Mascara

Plastikfrei leben: Mascara selbst machen

Mit Aktivkohle-Pulver und fünf weiteren Zutaten lässt sich leicht selbstgemachte Mascara herstellen.

Zutaten

5 g Bienenwachs
1/2 TL Sheabutter
1 TL Kokosöl
1/2 TL Pfeilwurzpulver oder Maisstärke
1/2 TL Gummi arabicum (optional)
10 g Aktivkohle

 

Zubereitung

Schmelzen Sie Bienenwachs, Sheabutter und Kokosöl in einer kleinen Schüssel im Wasserbad. Rühren Sie dann Stärke und Gummi arabicum ein. Achten Sie unbedingt darauf, die Masse glatt zu rühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Am Ende geben Sie das Aktivkohlepulver hinzu. Nun noch einmal ordentlich rühren. Die Masse erkaltet schnell und wird sehr fest. Sie kann dann in ein kleines Creme- oder Marmeladenglas gefüllt werden. Entnehmen Sie sie mit der Bürste Ihrer alten Wimperntusche. Drogeriemärkte und Parfümerien fu¨hren auch Bürstchen aus Holz. Je nach gewünschter Intensität mehrmals auftragen. Streichen Sie mit der Bürste etwas Farbe an den Rand des Glases und streifen Sie einen Teil davon wieder ab, damit die Wimpern nicht verkleben.

Alternativ können Sie Wimperntusche aus 5 Tropfen Mandelöl, etwas Sheabutter und 1/2 Teelöffel Aktivkohle-Pulver herstellen. Die fertige Mascara wird auch hier in einem kleinen Behälter aufbewahrt.

 

Rezept aus dem Buch "Noch besser leben ohne Plastik"

Nadine Schubert hat 2013 begonnen, plastikfrei zu leben und zu dem Thema zwei Bücher veröffentlicht. Sie ermutigt ihre Leser*innen, sich für den Start ins plastikfreie Leben Zeit zu nehmen und nach und nach alltagstaugliche Lösungen zu finden. Nadine Schubert verzichtet gern auf Plastik, "... weil es die Gesundheit fördert, die Umwelt entlastet und obendrein Spaß macht". Dieser Tipp entstammt ihrem Buch „Noch besser leben ohne Plastik“  Es enthält alltagstaugliche Praxistipps zur Plastikvermeidung, nützliches Plastikwissen, Anleitungen für Einsteiger und Fortgeschrittene, sowie plastikfreie Rezeptideen. Veröffentlichung dieses Rezeptes mit freundlicher Genehmigung des oekom verlags.

 

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Mascara, plastikfrei, Lea Schreiber,

Über die Autorin

Cynthia Matuszewski

Cynthia Matuszewski ist Journalistin und Fotografin. Sie ist ein Fan von konstruktivem Journalismus. Der fragt nicht nur: „Was ist das Problem?“, sondern auch „Gibt es Lösungen oder Teillösungen – und wenn ja, welche?“ und „Sind diese Ideen auch alltagstauglich?“. Deshalb ist sie seit 2013 begeisterte Chefredeakteurin vom Lifeguide Augsburg. Denn hier kann sie von Menschen und Projekten erzählen, die unsere Welt verändern wollen – und zwar so, dass sie gerechter, umweltfreundlicher und lebenswerter wird. Von diesen Mutmacher*innen gibt es viele – und zwar direkt vor unserer Haustür, sagt Cynthia. Geprägt hat sie ihre heitere Kindheit in Köln und ihre Zeit im zweigeteilten Berlin – wo sie eine Lehre zur Fotografin absolvierte und mit Fotoaufträgen ihr Studium an der Freien Universität Berlin finanzierte. Sie hat sowohl für Printmedien und Hörfunk gearbeitet, als auch als PR-Referentin. Sie engagiert sich für Frauenrechte und glaubt nach wie vor an die Kraft der Sprache. Deshalb befürwortet sie auch das holprige, für notwendige Veränderungen aber in ihren Augen unentbehrliche, Gender-Sternchen*. Seit 2019 ist sie – zusammen mit den anderen Macher*innen des Lifeguide – stolze Trägerin des Augsburger Zukunftspreises.

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