahrt wird mit der "Lauschtour WasSerleben" der Stadtwald Augsburg und der Hochablass erkundet. Foto: Cynthia Matuszewski
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Virtueller Panoramaflug über Augsburg

Virtueller Panoramaflug über Augsburg
UNESCO Welterbe-Tour – eine Entdeckungsreise zu 22 Augsburger Wasserorten
Hochablass Augsburg, copyright_multimaps360.jpg

Einfach nur schön! Der virtuelle Flug über Augsburg startet am Hochablass. Bei strahlendem Sonnenschein schweben wir sanft über Augsburgs Stadtwald, queren die Vororte und Flüsse Richtung Altstadt und gelangen schließlich über die Maxstraße zum Neptun- und Herkulesbrunnen.

Per Klick können wir die „Flugrichtung“ beeinflussen und immer wieder neue Perspektiven von Augsburg erleben. Sanft „gelandet“ wird gleichfalls per „Klick“ - im Hochablass, an der Wolfzahnau oder vor den Kraftwerken am Roten Tor oder an der Singold. Wer jetzt tiefer in die Geschichte, die Besonderheiten oder die Funktion des jeweiligen Wasserortes eintauchen möchte, erhält zusätzliche Fotos und Informationen. So lassen sich auf unterhaltsame und sehr individuelle Art insgesamt 22 UNESCO Welterbe-Denkmäler entdecken. Hier geht es zum Panoramaflug zu Augsburgs schönsten Wasserorten. Wer lieber am Boden bleibt, kann sich auf der Website der Stadt Augsburg "Das Augsburger Wassermanagement-System" zusätzlich umfassend über Augsburgs Wassergeschichten informieren.

Entwickelt haben die Idee vom virtuellen Rundflug die Regio Augsburg Tourismus GmbH, das Welterbe-Büros und multimaps360. Unter dem Motto „Bring Augsburg in die Welt und bring die Welt nach Augsburg“ soll damit der Tourismus unterstützt werden. Aus der Vogelperspektive, mit einem 360-Grad Blick wird gezeigt, wie vielfältig und spannend Augsburg ist.

HINWEIS: Wer den Tourismus in den schwierigen Zeiten von Corona unterstützen möchte, kann Panorama-Partner*in der Welterbe-Tour werden und den Link in der eigenen Homepage integrieren. Weitere Infos: Gerhard Ruff, multimaps360 (g.ruff@multimaps360.de).

 

 

 

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WasSerleben – Gestern, Heute, Morgen

WasSerleben – Gestern, Heute, Morgen
Der Kilianplan - Ein interaktiver Stadtplan der Umweltstation Augsburg
Kilianplan, interaktive Stadtkarte, Augsburg,  Foto: Umweltstation Augsburg,

Tauchen Sie ein in das Augsburg des Jahres 1626 und erkunden Sie mit einem Klick auf die Marker 39 spannende Orte rund um die Wasserversorgung und das Leben der Augsburger*innen im 17. Jahrhundert.

Die Basis für diese interaktive Neuentdeckung unserer Stadt ist ein Kupferstich von Wolfgang Kilian. Er zeigt das historische Augsburg aus der Vogelschauperspektive. Innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern ist in diesem Kilianplan jedes einzelne Gebäude mit fast fotografischer Detailschärfe erfasst.

 

Wo früher Holzkohle hergestellt wurde, steht heute eine Grundschule

Das Besondere an dem interaktiven Plan der Umweltstation Augsburg ist, dass die Besucher*innen mühelos zwischen Vergangenheit und Gegenwart switchen können. Zwischen Kiliansplan und Google-Maps erfahren Sie viele Details über historische Standorte in Augsburg. Da, wo heute zum Beispiel die Max-Grundschule ist, stand früher eine Kohlhütte, die Holzkohle für die ganze Stadt herstellte. Den heutigen Königsplatz schützte im 17. Jahrhundert eine Bastei mit Stadtmauern. Und gleich hinter dem Königsplatz gab es Gemüsegärten und einen „Dummelplatz“ – also „Tummelplatz“ - für Soldatenpferde.

Sind am Königsplatz keine Spuren der Vergangenheit mehr zu finden, so stehen die Häuser der Gerber am unteren Lech heute noch und auch die Stadtmetzg ist leicht zu finden – zum Glück riecht es in der Handwerkerstadt des 21. Jahrhunderts nicht mehr so streng wie vor 500 Jahren! Die Entdeckungstour zwischen Gegenwart und Vergangenheit führt auch in das Wieselhaus, Europas erstem "Optikerfachgeschäft", zur Bäckerei Euringer, Augsburgs ältester Bäckerei oder in die Fürstbischhöfliche Residenz, die vor über 500 Jahren den ersten privaten Wasseranschluss erhielt.

 

39 spannende Orte - 39 spannende Geschichten

Hat man einen Ort aus der Gegenwart vor Augen, ist es besonders spannend, zu erfahren, was sich vor vielen hundert Jahren dort abspielte. An 39 Orten zum Thema Wasserversorgung und Kulturlandschaftsentwicklung sind kurze, verständliche Texte mit  Hintergrundinformationen abrufbar, die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen aufzeigen, die bis heute das Gesicht der Stadt prägen.

„Neben den inhaltlichen Recherchen zu den markierten Standorten in der Karte lag eine besondere Herausforderung auf der technischen Seite des Projekts“, erläutert Norbert Pantel von der Umweltstation, „denn die Verschneidung eines historischen Vogelschauplans mit einer modernen Karte ist in dieser Form unseres Wissens nach bisher noch nicht gemacht worden.“

„Die Beschäftigung mit der Entwicklung der Kulturlandschaft führt auch zur Frage nach der zukünftigen Entwicklung Augsburgs und des Umgangs mit den natürlichen Ressourcen“, ergänzt Reiner Erben, Umweltreferent und Vorsitzender von Landschaftspflegeverband und Umweltstation, „die neue Anwendung gibt Denkanstöße für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die sich an den Augsburger Zukunftsleitlinien orientieren.“

Der interaktive Kilianplan ist der neueste Teil des Projekts „WasSerleben“, mit dem Landschaftspflegeverband und Umweltstation seit 2011 die Stadt bei ihrer Bewerbung um den Titel UNESCO-Welterbe unterstützen. www.wasserleben-augsburg.de

 

Kilianplan, interaktive Stadtkarte, Augsburg, Wasser, Weltkulturerbe,Umweltstation Augsburg,  Foto: Umweltstation Augsburg,
Mit dem Kilianplan die Stadt Augsburg neu entdecken. Die interaktive Karte der Umweltstation Augsburg macht es möglich. Foto: Umweltstation Augsburg,
Kilianplan, interaktive Stadtkarte, Augsburg,  Foto: Umweltstation Augsburg,
Mit dem Kilianplan die Stadt Augsburg neu entdecken. Die interaktive Karte der Umweltstation Augsburg macht es möglich. Foto: Umweltstation Augsburg,
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"Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"

"Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"
Interview mit Nicolas Liebig vom Landschaftspflegeverband Augsburg
Nicolas Liebig, Augsburg, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg

Wenn sich jemand in der Natur in und um Augsburg auskennt, dann Nicolas Liebig. Ihn fasziniert besonders der Stadtwald mit seinen glasklaren Quellbächen und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt. Der Experte für Wasser in und um Augsburg freut sich besonders über die Auszeichnung des Augsburger Wassermanagement-Systems als UNESCO-Welterbe.

Nicolas Liebig, 1972 geboren in Nürtingen, ist Forstwirt und Diplom-Landespfleger und arbeitet seit 1999 als Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg. Der Verband ist unter anderem Träger der Bildungseinrichtung Umweltstation Augsburg. Liebig ist begeisterter Radfahrer, Bergsteiger und Marathonläufer und als Ornithologe und Botaniker viel in der Natur unterwegs. Besonders fasziniert ihn der Stadtwald und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt - diese Begeisterung gibt er auch in seinem Rad- und Wanderführer „Stadtwald Augsburg“ an die Leser*innen weiter. Seine beiden Kinderbücher vom kleinen Wasserdrachen kommen seit dem Sommer 2018 jedes Jahr als Kindertheaterstück auf die Bühne – natürlich unter freiem Himmel im Augsburger Stadtwald.  

Wo oder was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?Nicolas Liebig: Mein Motto war „Hauptsache draußen!“, egal bei welchem Wetter. Keschern, Fußballspielen und Feuer machen mochte ich besonders. Die Ferien habe ich oft auf dem Bauernhof meines Onkels verbracht, um dort auf dem Feld und im Stall zu helfen.

Trinken Sie Wasser lieber still oder prickelnd? Still und immer aus dem Wasserhahn!

 

Warum ist das Augsburger Trinkwasser besser als das in anderen Städten? Es wird direkt im Stadtgebiet gewonnen, es muss nicht aufbereitet werden und es schmeckt!

 

Was können die heutigen Augsburger*innen aus der langen Wassergeschichte Augsburgs lernen? Dass gutes und ausreichendes Trinkwasser den Augsburgern immer ein ganz wichtiges Anliegen war, für das sie immer bereit waren, viel zu investieren. Der Landschaftspflegeverband  konnte nachweisen, dass das historische System der Quellen und Quellbäche, aus dem die Augsburger*innen über Jahrhunderte ihr Trinkwasser bezogen, bis heute erhalten geblieben ist.

Genug sauberes Wasser, für immer und für alle ist ein Menschenrecht. Wir sollten das hier in Augsburg ganz besonders leben. Ich freue mich sehr, dass die Wassergeschichte Augsburgs im Juli 2019 UNESCO-Welterbe wurde. Darauf dürfen die Augsburger*innen stolz sein!" Nicolas Liebig. 

Sie haben viel über Augsburgs Natur geschrieben: Welcher Wasser-Ort fasziniert Sie am meisten? Ganz klar, der Stadtwald Augsburg mit seinen ungemein artenreichen Lechheiden, den glasklaren Quellbächen und den knorrigen Kiefernwäldern. Dieses Gebiet bietet eine Abgeschiedenheit, die man einer Großstadt gar nicht zutraut.   

Was steckt hinter dem Projekt WasSerleben? Wir haben über 250 Bachnamenstafeln angebracht, Bachkarten angefertigt, Infotafeln aufgestellt, aufwendige Kurzfilme gedreht und eine Internetseite mit informativen Bachsteckbriefen programmiert. Bei der Lauschtour „WasSerleben in Augsburg“ gibt es spannende Wassergeschichten auf Hörspielniveau. Das neueste Produkt des Landschaftspflegeverbandes ist eine interaktive historische Karte, der Kilianplan,  die es ermöglicht, sich mit der historischen Augsburger Wasserversorgung näher zu befassen.

 

2018 hatten wir sicher nicht den letzten trocken-heißen Sommer. In Augsburg gibt es ausreichend Trinkwasser – ist es dennoch sinnvoll, dass die Bürger*innen sparsam mit Wasser umgehen? Wir leben zwar in humiden, also feuchten Klimagefilden und so schnell wird es bei uns nicht zu Wasserknappheit kommen. Dennoch finde ich, dass wir sparsam mit Wasser umgehen sollten. Denn Sparsamkeit ist oft verbunden mit Wertschätzung. Und unser Trinkwasser als ein endliches Gut, von dem unser Überleben abhängt, verdient Wertschätzung.

 

Was kann jeder Bürger sonst noch tun, um die Ressource Wasser – weltweit – zu schützen?

Wir sollten immer unser Konsumverhalten überdenken. Da schließe ich mich persönlich natürlich mit ein! Achten sollten wir vor allem auf das virtuelle Wasser, das wir z.B. mit unseren Kleidungsstücken oder Nahrungsmitteln aus Regionen importieren, in denen Wasser wirklich ein knappes Gut ist." Nicolas Liebig.

Wenn sich der Kleine Wasserdrache – eine von Ihnen erfundene Kinderbuchfigur – etwas von den AugsburgerInnen wünschen könnte, wäre das ... … dass sie den „Schatzwald“, also unseren Stadtwald noch mehr schätzen lernen und künftig alle, aber auch wirklich alle, ihren Müll mit nach Hause nehmen.

 

Die Schäferei in Deutschland stirbt langsam aus. Was hat Sie dazu bewogen, sich dafür einzusetzen, die Wanderschäferei wieder einzuführen? Es ist einer der ältesten Berufe der Menschheit. Mir gefallen die Landschaften, die von den Wanderschäfer und ihren Tieren über Jahrhunderte gestaltet worden. Ich spreche von den Wacholderheiden der fränkischen und schwäbischen Alb und natürlich von unseren einzigartigen Lechheiden. Und ich bin begeistert von diesem Menschenschlag.

Es wäre für unsere Kultur ein unendlicher Verlust, wenn die Wanderschäfer aussterben." Nicolas Liebig, Landschaftspflegeverband Augsburg.

Welches war Ihr bislang größter Naturschutzerfolg? Es ist sehr schwer, ein Projekt hervorzuheben. Die Wiedereinführung der Wanderschäferei ist bestimmt einer der ganz großen Erfolge unseres Verbandes. Aber auch unser Wildpferdeprojekt hat viel bewirkt. Und dann ist da noch die Gründung der Umweltstation Augsburg, mit der wir so tolle und wichtige Umweltbildungsprojekte in Gang bringen.

 

Leben Sie Ihre berufliche Überzeugung auch im Privaten? Selbstverständlich. Wir haben unseren Garten sehr insektenfreundlich gestaltet, wir kaufen weitestgehend regionale, saisonale und möglichst ökologische Produkte und bei dem wenigen Fleisch, das wir essen, legen wir Wert darauf, dass es aus artgerechter Haltung und am besten aus der Landschaftspflege kommt.

 

Sie wandern gern und lieben das Radfahren: Verraten Sie uns Ihre Lieblings-Wochenend-Ausflugstour? Ich bin sehr gerne mit dem Mountainbike im Naturpark Augsburg Westliche Wäldern unterwegs.

Besonders gut gefallen mit Aussichtspunkte wie die Kapelle zum Heiligen Sebastian in den Holzwinkeln oder die Hohe Reute bei Dinkelscherben." Nicolas Liebig.

Zu meinen Lieblingsgipfeln in den Bergen gehört der Biberkopf. Wenn man dort alleine oben steht, ist man in diesem Augenblick der südlichste Mensch in Deutschland...

Vor welchen Tieren haben Sie Angst?

Ich habe vor keinem Tier Angst - höchstens vor einigen narzisstischen Exemplaren des Homo sapiens!" Nicolas Liebig, Landschaftspflegeverband Augsburg.

 

Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
kleiner Wasserdrache, Augsburg, Nicolas Liebig, Freilufttheater, Junges Theater Augsburg, Foto: Frauke Wichmann
Der kleine Wasserdrache aus Augsburg, inszeniert vom Jungen Theater Augsburg. Foto: Frauke Wichmann
Lech, Augsburg, Foto: Norbert Liesz, Licca Liber,
Die Kiesbänke des Lech in Augsburg. Foto: Norbert Liesz
Sumpfgladiole, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Ende Juni ist es in der Königsbrunner Heide besonders schön: Dann blühen die pinkfarbenen Sumpfgladiolen. Nirgendwo in Europa existieren so viele dieser fragilen Blumen. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Kiefernwald, lichter Kiefernwald, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Die lichten Kiefernwälder der Lechheiden. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
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